Quimbaya Gold (CSE: QIM | OTCQX: QIMGF | FSE: K05) treibt das Explorationsprogramm 2026 auf seinem Tahami-Projekt in Kolumbien voran. Das 24.724 Hektar große Areal liegt im Segovia-Golddistrikt und grenzt an die Segovia-Betriebe von Branchengröße Aris Mining (TSX: ARIS). Im Mittelpunkt der aktuellen Planung steht die systematische Weiterentwicklung von drei Teilgebieten – Tahami South, Tahami Center und Tahami Southeast – mit mehreren zu erwartenden Nachrichtenimpulsen in den kommenden Monaten.
Und das Unternehmen betont, für die Arbeiten 2026 finanziell durchfinanziert zu sein, und zwar, um auf allen drei Zielgebieten aktiv zu arbeiten. Ein Bohrprogramm von ungefähr 15.000 Metern ist Teil der Planungn.
Quimbaya Gold: Explorationsfahrplan 2026 mit drei Schwerpunkten
Quimbaya Gold strukturiert die Arbeiten 2026 entlang dreier Zielbereiche, die jeweils in unterschiedlichen Entwicklungsstadien sind. Das Ziel ist, geologische Modelle zu schärfen, Anomalien zu überprüfen und daraus „bohrfertige“ Ziele abzuleiten.
Tahami South gilt dabei als am weitesten fortgeschritten. Hier läuft derzeit eine bodengebundene IP-Geophysik (Induced Polarization), ergänzt durch 3D-Modellierung und eine aktualisierte geologische Interpretation. Quimbaya Gold will daraus neue, hochprioritäre Bohrziele definieren. Das Unternehmen erklärt zudem, dass Phase 1 der Bohrungen abgeschlossen ist und alle 12 Bohrlöcher beprobt und analysiert wurden.
Tahami Center befindet sich in einer Phase, in der noch Analyseergebnisse aus jüngsten Probenahmen ausstehen. Parallel werden drohnengestützte Magnetik- und IP-Untersuchungen vorangetrieben. Ziel ist auch hier, konkrete Bohrziele zu identifizieren, die kurzfristig in ein Bohrprogramm überführt werden können.
Tahami Southeast ist das jüngste Arbeitsfeld innerhalb des Projekts. Quimbaya Gold meldet hier den Start einer Explorationskampagne. Im Vordergrund stehen systematische Kartierungen an der Oberfläche sowie die Konsolidierung vorhandener Daten, um ein belastbares Grundgerüst für die nächsten Arbeitsschritte zu schaffen.
Datenpaket als Katalysator: Geophysik, Geochemie und neue Modelle
Für Quimbaya Gold ergibt sich ein klarer Pfad: In naher Zukunft sollen Ergebnisse aus Geophysik und Geochemie aus mehreren Zielgebieten vorliegen. Dazu kommen aktualisierte geologische Modelle, die – kombiniert mit den bisherigen Erkenntnissen – die Grundlage für die Auswahl der nächsten Bohransatzpunkte bilden.
Das Unternehmen beschreibt die kommenden Monate als Phase, in der aus Datengewinnung und Interpretation konkrete operative Entscheidungen abgeleitet werden: Welche Strukturen werden zuerst gebohrt? Wo lohnt sich eine Ausweitung der Raster? Und welche Zonen rechtfertigen eine intensivere Bohrdichte?
Im selben Zusammenhang verweist Quimbaya Gold auf die geplante Größenordnung der nächsten Bohraktivitäten: rund 15.000 Meter sind für 2026 vorgesehen. Man lässt offen, wie sich diese Meterzahl exakt auf die drei Zielgebiete verteilt – klar ist jedoch, dass die laufenden Messkampagnen und ausstehenden Analysen genau diese Priorisierung ermöglichen sollen.
Ein weiterer Baustein ist die finanzielle Ausgangslage. Quimbaya Gold verfügt über finanzielle Mittel von rund 12 Mio. US-Dollar und betont, für 2026 vollständig finanziert zu sein. Entsprechend sei „kein kurzfristiger Finanzierungsbedarf“ gegeben. In der Praxis kann das bedeuten, dass geophysikalische Programme, zusätzliche Probenahmen und die Bohrmobilisierung ohne unmittelbaren Kapitalmarktdruck umgesetzt werden sollen.
Phase 1 in Tahami South abgeschlossen: Strukturmodell als Grundlage für die nächsten Bohrungen
Im operativen Update nimmt Quimbaya Gold besonders Tahami South in den Fokus. Das Unternehmen meldet, die Analyseergebnisse der letzten vier Bohrlöcher TSDH_009 bis TSDH_012 erhalten zu haben. Diese Resultate sollen das Vorkommen und die Kontinuität der anvisierten Gangstrukturen („target vein structures“) sowohl in der Tiefe als auch entlang des Streichens bestätigen. Mit diesen vier Löchern ist Phase 1 in Tahami South aus Sicht der Gesellschaft abgeschlossen.
Wichtig ist laut Unternehmen dabei weniger das einzelne Bohrloch als der Datensatz, der daraus entsteht: Quimbaya Gold spricht von einem nun vollständigen „strukturellen Datensatz für Tahami South. Zusammengeführt mit Oberflächengeochemie und geophysikalischen Daten bildet dieses Strukturrahmenwerk die Grundlage, um die Zielpriorisierung für künftige Bohrkampagnen festzulegen – nicht nur in Tahami South, sondern distriktweit über das Projektgebiet hinweg.
CEO Alexandre P. Boivin ordnet die Lage entsprechend als „Setup“ ein: großes Landpaket im Distrikt, ein erfahrenes Team vor Ort und eine volle Kasse. Die nächsten Schritte sollen aus seiner Sicht zeigen, „was man hat“ – und zwar, indem das System strukturiert und Schritt für Schritt getestet wird.
Unterm Strich positioniert sich Quimbaya Gold mit dem Tahami-Projekt im Segovia-Golddistrikt für ein datengetriebenes Explorationsjahr 2026: Drei aktive Zielgebiete, mehrere erwartete Ergebnis-Pakete in kurzer Folge und die Perspektive, die nächsten Bohrmeter dort einzusetzen, wo Geologie, Geochemie und Geophysik die höchsten Prioritäten ausweisen.