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Der Aufwärtstrend im Goldpreis dürfte sich nach Ansicht von Bloomberg Intelligence wieder beschleunigen. Die Experten erwarten substanzielle Zugewinne für das gelbe Metall, wenn US-Dollar und Aktien in einen Bärenmarkt übergehen.

Bloomberg Intelligence führt dafür vor allem immer günstigere, makroökonomische Fundamentaldaten an und dass Gold über die „Missachtung“ hinauswachse, die dem Edelmetall zwischen 2013 und 2018 entgegengebracht worden sei.

Die Analysten sind zudem der Meinung, dass der Goldpreis, auch nachdem er das Hoch aus dem Jahr 2011 bei 1.920 USD pro Unze überwunden habe, noch nicht zu weit gestiegen sei. Ihrer Ansicht nach befindet sich Gold erst am Anfang der Wiederaufnahme eines Bullenmarktes, der vor rund 20 Jahren begonnen habe. Die Finanzkrise und der Beginn der lockeren Geldpolitik der Notenbanken (QE, Quantitative Easing) hätten damals die Aufwärtstendenz des Edelmetalls beschleunigt und man sehe Parallelen dazu, die diesmal aber wahrscheinlich länger anhalten würden.

Charttechnisch sehen die Analysten große Chancen, dass Gold während dieses Bullenmarktes sogar 3.000 USD pro Unze erreichen könnte, allein wenn man dem Verlauf der Zentralbankbilanz als Prozentsatz des BIP folge. Dass die Notenbanken im Grunde Geld drucken würden, um die Inflation anzuschieben, sei eine solide Basis für den Sicheren Hafen Gold, so Bloomberg Intelligence. Gold habe 2008 einen Boden bei rund 700 USD pro Unze ausgebildet und 2011 sein Hoch in der Nähe von 1.900 USD erreicht. Eine ähnliche (2,7fache) Beschleunigung vom Tief dieses Jahres bei 1.470 USD pro Unze würde bedeuten, dass der Goldpreis sich 2023 der Marke von 4.000 USD nähern könnte.

Ein Zeichen dafür, dass der Bullenmarkt endet, würden die Analysten erst in Goldpreisen sehen, die nachhaltig unter der Marke von 1.600 USD pro Unze notieren.

Bloomberg Intelligence sieht wenig Anlass anzunehmen, dass Gold die führende Rolle in der Performance-Liste der Metalle abgeben wird. Sie weisen darauf hin, dass nun, da das erste Halbjahr vorüber sei, das Edelmetall 2020 fast 16% im Plus liege, obwohl der Dollar (trade-weighted broad dollar) um rund 5% gestiegen sei. Dies deute auf eine relative Stärke von Gold hin, das gegenüber fast allen Anlageklassen gewinne. Die meisten Währungen würden zudem im Vergleich zu dem Edelmetall an Wert verlieren, was in einem Umfeld nie dagewesener geldpolitischer Maßnahmen der Zentralbanken auch Sinn ergebe.

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