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Tembo Gold Corp. (TSXV: TEM; FRA: T23A) will die Explorationsaktivitäten auf seinem Tembo-Goldprojekt im Norden Tansanias nach siebenjähriger Pause wiederaufnehmen. Wie das Unternehmen in seiner gesterigen Meldung mitteilt, ist geplant, ab Oktober 7.000 Meter (36 Löcher) zu bohren. Tembo kann bei seiner Exploration auf die Ergebnisse aufbauen, die im Verlauf von insgesamt 50.000 Metern Bohrungen in der Vergangenheit gesammelt worden sind.

Nach einer langen Phase der Inaktivität – leidgeprüfte Aktionäre würden wohl sagen: nach einem langen Schlaf – ist die Aktie des tansanischen Goldexplorers Tembo Gold (TSXV: TEM; FRA: T23A) in der vergangenen Woche heftig zu neuem Leben erwacht. Aus dem Stand wurden rund 3,2 Mio. Aktien gehandelt, der Kurs legte um mehr als 40 Prozent zu. Gemessen am gesamten Handel der zurückliegenden 6 Monate (11,4 Mio. Aktien) wurde fast ein Drittel des Volumens in den vergangenen drei Handelstagen gehandelt. Der Schlusskurs notierte bei 0,215 CAD, während der Durchschnittspreis der vergangenen sechs Monate bei 0,156 CAD lag.

Tembo Gold (TSXV TEM / FRAU T23A) schließt die erste Runde seiner laufenden Finanzierung und holt sich mit dem Unternehmer Ian Stalker einen der großen Namen der Bergbaubranche als Berater an Bord. Im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde hat der in Kuala Lumpur ansässige Hedgefonds Phoenix Gold Fund zudem seine Beteiligung an Tembo auf jetzt 11,75 Prozent erhöht.

Wenn die Elefanten kämpfen, leidet das Gras. So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Tembo Gold (TSXV: TEM; FRA: T23A) und seine Aktionäre können ein Lied davon singen, wie die große Politik das Leben von Junior Explorationsgesellschaften zur Hölle machen kann. 2011 beim Börsengang gefeiert und schon mit den Vorschlusslorbeeren für eine künftige Entdeckung von Weltklasse bedacht, dümpelt die Aktie heute – trotz einer 3 zu 1 Zusammenlegung – bei 0,15 CAD: Börsenwert nur noch rund 12 Mio. CAD!

Tansania will verlorenes Vertrauen bei Investoren wiedergewinnen. Die neue tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat jüngst in einer politischen Rede die Eckpfeiler ihrer Politik erläutert und dabei eine Einladung an ausländische Investoren ausgesprochen. „Wir brauchen die Investoren mehr als sie uns brauchen", erklärte sie mit Blick auf Arbeitsplätze für Tansanier und mehr Steuereinnahmen für die Regierung. Beobachter vor Ort interpretierten ihre Botschaft als Abkehr von dem eher isolationistischen Kurs ihres verstorbenen Amtsvorgängers Magufuli. Wörtlich sagte die Präsidentin: „We cannot go alone - Wir müssen zusammen (mit dem Rest der Welt) gehen.“ Sie versprach, die Bürokratie abzubauen und das Geschäftsklima zu verbessern.