Pulsar Helium (TSX.V: PLSR, WKN: A3EP2C) glänzt in diesen Tagen gleich mit einer ganzen Reihe von Erfolgsmeldungen. Wenn man diese liest, gerät leicht in Vergessenheit, dass bereits das 4. Quartal 2025 von großen Erfolgen geprägt war. Das wird deutlich, wenn man einen intensiveren Blick auf die in dieser Woche veröffentlichten Finanz- und Betriebsergebnisse für das Schlussquartal 2025 wirft, denn das Jetstream-Bewertungsbohrprogramm startete bereits Anfang Oktober und es umfasst insgesamt zehn Bohrungen, von denen inzwischen sechs erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
Das Hauptziel des Jetstream-Bohrprogramms besteht darin, die Ausdehnung und die Produktivität des Heliumreservoirs in Topaz exakter zu beschreiben. Die Daten aus diesen Kernbohrungen, darunter Gasproben, Kernproben und Bohrlochmessungen, werden es Pulsar Helium ermöglichen, die Kontinuität des Reservoirs zwischen den Bohrlöchern zu kartieren und optimale Gebiete für die zukünftige Produktion zu identifizieren.
Im November konnte das Unternehmen die Erkundungsbohrungen Jetstream #3 und Jetstream #4 abschließen, wobei Bohrtiefen von 1.069 und 914 Meter (Jetstream #4) erreicht wurden. Zwei Monate später im Januar 2026 meldete das Unternehmen den Abschluss der Bohrung Jetstream #5 und im Februar 2026 drang Jetstream #6 bis zu einer Gesamttiefe von 792 Meter vor.
Nicht nur die Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Bohrungen niedergebracht wurden, und die erreichten Endtiefen verdeutlichen die Intensität des laufenden Bohrprogramms. Auch in den Finanzkennzahlen spiegelt sich diese Entwicklung wider, denn allein während des 4. Quartals 2025 verzeichnete Pulsar Helium Explorations- und Evaluierungsausgaben in Höhe von zwei Millionen US-Dollar auf dem Topaz-Projekt.
Zwei renommierte US-Labore bestätigen Pulsars Heliumfunde
Die bereits vorliegenden Ergebnisse für die bislang durchgeführten und abgeschlossenen Bohrungen bestätigen, wie richtig die Entscheidung war, dieses richtungsweisende Bohrprogramm zu konzipieren und durchzuführen. Noch wertvoller war allerdings der Ritterschlag, den Pulsar in den letzten Wochen durch den Bericht zweier unabhängiger US-Labore erhielt.
Sowohl das Noble Gas Laboratory des U.S. Geological Survey in Denver als auch das Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien hatten im 4. Quartal 2025 unabhängig voneinander jeweils zwei Rohgasproben aus der Bohrung Jetstream #1 analysiert. Beide Labore berichteten anschließend Ergebnisse, die mit früheren Analysen der Woods Hole Oceanographic Institution übereinstimmten. Sie bestätigtennämlich damit das Auftreten auch von ³He im Gas mit einer Konzentration von 11,2 bis 11,9 Teilen pro Milliarde (ppb).
Anteilskauf erweitert Pulsar Helium’s Liegenschaften in Minnesota signifikant
PulsStark vergrößert haben sich nicht nur die Heliumfunde des Unternehmens. Auch die vom Unternehmen kontrollierten Mineralrechte sind deutlich angewachsen, seit Pulsar im November 2025 eine endgültige Vereinbarung über den Erwerb von 80 Prozent der Stammaktien von Quantum Hydrogen Inc. abgeschlossen hat. Durch diese Übernahme sicherte sich Pulsar Helium in Minnesota Quantums exklusive Mineralrechte für Nicht-Kohlenwasserstoffgase. Sie liegen westlich des Topaz-Projekts und erweitern das Portfolio des Unternehmens um Lagerstätten in den Counties St. Louis und Itasca.
Um diese Übernahme zu finanzieren, gibt Pulsar Helium in einer Reihe von fünf Kapitalerhöhungen neue Stammaktien im Wert von jeweils 80.000 US-Dollar aus. Aktuell läuft die Privatplatzierung für die Februar-Tranche. Sie soll bis zum Ende des Monats abgeschlossen werden, sodass dann nur noch die finale März-Tranche zu platzieren ist. Sobald die letzte Tranche bezahlt und die Übernahme abgeschlossen ist, werden diese Mineralrechte die Landposition des Unternehmens westlich des Topaz-Projekts signifikant erweitern.
Thomas Abraham-James, der Präsident und CEO von Pulsar Helium, blickt deshalb erfreut und zufrieden auf die letzten fünf Monate zurück, denn im 4. Quartal 2025 und in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres hat Pulsar sein Bewertungsbohrprogramm auf dem Topaz-Projekt nicht nur mit Nachdruck vorangetrieben. Es gelang mit den neuen Bohrlöchern auch, die Größe und die Kontinuität des heliumhaltigen Reservoirs weiter zu vergrößern und neue unter Druck stehende Gaszonen zu identifizieren.
Die aus den Bohrungen und den anschließenden Analysen gewonnenen Daten vertiefen das Verständnis des geologischen Systems und unterstützen Pulsar dabei, die nächste Phase der Ressourcenbewertung und der Entwicklungsplanung voranzubringen. Damit ist die Basis für weitere Erfolge in der Zukunft gelegt.