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Die Experten der CRU Group sagen voraus, dass die Nachfrage nach Zink, Kupfer und Nickel in den kommenden zwei Jahrzehnten weiter wachsen wird – insbesondere in China, wo Konjunkturmaßnahmen der Regierungen die Nachfrage auf ein noch höheres Niveau könnten, als in Prognosen von vor Beginn der Corona-Krise angenommen!

Allerdings wird der Rest der Welt erst einmal noch daran arbeiten, die Verluste des vergangenen Jahres auszugleichen, glaubt man bei CRU, insbesondere da das Coronavirus auch weiterhin der entscheidende Risikofaktor in den Entwicklungsländern sei.

Die grüne Revolution aber, obwohl diese letztes Jahr für weniger als 5% der weltweiten Kupfernachfrage verantwortlich war, wie es bei CRU heißt, könnte die Nachfrage nach Kupfer und Nickel noch über das bislang erwartete Niveau hinaus steigen lassen. Auf jeden Fall rechnet CRU mit einem Anstieg des Kupferkonsums aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien von 700.000 Tonnen vergangenes Jahr auf 1,8 Mio. Tonnen pro Jahr auf Grund der Verwendung in Windkraft- und Solaranlagen, Elektromobilen und neuer Elektrizitätsinfrastruktur.

Offshore-Energie soll Zinknachfrage treiben

Den Analysten zufolge sollte aber auch Zink in den kommenden Jahren von diesem Trend zu grünen Technologien profitieren, da die Offshore-Energie einer der zinkintensiveren Clean-Energy-Bereiche sei und dieser, wenn auch von niedrigem Niveau aus, in den kommenden Jahrzehnten schnell wachsen werde.

Vor allem Solarenergie soll in Zukunft für einen immer höheren Anteil an der Nachfrage nach Feinzink sorgen, da das Metall bei Solaranlagen zur Anwendung kommt, die auf Rahmen aus verzinktem Stahl montiert werden und dabei riesige Gebiete abdecken. Darüber hinaus ist Zink, wie CRU weiter erläutert, eine entscheidende Komponente einiger Großbatterien. Deren Markt ist derzeit noch klein, habe aber das Potenzial ein schnelles Wachstum zu erfahren, was die Gesamtnachfrage aus dem Bereich grüner Energien nach Zink weiter steigen lassen würde.

Was die Auswirkungen der Entwicklungen im Markt für Elektromobile für die Buntmetallnachfrage angeht, wird in dem Bericht von einem Anstieg der Nachfrage nach Kupfer von 300.000 Tonnen 2020 auf mehr als 4 Mio. Tonnen im Jahr 2040 ausgegangen. Diese Vorhersage basiert darauf, dass das vergangene Jahr trotz der Corona-Krise offenbar einen Wendepunkt für die Branche darstellte, da unter anderem die europäischen Absatzzahlen des Elektromobilsektors die Marke von 1 Million Einheiten überschritten.

Und in Elektromobilen verwenden die Hersteller derzeit jeweils rund 80 Kilogramm Kupfer, was bis zu viermal so viel ist wie in Verbrennern.

Der Batteriesektor wird auch als großer Nickelkonsument der kommenden Jahre betrachtet und soll für fast 60% des Wachstums der Nickelnachfrage bis 2040 verantwortlich sein. Dieser Anstieg soll vor allem dadurch entstehen, dass sich Elektromobile, die nickelintensive Batterien verwenden, nach Ansicht von CRU verstärkt durchsetzen werden.

Darüber hinaus wird erwartet, dass die Nickelnachfrage auch davon profitiert, dass für die Elektromobilbatterien die Lithium-Nickel-Mangan-Cobaltoxid-Chemie (NMC) ihre Position als Industriestandard festigt. Diese bieten eine höhere Ladedichte als Batterien ohne Nickel.

Angebotsrisiken

Allerdings, darauf weisen die Analysten hin, weisen Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LFP) mehr Marktanteile auf, vor allem in China, als die Branche vorhergesehen hat. LFP-Batterien aber würden ein Risiko für Nickel darstellen, so CRU, und mehrere OEMs (Original Equipment Manufacturer) hätten bereits Investitionen in LFP-Technologie getätigt. Sollte der LFP-Anteil größer sein als von CRU erwartet, könnte die Notwendigkeit neuer Nickelkapazitäten langfristig niedriger liegen. Es gebe längerfristige technologisch Risiken, die NMC-Batterien ablösen könnten, doch würden diese aus der aktuellen Perspektive noch mindestens ein Jahrzehnt in der Zukunft liegen, könnten aber stärker ausfallen als gedacht.

Auch Zink, so die Analysten, sehe sich angesichts des Trends zu immer leichteren Fahrzeugen Herausforderungen ausgesetzt. Die Automobilhersteller versuchen durch die Gewichtsverringerung die strikteren Emissionsvorschriften einzuhalten und die Performance der Elektromobile zu optimieren.

Aluminium wiederum wird angesichts des steigenden Preisunterschieds als Gefahr für Kupfer angesehen, was schon dazu geführt habe, dass der Markt für Primäraluminium von 15 auf fast 65 Mio. Tonnen gestiegen sei, während der Markt für raffiniertes Kupfer nur von 10 auf 23 Mio. Tonnen gewachsen sei.

CRU wies aber auch darauf hin, dass Aluminium nicht nur billiger, sondern auch leichter sei als Kupfer, doch müsse die Querschnittsfläche von Aluminium mehr als 50% größer sein als die von Kupfer, um die gleiche Leitfähigkeit zu erreichen.

Fazit:

Die Zeichen bei den genannten Metallen stehen weiterhin auf Wachstum, auch wenn, wie von CRU dargestellt, Risken bestehen. Auf goldinvest.de haben wir eine ganze Reihe von Explorationsunternehmen unter Beobachtung, die von diesem Trend profitieren könnten. Dazu gehören z.B.:

Kupfer

Element 29 Resources (WKN A2QKKG / TSXV ECU)

Granite Creek Copper (WKN A2PFE0 / TSXV GCX)

Searchlight Resources (WKN A2JRPS / TSXV SCLT)

Pampa Metals (WKN A2QK6Q / TSXV PM)

Brigadier Gold (WKN A2DNV3 / TSXV BRG)

Nickel

Group Ten Metals (WKN A2AN4B / TSXV PGE)

Zink

Blue Moon Metals (WKN A3CM5F / TSXV MOON)

Einen genaueren Blick sind diese Gesellschaften unserer Ansicht nach auf jeden Fall Wert.

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