Die Analysten von Noble Capital Markets haben einen kritischen Blick auf die jüngste Entwicklung von Nicola Mining (TSX.V: NIM, FSE: HLI, WKN: A14T7S) geworfen. Er fällt sehr positiv aus, denn die Aktie wird mit „Outperform“ eingestuft und das Kursziel der Analysten liegt bei 1,05 kanadische Dollar (CAD) oder umgerechnet 0,75 US-Dollar.
Für Nicola Mining spricht, den Experten zufolge, dass das Unternehmen seinen Fokus derzeit auf das Wachstum seines Umsatzes und des Cashflows richtet. Zur Unterstützung dieses Ziels hat Nicola am 21. Juli 2025 bekanntgegeben, dass die beschleunigte Ausübung von 2.019.477 Aktienkaufoptionsscheinen zu je 0,40 CAD beschlossen wurde. Durch sie werden dem Unternehmen kurzfristig bis zu 807.791 CAD als Bruttoerlös zufließen.
Bemerkenswert ist diese Aktion insofern, als diese Optionen erst im Rahmen einer Finanzierung ausgegeben wurden, die im März 2025 durchgeführt wurde. Die ursprünglich vorgesehene Laufzeit wird durch den Schritt drastisch verkürzt. Dass dies möglich ist und die Optionen derzeit im Geld sind, macht andererseits deutlich, wie stark das Interesse der Investoren an Nicola Mining in den letzten Monaten zugenommen hat.
Die Investoren haben allen Grund, intensiv auf die aktuelle Entwicklung von Nicola Minig zu schauen
Dieses Interesse ist mehr als berechtigt, denn aktuell fährt Nicola die Produktion der Merritt-Mill-Verarbeitungsanlage in der kanadischen Provinz British Columbia hoch und bereitet die vollständige kommerzielle Goldpoduktion und Cashflow-Generierung vor. Eine Kapazität von 200 Tonnen Erz pro Tag ist vorgesehen und soll bis zum Ende des 3. Quartals erreicht werden.
Seit Anfang Juli läuft die Beschickung der Merritt Mill mit Erz aus dem Bralorne-Projekt von Talisker Resources. Zusätzlich zur Verarbeitung von Erz für Talisker wird in diesem Quartal, so ist es zumindest geplant, auch mit der Verarbeitung von Erz aus der Dome-Mountain-Goldmine von Blue Lagoon und aus dem Dominion-Creek-Gold-Projekt begonnen. An ihm hält Nicola Mining eine wirtschaftliche Beteiligung von 75 Prozent.
Sobald die Erzverarbeitung der Merrit Mill ihre volle Auslastung erreicht hat, rechnet Nicola mit Cash-Verarbeitungsmargen im Bereich von 15 bis 18 Prozent. Im Gegensatz zu anderen Minenentwicklern, die immer wieder mit Kapitalerhöhungen an den Kapitalmarkt herantreten müssen, wird Nicola Mining schon bald in der Lage sein, einen wesentlichen Teil seiner Explorationskosten aus dem freien Cashflow finanzieren zu können.
Neue Explorationsbohrungen auf New Craigmont angelaufen
Auf dem Kupferprojekt New Craigmont hat Nicola am 1. Juni mit einem neuen Explorationsprogramm begonnen. Es umfasst Diamantbohrungen mit einer Gesamtlänge von 4.000 bis 5.000 Meter. Ihre Aufgabe ist es, ein neues Porphyr-System zu lokalisieren und die auf den Lagerstätten MARB und CAS identifizierte Mineralisierung weiter zu vergrößern. Zwei neue Ziele werden auch neben der bekannten Draken-Lagerstätte im Bereich West Craigmont ins Visier genommen.
New Craigmont, das sich im alleinigen Besitz von Nicola Mining befindet, ist eine hochgradige Kupferliegenschaft, die sich über eine Fläche von mehr als 10.800 Hektar entlang des südlichen Endes des Guichon Batholith erstreckt. Sie grenzt u.a. an Highland Valley Copper, Kanadas größte Kupfermine, an und stellt damit eines der aussichtsreichsten Explorationsprojekte des Unternehmens dar.
Die Analysten von Noble Capital Markets bewerten die Steigerung der Kapazität zur Erzverarbeitung auf Merritt Mill im 3. Quartal als einen Wendepunkt, denn nach dem vollständigen Abschluss dieser Maßnahme werden die Einnahmen und der Cashflow deutlich steigen, glauben sie. Das rechtfertigt ein Kursziel von 1,05 CAD bzw. 0,75 US-Dollar und die Einstufung der Aktie als „Outperformer“.