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Sommerzeit trifft Quartalszahlenzeit: An der Börse ist weiter viel los, obwohl sich viele der Börsianer in den Ferien befinden. In den Charts von Aktien und Rohstoffen zeigen sich diverse interessante Situationen. Wir hatten in den letzten Tagen bereits einige dieser Situationen vorgestellt, unter anderem bei Barrick Gold aus dem Aktienbereich oder dem Gold aus dem Edelmetallbereich.

Platin: Kommt Trendwende-Phantasie auf?

Platin stand in weiten Teilen des bisherigen Jahresverlaufs unter Druck. Der Unzen-Preis des Metalls, das vor allem in der Automobilbranche zum Einsatz kommt, fiel seit Mitte Februar von 1.337,30 Dollar auf 1.026,50 Dollar, die in der zweiten Juni-Hälfte erreicht wurden. Seitdem läuft zwar eine Stabilisierung, doch die Trendwende nach oben ist bisher nicht gelungen. Damit treffen ein primärer Aufwärtstrend, der schon seit 2020 gilt, mit dem seit Februar beherrschenden sekundären Konsolidierungstrend aufeinander.

Charttechnisch gibt diese Ausgangslage nach der Stabilisierung der letzten Wochen eine Chance auf eine mögliche Trendwende nach oben. Allerdings muss der Platin-Preis hierzu zwei Voraussetzungen erfüllen. Zum einen darf die Notierung nun nicht mehr unter die charttechnischen Unterstützungen zwischen 1.026/1.034 Dollar und 1.047/1.050 Dollar fallen. Passiert dies, wären zwar schon zwischen 992 Dollar und 1.012 Dollar schnell weitere charttechnische Supportzonen erreicht. Doch eine solche Entwicklung beim Kurs der Platin-Unze würde den primären Aufwärtstrend stark gefährden.

Zum anderen muss der Platin-Preis neben der 200-Tage-Linie bei aktuell rund 1.095 Dollar zwei starke charttechnische Hürden überwinden. Die erste Marke findet sich bei 1.112/1.119 Dollar, die zweite – und entscheidende – Marke um 1.146/1.149 Dollar und damit am jüngst erreichten Erholungshoch bei 1.146,95 Dollar. Ein Sprung hierüber würde das charttechnische Trendwendeszenario vervollständigen. Dann müsste der Platin-Preis allerdings schnell bestätigende Kaufsignale generieren, unter anderem bei 1.165/1.174 Dollar.

Gold: Kurz sah es schlecht aus, aber…

Noch ein kurzer Blick auf die charttechnische Lage beim Goldpreis. Wir hatten das Edelmetall bereits in der vergangenen Woche detailliert unter die Lupe genommen, nun ein Update zur Lage:

In den letzten Tagen konnte der Goldpreis beim Future die charttechnische Unterstützungszone im Bereich um 1.791/1.796 Dollar halten – trotz eines kurzen Mini-Breaks hierunter. Dieser hatte aber keine großen Folgen, außer dass die Unterstützungszone auf 1.789/1.796 Dollar ausgedehnt wurde. Mittlerweile hat sich die Notierung für den Goldpreis wieder erholt, liegt aktuell um 1.823 Dollar.

Für ein weiter bullishes Szenario beim Goldpreis muss die Feinunze im Future wie zuletzt skizziert weiterhin nicht nur die Marke von 1.835 Dollar überwinden, sondern im Anschluss auch lokale Hochs. Diese finden sich zunächst bei 1.919 Dollar bzw. am alten Top bei 1.917/1.913 Dollar, später bei 1.962/1.966 Dollar. Bei einer solchen Entwicklung kann dann wieder der langfristige Aufwärtstrend übernehmen. Ein stabiler (!) Rutsch unter 1.789/1.796 Dollar wäre dagegen bearish zu werten und könnte charttechnische Unterstützungen bei 1.750/1.767 Dollar und am Jahrestief 2021 bei 1.673/1.683 Dollar zur Zielmarke werden lassen.

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