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Metallic Minerals Corp. (TSX-V: MMG; FRA: A2ARTX) möchte beweisen, dass die Geschichte des einst bedeutenden Gold-Silber-Kupfer-Distrikts La Plata im US-Bundesstaat Colorado fortgeschrieben werden kann. La Plata, so die These, beherbergt in Wahrheit einen riesigen polymetallischen Schatz, der bei der historischen Exploration durch Rio Tinto und Freeport-McMoRan in den 50er und 70er Jahren übersehen worden ist.

Metallic hat das 33 Quadratkilometer große Projekt 2019 erworben und ist nach umfangreichen Vorarbeiten jetzt so weit, dass auf La Plata nach 50jähriger Unterbrechung erstmals wieder gebohrt wird. Wie das Unternehmen mitteilt, hat soeben ein Diamantbohrprogramm begonnen, das auf eine Gesamtlänge von 2.000 Meter angelegt ist. Das Ziel der Bohrungen ist es, die historische Ressource im zentralen Porphyrsystem, die Freeport-McMoRan (ehemals Phelps Dodge) durch umfangreiche Bohrungen bis in die 1970er Jahre ermittelt hat, zu überprüfen und in einen heute gültigen 43-101 Standard zu überführen. Freeport-McMoRan hatte die Eigentumsrechte an den Claims im Distrikt 2002 - just bei den Tiefstständen des letzten Metallpreiszyklus - an einen privaten Eigentümer verkauft.

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Abbildung 1: Aus der Zeit zwischen 1950 und 1970 sind mindestens 12.700 Meter an Bohrungen auf La Plata dokumentiert.

Einzelne Ergebnisse lesen sich aus heutiger Sicht spektakulär, dürften aber den damaligen Eigentümern als nicht hochgradig genug erschienen sein. Man suchte seinerzeit Kupferprojekte mit mindestens 1 bis 2 Prozent Kupfer! Außerdem wurde die Lagerstätte wohl nicht primär als polymetallische Lagerstätte interpretiert, wie Metallic das heute tut. Der Kupfergehalt schwankt bei einigen der historischen Bohrergebnissen zwischen 0,26 Prozent und 1,15 Prozent Kupfer, aber die Kupfer-Äquivalent-Werte einschließlich Silber und Gold liegen oft bei 1,2 Prozent CuEq und kaum einmal schlechter als 0,5 Prozent CuEq. Ein Beispiel: Bohrloch LP-03 durchteufte 395 Meter einer porphyrartigen Mineralisierung mit einem Gehalt von 0,57 % Kupferäquivalent (0,51 % Cu, 6,3 g/t Ag und 0,017 g/t Au), einschließlich 108 m mit einem Gehalt von 0,75 % Kupferäquivalent (0,65 % Cu, 7,7 g/t Ag und 0,034 g/t Au), wobei das Bohrloch von der Oberfläche aus begann und in Mineralisierung endete.

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Abbildung 2: Längsschnitt durch das La Plata-Projekt

Die früheren Bohrungen innerhalb des zentralen Porphyrsystems haben eine nordöstlich verlaufende, nahezu vertikale Zone mit einer Kupfer-Silber-Gold-Mineralisierung definiert, die sich über ein Gebiet von mindestens 3 km mal 1 km erstreckt und ein vertikales Relief von über 1 km aufweist, das für eine Erweiterung entlang des Trends und in die Tiefe offen ist und ein ausgezeichnetes Potenzial für zusätzliche Entdeckungen bietet (siehe Abbildung 2). Um das zentrale Porphyrsystem herum befindet sich ein assoziiertes hochgradiges silber- und goldhaltiges epithermales System mit einer Größe von mindestens 8 km x 2 km, das 56 identifizierte Gang-, Verdrängungs- und Brekzienstrukturen beherbergt. Die historische Produktion aus einigen dieser hochgradigen Strukturen überstieg 1.000 Gramm pro Tonne (g/t") Silber und mehr als 15 g/t Gold, wobei einige der reichsten Lagerstätten wahre Bonanza-Gehalte für Silber und Gold lieferten. 

