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Lange Zeit kämpfte Gold mühsam darum, die Marke von 1.850 USD pro Unze zurückzugewinnen. Nun scheint der Kampf dank der US-Notenbank erst einmal gewonnen.

Der Goldpreis zündete nämlich während der gestrigen Pressekonferenz der Fed den Turbo und setzt den Aufwärtstrend heute im europäischen Handel fort. Fed-Chef Jerome Powell hatte gestern erklärt, dass die Zentralbank der USA mit ihren Asset-Käufen fortfahren werde, bis die Aufgabe wirklich und wahrhaftig erledigt sei.

Die Notenbank beließ den Leitzins gestern unverändert auf extrem niedrigem Niveau, das Ziel liegt bei 0 bis 0,25%, und bekräftigte, dass man weiterhin Anleihen kaufen werde und zwar bis die Vollbeschäftigung erreicht sei und die Inflation bei 2% liege. Darüber hinaus werde man die massiven geldpolitischen Konjunkturmaßnahmen aufrechterhalten bis diese Ziele erreicht seien.

Powell erklärte zudem, dass man auch weiterhin den Bestand an Staatspapieren um mindestens 80 Mrd. USD pro Monat und an hypothekenbesicherten Wertpapieren um 40 Mrd. USD pro Monat erhöhen werde, und zwar bis substanzielle Fortschritte auf dem Weg zu den obengenannten Zielen zu verzeichnen seien.

Die US-Notenbank veröffentlichte zudem ihre Prognosen für die Entwicklung der US-Wirtschaft und merkte an, dass sich die Wirtschaftsaktivitäten weiterhin verlangsamen würden und die zukünftige Entwicklung zum Großteil vom Verkauf der Corona-Pandemie abhängt. Allerdings haben sich die Prognosen der Fed in vielen Bereich verbessert. So geht man z.B. nun davon aus, dass die US-Wirtschaft 2020 um 2,4% schrumpfen wird, während zuvor von 3,7% ausgegangen wurde. Für kommendes Jahr rechnet man mit einem Wirtschaftswachstum von 4,2% nach zuvor 4%.

Auch die Arbeitslosenquote soll 2021 „nur noch“ bei 6,7% liegen, während die Fed zuvor mit 7,6% gerechnet hatte. In Bezug auf die Inflation erwarten die Notenbanker einen Wert von 1,2% im laufenden und von 1,8% im kommenden Jahr. 2023 soll dann die Zielmarke von 2% erreicht werden.

Während der Pressekonferenz, die auf die Erklärung der Fed folgte, sagte deren Vorsitzender Jerome Powell, dass die Situation in den kommenden vier bis sechs Monaten schwierig bleiben werde. Er versicherte aber, dass die Fed mit ausreichendem Vorlauf bekannt geben werde, wann man damit beginnen wolle, die Asset-Käufe zu reduzieren. Bis dahin werde aber noch viel Zeit vergehen, so Powell weiter. Sollte die Fed in der Zwischenzeit das Gefühl haben, dass die Wirtschaft weitere Stützungsmaßnahmen benötige, sei man bereit, diese zu geben.

Powell schätzt, dass die Lage Mitte kommenden Jahres wieder besser werden dürfte, da die Menschen dann eher wieder nach draußen gehen und eine breitere Spanne an Aktivitäten ausüben sollten. Der Fed-Chef rechnet damit, dass die US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte eine starke Performance erzielen wird.

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