PTX Metals (WKN A40KHN / TSXV PTX) hat auf dem Goldprojekt-Shining Tree südlich von Timmins in Ontario die nächste Phase der Zieldefinition eingeleitet. Neue magnetische und strukturelle Untersuchungen haben das Verständnis der geologischen Kontrolle der Goldmineralisierung deutlich verbessert und mehrere priorisierte Explorationsziele hervorgebracht. Für PTX Metals ist dabei vor allem das Ronda-Ziel von zentraler Bedeutung, das nach den aktuellen Auswertungen bereits als bohrreif eingestuft wird. Parallel dazu wurden weitere Zonen abgegrenzt, die mit zusätzlicher Oberflächenarbeit weiterentwickelt werden sollen.
Das Shining Tree Goldprojekt liegt im südlichen Abitibi-Grünsteingürtel in einem sich entwickelnden, aber nach Unternehmensangaben noch vergleichsweise wenig erkundeten Distrikt. Die neuen Arbeiten setzen das Projekt in einen regionalen strukturellen Zusammenhang mit der Ridout-Tyrell Deformation Zone, die auch die Juby-Lagerstätte und die Côté Gold Mine beherbergt. Für PTX Metals ist diese Einordnung entscheidend, weil sie die eigenen Zielgebiete in einen größeren geologischen Rahmen stellt und die systematische Ableitung neuer Bohrziele ermöglicht.
Die aktuelle Arbeitsphase basierte auf einer hochauflösenden magnetischen Drohnenvermessung durch Terrascope, einer strukturellen Interpretation durch SRK Consulting und einer unabhängigen geophysikalischen Überprüfung des Datensatzes. Zusammengenommen führten diese Untersuchungen zu einem verfeinerten geologischen Modell, das nun als Grundlage für die weitere Bohrplanung und Exploration dient.
PTX Metals macht das Ronda-Ziel bohrreif
Das wichtigste Resultat der jüngsten Arbeiten ist für PTX Metals die Einstufung des Ronda-Ziels als bohrreif. Das Ziel liegt innerhalb des sogenannten Ronda Strip, der als gefalteter, goldmineralisierter Horizont interpretiert wird und sich über mehrere Kilometer erstrecken soll. Damit rückt ein Bereich in den Mittelpunkt, der nicht nur geologisch überzeugend erscheint, sondern bereits durch frühere Arbeiten unterstützt wird.
Ein bestehendes Grabenprogramm hatte dort Proben mit bis zu 16,0 Metern bei 9,0 g/t Gold ab Oberfläche geliefert. Zwar weist PTX Metals darauf hin, dass die Länge dieser Kanalprobe nicht der tatsächlichen Mächtigkeit der mineralisierten Struktur entspricht, doch die Daten liefern einen klaren Anlass für weitere Tests durch Bohrungen. Gerade in Kombination mit der neuen strukturellen Interpretation gewinnt das Ziel zusätzliches Gewicht.
Die von SRK durchgeführte strukturell orientierte Analyse identifizierte am Ronda-Prospekt eine zuvor nicht erkannte Faltenachsen-Geometrie sowie eine zugehörige Schnittlineation. Diese Merkmale scheinen nach Einschätzung von PTX Metals eine wichtige Rolle bei der Konzentration höhergradiger Goldmineralisierung entlang des überwiegend nord-südlich verlaufenden mineralisierten Korridors zu spielen. Damit hat das Unternehmen nun nicht nur ein Zielgebiet, sondern auch ein klareres Verständnis dafür, warum sich dort Gold lokal anreichern könnte.
Dieses verbesserte Verständnis ist für PTX Metals auch deshalb wichtig, weil es das Vertrauen in Bohrziele unter geringer Reliefausprägung, unter Deckschichten und in tieferen Bereichen bekannter mineralisierter Strukturen erhöht. Das gilt insbesondere für Ronda, wo die nächste Arbeitsphase nun direkt in die Bohrplanung übergeht.
Shining Tree Goldprojekt liefert fünf priorisierte Zielgebiete
Neben Ronda hat PTX Metals auf dem Shining Tree-Goldprojekt insgesamt fünf priorisierte Zielbereiche definiert. Zwei davon, Four Big Lake und Ronda-Break Extension, werden als Priorität-1-Ziele eingestuft, sind aber noch nicht bohrreif. Dort sollen zunächst zusätzliche Oberflächenarbeiten stattfinden, darunter Geschiebematerialproben, Kartierungen und weitere bodengestützte geophysikalische Untersuchungen.
