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Bisher konnte der Goldpreis noch nicht davon profitieren, dass sich in den letzten Tagen an den Aktienmärkten stärkere neue Verunsicherungen unter den Anlegern breit gemacht hat. Während die Aktienindizes sich trotz der volatilen letzten zwei, drei Handelstage weiter im Aufwärtstrend befinden, pendelt die Feinunze des Edelmetalls aktuell um die 200-Tage-Linie. Gold ist auf Richtungssuche – und einige charttechnische Signalmarken könnten dabei größeren Einfluss auf den Goldpreis und seine übergeordnete Tendenz ausüben.

Etwas mehr elf Monate ist es nun her, dass der COMEX-Future für die Feinunze Gold die Hausse auf 2.089 Dollar beendet hat. Anfang August 2020 begann die Abwärtsbewegung, die charttechnisch beim Blick auf das „große Ganze“ weiter als nicht überwunden eingestuft werden muss. Daran ändert auch die Sekundärbewegung des Goldpreises nichts, der sich im Jahresverlauf vom Tief aus dem März bei 1.673 Dollar wieder auf 1.919 Dollar verteuern konnte. Teile dieser Gewinne gingen seit dem Zwischenhoch vom 1. Juni wieder verloren, das spürbar unter seinen beiden Vorgängern bei 1.966 Dollar und 1.962 Dollar lag.

Ende Juni setzte der Goldpreis am Korrekturtief bei 1.750 Dollar erneut zu einer Aufwärtsbewegung an, die weiter intakt ist. Daran ändern die weitgehend richtungslosen Schwankungen beim Preis der Feinunze Gold aus den letzten Tagen nichts. Das Problem: Übergeordnet hat sich hier mit einem Zwischenhoch dieser Bewegung bei 1.835 Dollar vom 15. Juli nichts Entscheidendes getan. Die 200-Tage-Linie wurde zwar überwunden, in den letzten Tagen aber pendelte der Goldpreis wieder um diesen wichtigen, da von Anlegern viel beachteten gleitenden Durchschnitt.

In dieser charttechnischen Situation kann mit dem Goldpreis viel passieren, Optionen in beide Richtungen sind vorhanden. Trader sollten sich darauf einstellen. Dass der übergeordnete Trend allen Erholungen in diesem Jahr zum Trotz weiter nach unten zeigt, kann belasten. Dem gegenüber steht die langfristige Aufwärtsbewegung des Goldpreises, deren Basis schon in den Jahren rund um den Jahrtausendwechsel gelegt wurde, die aber eine jahrelange Unterbrechung zwischen 2011 und 2015 fand. Erst Anfang 2016 wendete sich das Blatt wieder.

Zu sicher sollte man sich also nicht sein, dass die Konsolidierung des vorangegangenen Anstiegs seit August 2020 schnell beendet wird. Blendet man die ganzen kurzen Schwankungen aus und schaut auf den Wochenchart des Gold-Futures, so fällt im bullishen Szenario mit 1.835 Dollar eine erste Signalmarke ins Auge. Für einen „echten“ Trendwechsel aber müsste der Goldpreis vorherige lokale Hochs überwinden – zunächst bei 1.919 Dollar bzw. am alten Top bei 1.917/1.913 Dollar, später bei 1.962/1.966 Dollar. Gelingt dies, kann wieder der langfristige Aufwärtstrend übernehmen.

Dagegen könnte schon ein Rutsch unter 1.791/1.796 Dollar neuen Druck auf den Goldpreis ausüben. Fällt die Feinunze Gold anschließend auch noch unter diverse charttechnische Unterstützungen bei 1.750/1.767 Dollar, könnte das Ziel noch einmal das Jahrestief 2021 bei 1.673/1.683 Dollar werden. Mit einer solchen Kursentwicklung kommt aus rein charttechnischer Sicht aber auch noch einmal zusätzliches Risiko auf: Nämlich weiterer Verkaufssignale.

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