Nicola Mining weist auf Dominion-Projekt mehr als 100 g/t Gold nach – neue Adern bestätigt

Halle der Goldverarbeitungsanlage von Nicola Mining während der Anlieferung von Golderz

Nicola Mining (TSX.V: NIM; Deutschland: HLIA) hat die jüngsten Analyseergebnisse vom Dominion Gold-Projekt vorgelegt. Das Unternehmen von CEO Peter Espig meldet dabei Schlitz- und Gesteinsproben aus insgesamt fünf Quarzadern, darunter drei neu entdeckte (!) Strukturen. Ziel der Kampagne war es, die an der Oberfläche freiliegenden Adern vor dem Start einer geplanten Großprobe hinsichtlich der anstehenden Gewinnung zu testen – und das war erfolgreich.

Denn wie Nicola aktuell bekannt gibt, reichen die Resultate – je nach Ader und Probenposition – bis in den dreistelligen Gramm-pro-Tonne-Bereich! Parallel dazu kündigte Nicola Mining an, sich 2026 auf die Großprobengewinnung und die Skalierung des Projekts zu konzentrieren.

Nicola Mining: Proben zeigen breite Spanne bis über 100 g/t Gold

Im Mittelpunkt der Meldung stehen Schlitzproben (Chip Samples) aus mehreren Expositionen. Für die Pit Vein weist Nicola Mining u. a. 55,172 g/t Gold, 29,25 g/t Gold und 113,512 g/t Gold aus; an weiteren Strukturen wurden 37,216 g/t Gold (16 Vein) und 9,416 g/t Gold (16 East Vein) gemessen. Dagegen ergaben West Vein und Mid West Vein in den aktuell beprobten Abschnitten geringere Werte (u. a. 0,526 g/t Gold, 0,433 g/t Gold). Das Unternehmen betont, dass diese Proben hochgradige Bereiche der Adern abbilden und nicht repräsentativ für das gesamte Materialvolumen einer Bulkprobe sind. Ein fünf Meter langer Abschnitt der Pit Vein konnte bei der jüngsten Begehung nicht beprobt werden, da er unter Wasser lag.

Nach Firmenangaben sind alle Adern in alle Richtungen offen. Die neu identifizierte 16 East Vein wurde zudem an der Oberfläche über rund 40 Meter verfolgt und bleibt ebenfalls offen. Die Ergebnisse dienen vorrangig der Zielschärfung vor dem Start derGroßprobe; die räumliche Kontinuität und Mächtigkeit der Mineralisierung soll in den nächsten Arbeitsphasen weiter untersucht werden.

Aktuelle Karte des Dominion Gold-Projekts; Quelle: Nicola Mining
Aktuelle Karte des Dominion Gold-Projekts; Quelle: Nicola Mining

Neue Aderstrukturen und Projektstatus bei Nicola Mining

Neben den bekannten Strukturen hat Nicola Mining drei neu entdeckte Adern – West Vein, Mid West Vein und 16 East Vein – kartiert. Diese Ergänzungen erweitern das Adernetz des Dominion Gold-Projekts und liefern Anhaltspunkte für weitere Testarbeiten. Laut Vereinbarung hält Nicola derzeit eine wirtschaftliche Beteiligung von 75 % am Projekt und kann später 100 % übernehmen.

Die Proben wurden am 6. und 7. Oktober von der Minenleitung gewonnen und als 2 – 3,5-Kilogramm schwere Mischproben entnommen. Eine zusätzlich entnommene Abraumprobe fließt nicht in die Ergebnisdarstellung ein. Laut CEO Peter Espig bestätigen die Analysen die erwarteten hohen Gehalte in einzelnen Aderabschnitten; unerwartet sei die Skalierung durch neue Aderentdeckungen gewesen. Für 2026 stellt das Management die Großprobengewinnung und die Weiterentwicklung des Projektumfangs in Aussicht.

Ansicht der Adern auf Dominion Gold; Quelle Nicola Mining
Ansicht der Adern auf Dominion Gold; Quelle Nicola Mining

Nächste Schritte: Bulkprobe 2026 und Anpassungen an der Aufbereitungsseite

Operativ richtet Nicola Mining den Blick auf die Großprobenkampagne 2026, mit der die metallurgische Performance, die Gehaltsvariabilität und die potenzielle Skalierung besser quantifiziert werden sollen. Parallel teilte das Unternehmen mit, Talisker Resources Inc. eine 60-Tage-Frist angezeigt zu haben; danach nimmt die Merritt-Anlage kein Erz von Talisker mehr zur Verarbeitung an. Diese Anpassung betrifft die kurzfristige Auslastung des Aufbereitungsbetriebs und kann Kapazitäten für eigene oder andere vertragliche Kampagnen freimachen.

Für das Dominion Gold-Projekt stehen als Nächstes die Priorisierung der Adern (u. a. Pit Vein und 16-Trends), die Validierung der Kontinuität über zusätzliche Expositionen sowie die Planung der Großprobe an. Die bislang ausgewiesenen hohen Gehalte einzelner Aderabschnitte und die Offenheit der Strukturen liefern den Rahmen, in dem Nicola Mining die operative Sequenz – von weiteren Oberflächenarbeiten bis zur Massenprobe – fortschreiben will.

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