Für PTX Metals ist diese Reihenfolge logisch aufgebaut. Während Ronda unmittelbar in die Bohrvorbereitung übergeht, sollen Four Big Lake und Ronda-Break Extension zunächst geologisch weiter geschärft werden. Gerade Four Big Lake war ein Grund dafür, dass die ursprünglich geplante magnetische Vermessung nach Norden erweitert wurde. Zusätzliche Beobachtungen im Feld hatten dort die Aufmerksamkeit auf neu identifizierte potenzielle Zonen gelenkt.
Weiter westlich und nordwestlich wurden zwei weitere, frühphasigere Zielgebiete abgegrenzt. Diese Bereiche gelten derzeit als weniger weit entwickelt, weisen aus Sicht von PTX Metals aber zusätzliches Potenzial auf, weil die historische Exploration dort begrenzt blieb. Im größeren Northwestern Target verweist das Unternehmen insbesondere auf historische Proben aus der Northgate No. 3 Zone mit Werten von bis zu 8,23 g/t Gold, 20 g/t Silber und mehr als 10.000 ppm Arsen. Auch der verbesserte Zugang durch neue Forststraßen spielt dort eine Rolle, weil er künftige Feldarbeiten erleichtert.
Die nächsten Schritte in diesen Bereichen sind klar umrissen: PTX Metals plant Probenahmen, Prospecting und geologische Kartierung, um die bislang nur punktuell erfassten Anomalien systematischer zu untersuchen. Damit entsteht auf dem Shining Tree Goldprojekt eine Staffelung aus bohrreifen, fortgeschrittenen und frühen Zielgebieten.
PTX Metals nutzt neue Magnetik für ein präziseres Strukturmodell
Die technische Grundlage für diese neue Zieldefinition stammt aus einer hochauflösenden magnetischen Drohnenvermessung, die PTX Metals im Oktober 2025 in Auftrag gegeben hatte. Erfasst wurden zentrale und nordzentrale Bereiche des Projekts, insgesamt rund 35 Prozent der Fläche. Die Vermessung wurde zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember 2025 auf Linien mit 35 Metern Abstand und in einer mittleren Höhe von 34,8 Metern über Grund geflogen. Insgesamt kamen 2.783,6 Linienkilometer zusammen.
Aus Sicht von PTX Metals zeigt bereits die erste Auswertung, dass diese hochauflösende Magnetik den regional verfügbaren Datensätzen deutlich überlegen ist. Subtile, zuvor nicht erkannte Strukturen und strukturelle Domänen wurden erstmals sichtbar. Besonders wichtig war in der nachfolgenden unabhängigen geophysikalischen Überprüfung, dass der Datensatz neu aufbereitet und gefiltert wurde. Dabei wurden die dominanten, nördlich streichenden Matachewan-Gänge unterdrückt, die stark magnetisch sind, aber jünger als die Goldmineralisierung und deshalb für die Zielsuche eher störend wirken.
Durch diese Bearbeitung konnten feinere magnetische Muster und geologische Strukturen besser herausgearbeitet werden, die potenziell mit der goldführenden Ridout-Tyrell Deformation Zone zusammenhängen. Für PTX Metals sind solche Zonen mit komplexem magnetischem Muster deshalb interessant, weil sie auf Bereiche mit erhöhter Deformation und Spannung hinweisen könnten. Gerade solche strukturellen Komplexitätszonen gelten im aktuellen Modell als aussichtsreich.
PTX Metals bereitet nun die nächste Bohrphase vor
Mit den neuen Daten rückt das Shining Tree Goldprojekt für PTX Metals einen Schritt weiter in Richtung aktiver Bohrprüfung. Das Unternehmen arbeitet nun an der konkreten Bohrlochplanung für Ronda, während auf den übrigen priorisierten Zielgebieten weitere Oberflächenprogramme folgen sollen. Zusätzlich will PTX historisch wenig erkundete Bereiche systematisch neu bewerten und geochemische Anomalien weiterverfolgen.
Das Projekt wird über South Timmins Mining Corp. gehalten, an der PTX Metals 75 Prozent der Anteile besitzt, während Fancamp Exploration die restlichen 25 Prozent hält. Innerhalb des nordontarischen Portfolios der Gesellschaft bildet Shining Tree zusammen mit dem W2-Kupfer-Nickel-PGE-Projekt einen der beiden Schwerpunkte.
Für PTX Metals ergibt sich damit auf Shining Tree ein klarer Arbeitsplan: ein bohrreifes Ronda-Ziel, mehrere priorisierte Anschlussziele und ein geologisches Modell, das nun deutlich präziser auf strukturelle Kontrolle und verborgene mineralisierte Zonen ausgerichtet ist. Die jüngsten Untersuchungen haben das Projekt damit nicht nur geologisch weiterentwickelt, sondern die Grundlage für die nächste Explorationsphase spürbar konkretisiert.