Banner Green
Banner Mining
Banner Pharma
Banner Tech

Benutzerbewertung: 0 / 5

0 von 5 - 0 Bewertungen
Vielen Dank für die Bewertung dieses Beitrags.

Trotz einiger Hindernisse wird der Goldpreis sein Hoch bei 2.000 USD pro Unze schon in den kommenden Monaten zurückerobern, glauben die Analysten von Standard Chartered.

Im November sei Gold überkauft gewesen, als der Preis für eine Unze des gelben Metalls unter 1.800 USD pro Unze fiel, so die Experten. Im vergangenen Monat sei aber auch der größte Mittelabfluss bei börsennotierten Goldprodukten (ETP) seit November 2016 zu erkennen gewesen, hieß es weiter.

Geschätzt seien im November 112 Tonnen an Abflüssen zusammengekommen, was darauf hindeute, dass die Nettoauflösungen die größten seit November 2016 (der letzten US-Wahl) gewesen seien, so Standard Chartered. Sollten sich die Mittelabflüsse in diesem Tempo fortsetzen, dürfte Dezember zum Monat mit den zweitstärksten Mittelabflüssen überhaupt – nach April 2013 – werden. Zudem deute der deutliche Preisrückgang im November darauf hin, dass die schwachen Long-Positionen nun aus dem Markt gedrängt seien.

Das bedeute für Gold, dass die Wahrscheinlichkeit groß sei, dass das Edelmetall trotz kurzfristiger Widerstände in bestimmten Bereichen im ersten Quartal des kommenden Jahres an die Marke von 2.000 USD pro Unze zurückkehren werde. Schließlich seien die übergeordneten Makrofaktoren weiterhin sehr positiv für Gold, darunter ein schwächerer US-Dollar und die lockere Geldpolitik weltweit.

Zwar sei kurzfristig ein Handel in einer niedrigeren Spanne wahrscheinlich, doch würden über kurzfristige Korrekturen hinaus der schwache US-Dollar, negative Realzinsen, Inflationssorgen und die Erwartung weiterer Konjunkturprogramme bei gleichzeitig lockerer Geldpolitik der Notenbanken eher für einen Anstieg des Goldpreises sprechen, so Standard Chartered.

Umfassende Impfungen und eine Erholung der Wirtschaft von der Corona-Krise seien nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2021 zu erwarten, was Gold in der Zwischenzeit Aufwärtspotenzial lasse. Der Markt habe Neuigkeiten zu den Impfstoffen dahingehend interpretiert, dass dies eine Rückkehr zur Normalität darstelle. Die Analysten weisen aber darauf hin, dass die Liquidität und das Verschuldungsniveau weltweit nach wie vor hoch seien und den Goldpreis stützen würden.

Standard Chartered wies zudem darauf hin, dass die umfassenden Reaktionen der Regierung dieses Jahr die Möglichkeiten zur Reaktion auf einen eventuellen neuen „[Wirtschafts]Schock“ einschränken würden – die Kassen seien bereits vergleichsweise leer, hieß es. Eine langfristig lockere Geldpolitik und nie dagewesene Konjunkturprogramme würden auf jeden Fall Gutes für den Goldpreis verheißen.

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter: https://goldinvest.de/gi-newsletter
Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/GOLDINVEST_de


Risikohinweis: Die Inhalte von www.goldinvest.de und allen weiteren genutzten Informationsplattformen der GOLDINVEST Consulting GmbH dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung, stellen vielmehr werbliche / journalistische Texte dar. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Consulting GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34 WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und/oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der erwähnten Unternehmen halten können oder halten und somit ein Interessenskonflikt bestehen kann. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns besprochenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Consulting GmbH direkt oder indirekt ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann.