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Der Palladiumpreis macht sich wieder in neue Höhen auf und Experten rechnen sogar mit einem neuen Ausbruch, da der Markt 2021 ein noch einmal größeres Defizit ausbilden könnte.

Nachdem gestern der größte Palladiumproduzent der Welt, die russische Nornickel erklärt hatte, dass seine Nickel, Kupfer, Platin und Palladiumproduktion 15 bis 20% unter den bisherigen Prognosen liegen dürfte, kletterte der Preis für das Edelmetall jetzt über die Marke von 2.600 USD pro Unze! Nornickel hatte gemeldet, dass auf Grund von Minenschließungen wegen Wasserproblemen der Ausstoß von Metallen der Platingruppe um 710.000 Unzen fallen werde.

Aus der Analystengemeinde waren schon vielfach Aussagen gekommen, dass der Palladiummarkt sich bereits in einem Defizit befinde – und die Neuigkeiten von Nornickel verschlimmern die Lage noch.

Von der Commerzbank heißt es jetzt, dass die Marke von 2.500 USD pro Unze sich als substanzielle Barriere für den Palladiumpreis erwiesen habe, dieser aber angesichts der angespannten Lage am Markt für das physische Metall doch weitere Gewinne erzielen könne. Insbesondere wenn der Verkauf von Automobilen wieder anziehe, sei eine weitere Verknappung am Palladiummarkt zu erwarten, hieß es.

Denn bei Palladium handelt es sich zwar um ein Edelmetall, doch stammt der größte Teil der Nachfrage aus der Industrie, da Palladium eine entscheidende Rolle in Automobilkatalysatoren von Benzinfahrzeugen spielt.

Einige Analysten haben sogar angemerkt, dass Palladium angesichts der Erwartungen, dass die Weltwirtschaft eine robuste Erholung erfahren wird, die Metalle der Platingruppe sogar Gold als Sicheren Hafen ablösen könnten – eben angesichts der hohen Industrienachfrage.

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