Brixton Metals (WKN A423P0 / TSXV BBB) legt von seinem zu 100 % kontrollierten Silberprojekt Langis eine weitere Serie hochgradiger Silbergehalte vor. Besonders Bohrloch LM-26-305 ragt heraus, das nach Unternehmensangaben den bislang besten Silberabschnitt in der Geschichte der Gesellschaft lieferte – gemessen an der Kombination aus Gehalt und Mächtigkeit!
Denn das Bohrloch durchschnitt 18,2 Meter mit 3.638 g/t Silber (!) ab 113,8 Metern Tiefe, darunter 6,8 Meter mit 9.421 g/t Silber ab 121,2 Metern. Damit rückt Langis im historischen Silberrevier von Cobalt (Ontario) weiter in den Mittelpunkt der laufenden Explorationsarbeiten des Unternehmens.
Die neuen Resultate stammen aus der zweiten Ergebnischarge des Bohrprogramms 2026. Insgesamt hat Brixton Metals in diesem Jahr bereits 7.510,25 Meter in 39 Bohrlöchern abgeschlossen. Neun Bohrlöcher wurden schon zuvor veröffentlicht, nun kommen fünf weitere Bohrungen mit zusammen 1.034,80 Metern Bohrlänge hinzu. Das Programm zielt sowohl auf die Verdichtung bekannter hochgradiger Silberzonen als auch auf deren Erweiterung. Der Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten liegt südlich des Bereichs Shaft 6, wo die ersten Bohrungen der Saison angesetzt wurden.

Brixton Metals trifft südlich von Shaft 6 auf außergewöhnliche Silbergehalte
Für Brixton ist LM-26-305 ein Schlüsselresultat. Das Unternehmen hatte zwar nach den ersten Bohrungen des Jahres bereits mit hochgradigem Silber gerechnet, doch die nun gemeldeten Werte heben sich noch einmal deutlich von früheren Ergebnissen auf Langis ab. Die Mineralisierung in diesem Bohrloch steht überwiegend in Zusammenhang mit zentimeterbreiten Gängen aus gediegenem Silber und Kobaltit. Sichtbares gediegenes Silber im Bohrkern zählt dabei zu den Merkmalen, die das Langis-Projekt geologisch besonders machen.
Neben dem hochgradigen Kernabschnitt weist LM-26-305 auch eine breitere mineralisierte Hülle auf. Diese lieferte nach Unternehmensangaben über 77 Meter einen gewichteten Durchschnitt von 862,2 g/t Silber. Damit deutet das Ergebnis nicht nur auf eng begrenzte hochgradige Gänge hin, sondern auch auf ein größeres mineralisiertes Umfeld. Für Brixton Metals ist das relevant, weil eine solche Kombination aus hochgradigem Kern und breiterer Hülle zusätzliche Ansatzpunkte für die weitere Modellierung und die nächsten Bohrungen liefert.
Auch andere neue Bohrlöcher bestätigen zudem die Silbermineralisierung im Zielgebiet südlich von Shaft 6. LM-26-307 ergab 13,6 Meter mit 367,0 g/t Silber ab 118,4 Metern Tiefe, einschließlich 4,1 Metern mit 930,2 g/t Silber. LM-26-302 lieferte 9,0 Meter mit 406,9 g/t Silber ab 116,0 Metern, darunter 0,5 Meter mit 2.930 g/t Silber. Zusammen zeigen diese Resultate, dass Brixton Metals im Bereich des aktuellen Bohrstandorts gleich mehrfach auf bedeutende Silbermineralisierung gestoßen ist.
Silberprojekt Langis zeigt weitere Kontinuität hochgradiger Zonen
Die geologische Interpretation der aktuellen Kampagne knüpft an frühere Arbeiten im Bereich von Shaft-6 an. Bereits in der Vergangenheit hatte Brixton dort Silbermineralisierung identifiziert, die vor allem in vertikalen Dilatationszonen und Scherungsgängen auftritt. Silber kommt dabei als gediegenes Silber vor. Genau dieses Modell wird durch die neuen Bohrungen von Brixton Metals weiter gestützt.
Die jüngsten Löcher wurden von derselben Bohrplattform südlich von Shaft 6 niedergebracht und trafen mehrfach auf mineralisierte Zonen. Besonders Bohrloch LM-26-305 zeigt nach Ansicht des Unternehmens, dass die bekannten Strukturen hochgradige Silberführung enthalten können, die sich mit weiteren Bohrungen genauer eingrenzen lässt. Die Bohrungen laufen deshalb weiter und konzentrieren sich auf die Erweiterung und Verdichtung der bekannten Silbermineralisierung in diesem Bereich des Langis Silver Project.
Brixton Metals will Bohrdichte auf Langis weiter erhöhen
Die aktuellen Resultate haben auch unmittelbare Folgen für das weitere Programm. Brixton Metals beabsichtigt, im Mai ein zweites Bohrgerät auf dem Langis-Projekt einzusetzen, um die Bohrdichte zu erhöhen. Damit reagiert das Unternehmen auf die hohe Qualität der bisherigen Resultate und will die bekannten Silberzonen schneller weiterverfolgen.
Langis liegt rund 500 Kilometer nördlich von Toronto im historischen Silbercamp von Cobalt in Ontario und profitiert von einer sehr guten Infrastruktur. Dazu zählen ganzjährig nutzbare Straßen, Stromversorgung, Bahnanschluss und ein Raffineriebetrieb. Für ein Explorationsprojekt ist diese Ausgangslage wesentlich, weil sie die logistischen Rahmenbedingungen für laufende und spätere Arbeiten verbessert und in der Regel auch für geringere Kosten sorgt.
Historisch ist Langis ein bedeutender Standort. Die frühere Langis-Mine produzierte zwischen 1908 und 1989 in mehreren Phasen insgesamt 10,4 Millionen Unzen Silber bei einem Fördergehalt von 25 Unzen pro Tonne. Die gemeldeten Silbergewinnungsraten lagen zwischen 88 % und 98 %. Frühere Betreiber entwickelten mehr als 10 Kilometer Untertagebaue, wobei Schächte und Öffnungen inzwischen verschlossen und gesichert wurden. Im größeren Cobalt Camp wurden historisch mehr als 500 Millionen Unzen Silber gewonnen.
Mit den neuen Bohrergebnissen hat Brixton Metals die Exploration im Shaft-6-Bereich deutlich vorangebracht. Vor allem LM-26-305 hebt sich als Rekordabschnitt heraus und liefert zusammen mit weiteren Treffern neue Hinweise auf Kontinuität, Stärke und Potenzial der bekannten Silberzonen auf Langis.