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Für Gold und Silber ging es auch am gestrigen Handelstag weiter abwärts. Beide Metalle erreichten dabei ein Fünfwochentief und verbuchten die größten Tagesverluste seit Langem. Auslöser waren die Reaktion auf das jüngste Treffen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank. Die Märkte interpretierten die Aussagen der Fed dahingehend, dass schon in absehbarer Zeit wieder Zinsanhebungen erfolgen könnte.

Was dazu führte, dass der US-Dollar-Index auf ein Zweimonatshoch emporschoss, was wiederum die Edelmetallpreise unter Druck setzt.

Diese überraschend „hawkishen“ Ergebnisse des Fed-Treffens führten zumindest kurzfristig auch an den Aktien-, Währungs- und Anleihemärkten zu Verwerfungen. Die Notenbanker nahmen zwar keine Veränderungen an der US-Geldpolitik vor, doch tendieren mittlerweile mehr Fed-Mitglieder dazu, die Zinsen doch früher wieder anzuheben, als sie noch Anfang des Jahres gedacht hatten. Man verwies auf die stärker als erwartete Erholung der US-Wirtschaft, die nachlassende Corona-Pandemie und Sorgen um einen Anstieg der Inflation.

Was die Inflation betrifft erklärte die US-Notenbank, dass die Preise zwar steigen würden, dies aber noch nicht in einem problematischen Ausmaß. Die Fed rechnet für das laufende Jahr mit einer Inflation von 3,4%, während man zuvor einen Preisanstieg von 2,4% vorhergesagt hatte. Jüngste Berichte zur Inflation in den USA wiesen allerdings deutlich höhere Werte aus als die 3,4%, die die Fed erwartet. Fed-Chairman Jerome Powell sagte nichts, um die Inflationssorgen zu dämpfen, sondern erklärte nur, dass die Fed derzeit nicht beurteilen könne, wie lange der Inflationsdruck steigen könnte.

Edelmetallanleger sollten im Hinterkopf behalten, dass Inflation in der Vergangenheit für Gold und Silber bullish waren – eben da sie als Absicherung gegen steigende Preise gesehen werden. Langfristig also könnte, das ist eine Interpretation der Lage, eine anhaltend steigende Inflation zu einem ebenfalls anhaltenden Anstieg der Edelmetallpreise führen.

Hinzu kommt, dass steigende Zinsen und eine steigende Inflation bedeuten, dass die Wirtschaft besser läuft, was wiederum auf eine stärkere Nachfrage nach Metallen hindeutet. Insbesondere Silber in seiner Doppelrolle als Edel- und Industriemetall könnte davon profitieren.

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