Pulsar Helium (TSX.V: PLSR, FSE: Y3K, WKN: A3EP2C) hat in den vergangen Tagen auf dem Topaz-Heliumprojekt im US-Bundesstaat Minnesota die Erkundungsbohrung Jetstream #7 erfolgreich abgeschlossen und wird in Kürze mit den bereits angekündigten Programm zur Vermessung der Bohrlöcher beginnen.
Für das Bohrloch Jetstream #7 hatte Pulsar schon vor einigen Tagen einen weiteren Erfolg vermelden können, denn in einer Tiefe von 642 Meter war das Unternehmen erneut auf ein unter starkem Druck stehendes Gassystem gestoßen. Gemessen wurde dabei ein hoher Gasdruck von etwa 953 Pfund pro Quadratzoll (psi) wobei ein optisch sichtbarer Gasfluss das stark unter Druck stehende System bestätigte.
Pulsar ist es damit gelungen, mit allen sieben bereits abgeschlossenen Jetstream-Erkundungsbohrungen Gasvorkommen zu durchschneiden. Die Bohrung Jetstream #7 wurde anschließend noch bis auf die geplante Endtiefe von 908 Meter abgeteuft. Abgeschlossen wurden auch die von Extreme Wireline im Auftrag des Unternehmens durchgeführte ersten Bohrlochmessungen. Sie umfassten eine vollständige Reihe von Messungen, einschließlich der Compact Microimager (CMI)-Messungen.
Pulsar bereitet nächste Entwicklungsschritte bereits vor
Nach dem Abschluss der Bohrarbeiten und der ersten eigenen Messungen wird der Messwagen nun zur Bohrung Jetstream #6 verlegt. Hier sollen in Kürze, vermutlich ab Ende März oder Anfang April die geplanten Tests des Gasdurchflusses und des Druckaufbaus beginnen. Das Bohrgerät wird hingegen zu Jetstream #5 zurückverlegt. Hier gilt es, den zum Teil noch im Bohrloch befindlichen Bohrstrang zu bergen, bzw. wenn das nicht gelingen sollte, die Möglichkeit einer Umgehung zu schaffen.
Für Pulsar Helium stellt die Jetstream-Bohrreihe einen großen Erfolg dar, denn alle sieben bisher auf Topaz gebohrten Jetstream-Erkundungsbohrungen haben unter Druck stehendes Gas gefunden, was die Kontinuität und Stärke des Topaz-Heliumsystems unterstreicht. Die beeindruckende Erfolgsquote von 100 Prozent unterstreicht und bestätigt zudem das geologische Modell mit dem Pulsar die Entwicklung des Topaz-Projekts vorantreibt.
Auswertung im Februar erhobener seismischer Daten beginnt
Die Verarbeitung der im Februar 2026 erfassten aktiven 2D-Seismikdaten wurde von Earth Signal (Calgary) abgeschlossen. Die Datenqualität wurde als gut bestätigt. Die Daten werden nun von Chefgeologe Professor Nick Schofield ausgewertet. Die Ergebnisse sollen das strukturelle Verständnis des Unternehmens des Topaz-Systems verbessern und als Grundlage für die zukünftige Zielauswahl bei der Erschließung dienen.
Pulsar und das Team um Präsident und CEO Thomas Abraham können mit Jetstream-Bohrprogramm und den in den ersten drei Monaten des Jahres erzielten Erfolgen sehr zufrieden sein. Die 100%ige Erfolgsquote wurde beibehalten und das Unternehmen steht nun kurz davor, den Umfang und das kommerzielle Potential der Topaz-Ressource neu zu definieren.