Die technische Überprüfung des Uranprojekts Patterson Lake South (PLS) in Kanada bestätigt die robuste Wirtschaftlichkeit – trotz höherer Kapital- und Betriebskosten. Die Erstproduktion ist nun für 2031 vorgesehen. Urangesellschaft Paladin Energy (WKN 890889) veröffentlichte jetzt die Ergebnisse im Rahmen der laufenden ingenieurstechnischen Arbeiten.
Über die gesamte Lebensdauer der Mine ist eine Produktion von 90,9 Mio. Pfund U₃O₈ geplant, bei durchschnittlich 9,1 Mio. Pfund pro Jahr. Die Kostenschätzungen steigen: Die durchschnittlichen Cash-Betriebskosten (LoM) liegen bei 11,70 US$/lb, die Gesamtkosten bei 15,20 US$/lb. Zum Vergleich: Die Fission-Machbarkeitsstudie (Vorbesitzer) von 2023 sah 13,02 C$/lb U₃O₈ vor.
Paladin Energy sieht steigende Kapitalkosten
Auch die Schätzung für den Kapitaleinsatz wurde angehoben: Die Vorabinvestitionen steigen von zuvor 1,15 Mrd. C$ (rund 0,84 Mrd. US$) auf 1,23 Mrd. US$. Laufende Kapitalkosten werden mit 325 Mio. US$ veranschlagt. Auf Basis eines Uranpreises von 90 US$/lb errechnet Paladin einen Nettobarwert nach Steuern von 1,33 Mrd. US$, eine IRR von 28,2 % und eine Amortisationsdauer von 2,4 Jahren. Der durchschnittliche freie Cashflow soll bei 430 Mio. US$ pro Jahr liegen.
Laut CEO-Designate Paul Hemburrow ist PLS technisch robust und in der Umsetzung weiter das Risiko nach wie vor minimiert – gestützt durch Vereinbarungen mit den First Nations und eine NROP-Ausnahmegenehmigung. Der aktualisierte Zeitplan berücksichtigt Engineering, Beschaffung, Bau und Genehmigungen; Tetra Tech Canada leitete die Überprüfung mit Unterstützung von Mining Plus und Clifton Engineering.
Paladin hatte Patterson Lake South und die hochgradige Triple-R-Lagerstätte im Athabasca-Becken 2024 über den Kauf von Fission Uranium übernommen.