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Goldproduzent Pretium Resources (WKN A1H4B5) wird seine Liegenschaft Snowfield in British Columbia an KSM Mining verkaufen, eine Tochtergesellschaft von Seabridge Gold (WKN 541875). Der Erlös soll bei 100 Mio. Dollar liegen.

Für KSM ergibt die Transaktion Sinn, da Snowfield im selben Tal gelegen ist, das auch die Mitchell-Lagerstätte des Unternehmens beherbergt. Zudem, so Seabrige-CEO Rudi Fronk, habe die Akquisition eine Reihe großer Vorteile für sein Unternehmen. So werde die Anzahl der Unzen Gold pro Seabridge-Aktie zu Kosten von rund 3 USD pro Unze deutlich steigen und hätten die gemessenen und angezeigten Ressourcen von Snowfield das Potenzial, die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven von KSM signifikant zu erhöhen.

Snowfields Ressource liege bei 25,9 Mio. Unzen Gold (gemessen und angezeigt) mit weiteren 9 Mio. Unzen in der Kategorie geschlussfolgert. Hinzu kämen substanzielle Kupferressourcen und Studien hätten angedeutet, dass das Erz von Snowfield mit dem der Mitchell-Lagerstätte vermischt werden könne. Die Arbeiten daran, zu bestimmen, wie Snowfield in einen neuen KSM-Minenplan integriert werden kann, laufen bereits.

Der nächste Schritt für Seabridge ist jetzt, zusätzliche Daten für eine neue Vormachbarkeitsstudie zu generieren, die ein KSM-Projekt inklusive Snowfield umfassen soll. Man glaube, so Fronk, dass diese neue Studie die Reserven des Projekts erhöhen und die Kapitaleffizienz verbessern werde, indem die Betriebsdauer des Tagebaus verlängert werde. Das wiederum sollte es erlauben, die kapitalintensive Entwicklung des Untertagebaus erst später anzugehen.

Pretium CEO Jacques Perron wiederum sieht in der Transaktion die Möglichkeit für sein Unternehmen, sofort den Wert für ein nicht entwickeltes Projekt zu realisieren, dessen Bewertung sich seiner Ansicht nach nicht im Pretium-Kurs widerspiegelt.

Pretium erhält der Vereinbarung zufolge 100 Mio. Dollar in bar, die bei Abschluss der Transaktion fällig werden sowie eine 1,5%ige Abgabe (NSR, Net Smelter Royalty) auf jegliche Produktion von Snowfield. Damit, so Perron weiter, werde die Pretium-Bilanz erheblich gestärkt und man könne die Verbindlichkeiten senken, während man gleichzeitig langfristig am Fortschritt von Snowfield beteiligt bleibe.

Die Transaktion soll noch im laufenden, vierten Quartal 2020 abgeschlossen werden.

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