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Seit der Erwähnung von neuartigen Biotech-Anwendungen auf der Basis von Micro-Algen warten Aktionäre und Investoren bei Pond Technologies Holdings (TSX.V:POND; FRA: 4O0) gespannt auf „breaking-news“. Die Wartefolter könnte bald vorbei sein. So lässt sich jedenfalls das jüngste Statement von CEO Grant Smith in der heutigen Meldung des Unternehmens interpretieren. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme von CEO Grant Smith: „Ich bin sehr zufrieden mit den Aussichten von Pond. Ich glaube, dass wir uns einem Wendepunkt in unserem Unternehmen nähern.“

Smith bestätigte außerdem: „Darüber hinaus befinden wir uns in fortgeschrittenen Lizenzierungsgesprächen mit multinationalen Unternehmen aus den Bereichen Tierfutter, Lebensmittelproduktion sowie Öl und Gas, wobei die Bekanntgabe von Abschlüssen in Kürze erwartet wird.“ Pond habe ein neues Bioreaktordesign entwickelt, das für die Produktion rekombinanter Proteine für diagnostische, impfstoffliche und therapeutische Anwendungen geeignet ist, so CEO Grant Smith. Smith betonte, Pond melde in diesem Bereich neue vorläufige Patente an, die dieses Design schützen werden. Außerdem habe Pond zwei Forschungsverträge abgeschlossen, die speziell den Einsatz von gentechnisch veränderten Algen zur Züchtung rekombinanter Proteine umfassten. Diese Verträge unterstützten die weitere Entwicklung in der neuen Biotech-Sparte.

Nigel deGruyther, VP von Pond Biotech ergänzte mit Blick auf laufende Verhandlungen noch konkreter: „Das aktuelle multinationale Unternehmen, mit dem wir in Gesprächen sind, wird es uns ermöglichen, die Pipeline an Möglichkeiten schnell zu skalieren und zu erweitern. Wir sind sehr zufrieden mit den fortlaufenden Testergebnissen, die wir bisher erzielt haben. Während die Technologie von Pond einerseits ideal geeignet ist, um auf große Mengen skaliert zu werden, wird unsere Biotech-Sparte uns die Möglichkeit bieten, ein äußerst wertvolles Produkt in einem kleinen Bioreaktor zu produzieren. Ich glaube, dass unsere Biotech-Sparte ein wichtiger Treiber für die Zukunft von Pond sein kann, da wir uns weiterhin extrem auf umsatzgenerierende Möglichkeiten konzentrieren.“

Bessere Margen, Reduzierung der Kosten: Positiver Cash-Flow angestrebt

Smith betonte in seiner Unternehmensübersicht auch die Fortschritte in der Bilanz. Seit seiner Ernennung zum CEO vor etwas mehr als einem Jahr habe er sich darauf konzentriert, die nachhaltige Umsatzgenerierung im gesamten Unternehmen voranzutreiben, so Smith. Es sei gelungen, die Marge durch eine verbesserte operative Effizienz zu steigern und die monatlichen Gemeinkosten deutlich zu senken. Der Nettomittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit für die zwölf Monate bis zum 31. Dezember 2020 betrug etwa 1,5 Millionen CAD, verglichen mit 4,5 Millionen CAD im Jahr 2019. Kostensenkungen sowie das steigende Umsatzwachstum bei Pond Naturals ließen das Unternehmen seinem Ziel näherkommen, einen positiven Cashflow zu erreichen.

Pond Tech leistet einen Beitrag zur CO2 Reduzierung

Pond Tech beschäftigt sich mit dem Verkauf und der Lizenzierung seiner Technologie zur CO2-Reduzierung an Projektentwickler, Geldgeber und Ingenieurbüros in Partnerschaft mit industriellen Emittenten. Das Unternehmen hat ein proprietäres System entwickelt, das CO2 gewinnbringend in wertvolle Produkte umwandeln kann. Man züchtet Algen in großen Behältern (Bioreaktoren), die so konstruiert sind, dass sie den Zufluss von CO2 automatisch regulieren. Eine Tonne Algen bindet fast zwei Tonnen CO2, erläuterte Peter Howard, VP Project Development bei Pond Technologies. Howard ergänzte: „Pond entwickelt sowohl unsere Kerntechnologie als auch die spezifischen kommerziellen Marktanwendungen weiter. In diesem Sommer hoffen wir, neue disruptive Partnerschaften im Lebensmittel- und Futtermittelsektor bekannt zu geben.“ Algenzucht auf der Basis von Ponds Technologie biete signifikante Vorteile gegenüber etablierten Anbietern, da Verunreinigungen vermieden werden und die gleichbleibende Qualität garantiert sei, so Howard.

Pond Biotech: Wachstumsplattform für komplexe Proteine

Die Biotech-Abteilung von Pond nutzt die proprietäre Mikroalgen-Wachstumsplattform des Unternehmens, um einzigartige Algenstämme für die Expression komplexer Proteine zu züchten, die in der Diagnostik und therapeutischen Behandlung eingesetzt werden. Proteine werden in einer breiten Palette von Diagnostika verwendet, um Krankheiten zu erkennen. Sie werden auch in einer breiten Palette von Therapeutika für eine Vielzahl von Krankheiten und als Impfstoffe eingesetzt. Derzeit befindet sich Pond in aktiven Gesprächen, um ein wichtiges Reagenz für ein multinationales Unternehmen zu liefern.

Fazit: Pond musste in den vergangenen Monaten eine echte Nachrichtenflaute verkraften. Verhandlungen über neue technologische Entwicklungen mit großen Partnern können sich lange hinziehen. Der kleinere Partner hat in der Regel wenig Kontrolle über das Timing. Allerdings lässt die jüngste Meldung von Pond deutlich durchscheinen, dass es jetzt langsam ernst wird. Ein oder vielleicht sogar gleich mehrere große Abschlüsse scheinen nähergekommen. Solche Deals mit etablierten Partnern könnten die Sichtbarkeit von Pond Technologies schlagartig verbessern und die Zuversicht von Investoren erhöhen. Denn große Partner investieren viel Zeit und Geld in detaillierte Due Diligence bevor sie eine Technologie übernehmen und ihren Namen damit verbinden. Pond könnte leicht zu einem jener „Ten-Years-Over-Night“ Erfolge werden. Das Potenzial der Technologie ist gewaltig. Wir drücken Pond die Daumen für erfolgreiche Verhandlungen auf der Zielgeraden.

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Gemäß §34b WpHG und § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH und/oder Partner, Auftraggeber oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der Pond Technologies Holdings halten oder hielten und somit ein Interessenskonflikt besteht. Die GOLDINVEST Consulting GmbH behält sich zudem vor, jederzeit Aktien des Unternehmens zu kaufen oder verkaufen. Darüber hinaus wird die GOLDINVEST Consulting GmbH von Pond Technologies Holdings für die Berichterstattung zum Unternehmen entgeltlich entlohnt. Dies ist ein weiterer, eindeutiger Interessenkonflikt.