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Obwohl sie Richtung Jahreswechsel erst einmal keine klare Richtung im Goldpreis erwarten, gehen die Analysten von Goldman Sachs weiterhin von einem bullishen Verlauf im kommenden Jahr aus.

Die Investmentbank hält am bisherigen Preisziel von 2.300 USD pro Unze Gold für 2021 fest, hieß es in einem kürzlich veröffentlichten Bericht, während die Weltwirtschaft zwischen positiven Neuigkeiten zu potenziellen COVID19-Impfstoffen und Risiken in Bezug auf eine weitere wirtschaftliche „Verheerung“ schwanke.

Goldman Sachs sieht weiterhin gute, strategische Argumente für einen steigenden Goldpreis, auch wenn man gleichzeitig von einer starken Erholung der US- und der Weltwirtschaft ausgeht. Nach Ansicht der Analysten ist der strukturelle Bullenmarkt für Gold nicht vorbei und werde im kommenden Jahr wieder aufgenommen. Dann sei mit steigenden Inflationserwartungen, einem schwächeren US-Dollar und einer Erholung der Nachfrage der Privathaushalte zu rechnen, hieß es.

In Bezug auf Faktoren für einen steigenden Goldpreis im kommenden Jahr, erklärten die Analysten, dass sie weiterhin die realen Anleiherenditen, inklusive Inflation, beobachten würden. Insbesondere ein Rückgang der realen Renditen fünfjähriger Anleihen werde Gold auch weiterhin stützen. Die fünfjährigen Anleihen nämlich hätten die größten Auswirkungen auf den Devisenmarkt. Und bei steigender Inflation könnten die Verbraucher damit rechnen, dass die Währungen weltweit stark abwerten würden, so die Experten.

Und nach Ansicht von Goldman Sachs sei der Großteil der Goldkäufe, die dieses Jahr erfolgten, von Investoren getätigt worden, die sich eher Sorgen um die reale Kaufkraft des US-Dollars machten als um Verluste in ihren Aktienportfolios.

Die Analysten erwarten zudem, dass die Nachfrage nach Gold aus den so genannten Emerging Markets 2021 stark anziehen wird. Die Goldnachfrage in China und Indien, den größten Goldkonsumenten weltweit, zeige bereits Anzeichen der Normalisierung, hieß es. Die Aufschläge in China und Indien würden bereits wieder steigen und hätten fast Vor-COVID-Niveau erreicht, so Goldman Sachs.

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