Auf dem W2-Projekt in der kanadischen Provinz Ontario hat PTX Metals (TSXV: PTX, FSE: 9PX, WKN: A0MVNG) ein neues Bohrprogramm begonnen. Es ist auf eine Gesamtlänge von 5.000 Meter ausgelegt und deckt das gesamte Projektgebiet ab, wobei die ersten Bohrlöcher auf den Lagerstätten CA1 und AP niedergebracht werden.
Dem Projektstart vorausgegangen sind wichtige Vereinbarungen in den Bereichen Metallurgie, Geophysik und Infrastruktur. PTX Metals schätzt diese so ein, dass sie die Aussichten für die Bohrungen deutlich verbessern. Das Programm ist so umfangreich, dass es in mehrere Phasen gegliedert wird.
In der ersten Phase werden die bereits bekannten Bohrziele weiter getestet. Das Ziel dabei ist, die Ressourcenschätzung zu verbessern und die bereits identifizierten Erzkörper durch Step-out-Bohrungen, die innerhalb der geologisch vielversprechenden Zonen angesetzt werden, weiter zu vergrößern.
PTX Metals wird sich innerhalb dieser Phase deshalb darauf konzentrieren, das Verständnis für die Lagerstätten zu verbessern, die genaue Lage der höhergradigen Erzkörper zu bestimmen und nach möglichen Anreicherungen zu suchen. Besonders hoch wird das Potenzial für mögliche Anreicherungen innerhalb einer bereits identifizierten größeren sulfidhaltigen Hülle angesehen. Neben den Bohrungen sind weitere Arbeiten im Feld geplant. Sie werden vor allem der Erprobung von geophysikalischen Zielen dienen.
PTX Metals passt Bohrplanung auf Basis neuer geologischen Erkenntnissen an
Verschiedene geologische Indizien, auf die PTX Metals in den letzten Monaten aufmerksam geworden ist, haben dazu geführt, dass die Planungen für die neuen Bohrungen verändert wurden. Dadurch ergibt sich eine neue, bislang noch nicht getestete geologische Interpretation des gesamten W2-Projekts. Sie ermöglicht dem Unternehmen eine präzisere Ausrichtung der aktuellen und zukünftigen Bohrplanung.
Die bei der Planung der aktuellen Bohrungen berücksichtigten Daten umfassen neben den historischen Arbeiten und Bohrungen der Vorbesitzer auch sämtliche von PTX Metals niedergebrachten Bohrungen. Dieser Fundus von mehr als 120 Bohrungen ermöglichte zusammen mit der in diesem Jahr durchgeführten hochauflösenden magnetischen Untersuchung, den anschließenden 3D-Inversionsmodellen und den elektromagnetischen Untersuchungen eine Neuausrichtung der Bohrplanung.
Eine Zusammenstellung dieser Daten mit den von PTX Metals niedergebrachten Bohrungen zeigt, dass die Mineralisierung hauptsächlich in einer deformierten, sulfidhaltigen, hochmagnetischen Gabbro-Einheit liegt, die in ihrer Entstehung von verschiedenen strukturellen Faktoren beeinflusst wurde. Für PTX Metals ergibt sich aus der Zusammenschau all dieser Daten eine deutliche Risikominderung bei der Ermittlung breiter mineralisierter Abschnitte und potenzieller massiver, lokaler Sulfidzonen.
In den kommenden Wochen hat PTX Metals deshalb die Chance, nicht nur die bereits bekannte Mineralisierung durch Step-our-Bohrungen zu erweitern, sondern auch neue attraktive Erzkörper zu finden. Die investierten Anleger dürfen sich deshalb auf eine spannende Winterbohrsaison und interessante Bohrergebnisse in den ersten Monaten des neuen Jahres freuen.