Projektgeschichte

Der Bezirk La Plata blickt auf eine lange und reiche Bergbaugeschichte zurück; die ersten Silberlagerstätten wurden in den 1700er Jahren von spanischen Entdeckern entdeckt.  Die hochgradige Silber- und Goldproduktion wurde von den 1870er Jahren bis in die frühen 1940er Jahre aus Gangstrukturen, Verdrängungskörpern und Brekzienzonen in über 90 einzelnen Minen und Schürfstellen dokumentiert. Von den 1950er bis 1970er Jahren erkundeten große Bergbauunternehmen, darunter Rio Tinto (Bear Creek) und Freeport-McMoRan (Phelps Dodge), den La Plata-Distrikt. Seit den 1950er Jahren wurden auf dem Grundstück insgesamt 54 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 14.400 Metern gebohrt, die das Vorhandensein eines großflächigen, mehrphasigen Porphyrsystems mit beträchtlichen Silber-, Gold- und Kupferwerten bestätigen. Dieses großflächige mineralisierte System ist mit einer 10 Quadratkilometer großen, stark magnetischen Signatur mit intensiver hydrothermaler Alteration verbunden. 

Metallic Minerals ist das erste Unternehmen, das auf dem Projekt La Plata seit fast 50 Jahren bedeutende Explorationsarbeiten durchführt und dabei moderne Technologien zur Modellierung von Lagerstätten anwendet. Das Unternehmen will die Größe des bekannten mineralisierten Systems rasch zu erweitern und die hochgradigeren Zonen innerhalb der breiteren porphyrischen und epithermalen mineralisierten Zonen identifizieren. 

Die bisher von Metallic Minerals bei La Plata durchgeführten Feldarbeiten konzentrierten sich auf die erneute Entnahme von Bohrkern- und Untertageproben, Oberflächenkartierungen und Bodenproben. Darüber hinaus hat das Unternehmen luftgestützte Widerstandsmessungen und magnetische Messungen durchgeführt, eine vorläufige bodengestützte induzierte Polarisationsuntersuchung abgeschlossen und multispektrale Fernerkundungsdaten analysiert, um mineralisierte Anomalien und Domänen für die verschiedenen Mineralisierungstypen zu bestimmen. Bei diesen Arbeiten wurden mindestens 25 anomale Ziele innerhalb von vier breiteren Zielzonen identifiziert, die ein ausgezeichnetes Potenzial für eine Erweiterung der Ressourcen außerhalb der historisch bekannten mineralisierten Hauptgebiete aufweisen.

Greg Johnson, President und CEO von Metallic Minerals, sagte: Metallic ist das erste Unternehmen, das seit fast 50 Jahren bedeutende Explorationsarbeiten auf dem Silber-Gold-Kupfer-Projekt La Plata durchführt, und wir freuen uns sehr, mit dieser ersten Bohrkampagne zu beginnen. Unsere bisherigen Arbeiten haben die mehrere Kilometer große Ausdehnung des mineralisierten porphyrischen und epithermalen Systems bei La Plata durch Oberflächenproben, Geophysik und satellitengestützte Fernerkundung bestätigt. Diese ersten Arbeiten haben gezeigt, dass das System La Plata viel größer ist als bisher angenommen und ein ausgezeichnetes Potenzial für die Erweiterung der Zonen mit bekannter Mineralisierung und für neue Entdeckungen bietet. Wir haben mit der 3D-Modellierung der Bohr- und geophysikalischen Daten begonnen, mit dem Ziel, eine NI 43-101-konforme Ressourcenschätzung für das Projekt vorzunehmen. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Wochen und Monaten weitere Updates zu den Bohr- und Modellierungsarbeiten bei La Plata sowie Updates zu unseren laufenden Arbeiten auf dem hochgradigen Projekt Keno Silver und den alluvialen Projekten im Golddistrikt Klondike zu veröffentlichen."

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