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Die Bestände von mit Platin hinterlegten, börsennotierten Fonds (ETFs) haben Rekordniveau erreicht. Das deutet nach Ansicht von Marktbeobachtern darauf hin, dass das Edelmetall nun eine Aufholjagd starten könnte, nachdem es über mehrere Monate hinweg hinter Gold und Silber zurückblieb.

Daten von Bloomberg zufolge stiegen die Bestände der Platin-ETFs seit Mitte Mai um über 600.000 Unzen. Die Nachfrage von Investorenseite habe damit zum Teil den Rückgang der Schmucknachfrage und des Bedarfs der Automobilindustrie ausgeglichen, welche von der COVID19-Pandemie hart getroffen wurden.

Nach Aussage der Experten von WisdomTree, wurden die Käufe zudem von Anlegern befeuert, die das Gefühl hätten, die Rallye von Gold und Silber verpasst zu haben. Zudem sei wahrscheinlich auch Kapital aus Gold- und Silber abgezogen und in Platin investiert worden, da das Edelmetall im Vergleich noch günstig erscheine.

Für die meisten Edelmetalle ist 2020 ein herausragendes Jahr. Zentralbanken und Regierungen haben fast unbegrenzte Mengen Geld in dem Markt gedrückt, sodass viele Anleger auf der Suche nach einem Sicheren Hafen zu den so genannten Hard Assets gegriffen haben. Gold ist so dieses Jahr um fast 30% gestiegen, während Platin noch knapp im negativen Terrain verbleibt.

Platin könnte deshalb die nächste Rallye hinlegen, glauben Beobachter. Die starke Investmentnachfrage und Sorgen um ein reduziertes Angebot aus Südafrika, dem größten Produzenten, nachdem Minen auf Grund des Corona-Lockdowns geschlossen werden mussten, haben den Platinpreis gestützt.

Platin hat sich mittlerweile um rund 66% von seinen Tiefs im März verabschiedet, doch ist der Abschlag gegenüber Gold immer noch rekordverdächtig. Aktuell ist ein Unze Platin nur (ungefähr) halb so teuer wie eine Unze Gold.

Die Analysten der UBS sehen Platin Ende des Jahres bei 975 USD pro Unze (nach derzeit rund 938 USD). Allerdings wies die Bank auch darauf hin, dass die fundamentale Lage bei Platin im Vergleich zu den anderen Edelmetallen am schwächsten sei.

WisdomTree glaubt, dass der Platinpreis in den kommenden 12 Monaten an die Marke von 1.000 USD pro Unze klettern könnte, da der größte Verbraucher, die Automobilindustrie, sich schneller von der Coronakrise erhole als gedacht. Platin wird vor allem in Dieselkatalysatoren eingesetzt.

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