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Der Rhodiumpreis hat dieses Jahr bereits eine rasante Reise hinter sich. Der Preis für das Edelmetall schoss von 6.050 USD pro Unze zu Anfang des Jahres auf einen Rekordwert von rund 13.800 USD Anfang März, nur um dann wieder auf 7,800 USD pro Unze abzustürzen, nachdem die Coronakrise in den Fokus rückte.

Doch der Preis für eine Unze Rhodium, das Metall wird ähnlich wie Palladium und Platin vor allem zur Säuberung der Emissionen von Verbrennungsmotoren genutzt, hat mittlerweile einen Großteil der Verluste wettgemacht und notiert schon wieder bei ungefähr 11.800 USD.

Und die Erholung könnte noch weitergehen, glaubt man bei BMO Capital Markets. Die Analysten rechnen auf Grund von Störungen in Südafrika mit einem Rückgang der Minenproduktion von Rhodium um 20%. Südafrika liefert rund 80% des globalen Angebots.

Wie BMO weiter ausführt, habe der Produktionsrückgang dazu geführt, dass einige Produzenten am Markt als Käufer aktiv werden mussten, um die vereinbarten Liefermengen zu erreichen. Den Experten zufolge wird die Erholung des Automobilsektors die Nachfrage weiter treiben, insbesondere, da es an Alternativen in der Katalysatorchemie mangele, wenn man die Rolle bedenke, die Rhodium bei der Reduzierung des Stickoxidausstoßes spiele.

Angesichts dessen sei es möglich, in den kommenden Wochen neue Hochs im Rhodiumpreis zu verzeichnen. Da der Markt für das Edelmetall sehr klein und das Angebot in wenigen Regionen konzentriert ist, sind starke Preisschwankungen nichts Ungewöhnliches.

2019 hatte Rhodium ein herausragendes Jahr, verzeichnete am Schluss ein Jahresplus von ca. 150%. Die Frage, wie es 2020 weitergeht, ist noch offen. 2008 zum Beispiel wurde kurz vor Aufflammen der globalen Finanzkrise ein neues Hoch verzeichnet und schlussendlich stand zum Jahresende ein Preisrückgang von rund 90% zu Buche.

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