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Im Goldenen Dreieck in British Columbia sorgt der Klimawandel für einen regelrechten Explorationsboom: Zurückziehende Gletscher legen vormals unsichtbare Erzstrukturen frei und die frühere Schneeschmelze verlängert die Explorationssaison spürbar. Goldplay Mining Inc. (TSXV AUC / FWB 9FY), erst seit April dieses Jahres an der Börse, hat sich mit dem Scottie West Projekt ein Filetstück im südlichen Teil des Goldenen Dreieck gesichert, das vormals aufgrund seiner Vergletscherung gar nicht explorierbar gewesen wäre. Der besondere Reiz der Exploration besteht darin, dass es sich um ein Gebiet handelt, das zuvor so gut wie nicht erkundet worden ist.

Die Geologen von Roughrider Exploration verbrachten im Jahr 2020 gerade einmal einen Tag auf dem südöstlichen Teil des Grundstücks und entdeckten prompt ein ausgedehntes Gebiet mit intensiv oxidiertem, verwittertem oder zersetztem Gestein mit Äderungen, Erzgängen und durchdringender Alteration. Von den acht entnommenen Gesteinsproben wies eine Teilprobe einen Gehalt von 1,007 Gramm pro Tonne Gold, 609,7 ppm Arsen und 5,45 ppm Antimon auf. Dieses Gebiet wird als "Southeast Exposure" bezeichnet.

Der Name Scottie West erinnert seinerseits an die Nachbarschaft zu Scottie Resources Corp. (TSXV: SCOT), die in der alpinen Landschaft mehrere fortgeschrittene Projekte besitzt. Jetzt hat Goldplay erstmals Karten mit luftgestützter geophysikalischer Auswertung von seinem Projekt Scottie West im Goldenen Dreieck, British Columbia (BC), Kanada, veröffentlicht. Das Projekt Scottie West befindet sich innerhalb des Goldenen Dreiecks im Nordwesten von British Columbia. Es ist nur etwa 7 Kilometer von Straßen und Stromversorgung entfernt und liegt Luftlinie 14 Kilometer von der Gesteinsmühle von Ascot Resources entfernt. Der Tiefseehafen Stewart liegt nur 40 Kilometer entfernt.

Für das Feldprogramm im Sommer 2021 plant das geologische Team die Überprüfung der interpretierten Ziele und Verwerfungszonen sowie eine grundstücksweite geologische Kartierung und Schürfung.

Satellitenbilder und luftgestützte geophysikalische Auswertung liefern besseres Verständnis

Goldplay hat ein digitales Geländemodells (DTM) mit einer Auflösung von einem Meter sowie ein überlappungsfreies Luftbild (Orthomosaik) mit einer Auflösung von 0,3 Meter für das Grundstück Scottie West anfertigen lassen. Die Kombination der luftgestützten Geophysik, die im letzten Jahr im östlichen Teil der Claims geflogen wurde, und der geologischen Karten der BC-Regierung erlauben eine erste Annäherung zum besseren Verständnis der Geologie. Die identifizierten Ziele sind spekulativer Natur und werden in der kommenden Feldsaison 2021 durch Schürfungen, Geochemie und geologische Kartierungen überprüft.

 AUC Fotos aus dem Programm 2020 von Roughrider1

AUC Fotos aus dem Programm 2020 von Roughrider2

Abbildungen 1 und 2: Fotos aus dem Programm 2020 von Roughrider: Das obere Foto zeigt eine ausgedehnte gossanhaltige Zone mit mehreren Adern, das untere Foto zeigt einen felsischen Dike, der von gossanhaltigem Wirtsgestein umgeben ist

 AUC Abbildung 3 zeigt die berechnete magnetische Karte mit vertikalem Gradienten

Abbildung 3 zeigt die berechnete magnetische Karte mit vertikalem Gradienten und beinhaltet die Luftbilduntersuchung von Scottie West aus dem Jahr 2020 und die Luftbilduntersuchung von Summit Lake aus dem Jahr 2012/2016 im Osten, wobei die interpretierten Strukturen überlagert sind.

AUC Abbildung 4 zeigt die interpretierte Geologie mit den interpretierten Strukturen und Alterationszonen

Abbildung 4 zeigt die interpretierte Geologie mit den interpretierten Strukturen und Alterationszonen.

Sowohl die magnetische Karte als auch das Orthomosaikbild zeigen Anzeichen von nach Nordosten und Nordwesten verlaufenden Strukturen. Das Zielgebiet Southeast Exposure scheint eine Erweiterung der nordöstlich verlaufenden Struktur zu sein, die 8 Kilometer nordöstlich durch die historische Mine Scottie Gold verläuft. Viele der auf dem Orthomosaikbild erkennbaren Strukturen sind gossanhaltig und werden als vorrangige Ziele betrachtet.

Ein Großteil des Hochlandes oberhalb von 2100 Metern wird von einer stärker magnetischen Stratigraphie dominiert, einschließlich des benachbarten Grundstücks Summit Lake. Es wird angenommen, dass dies mit magnetit- und hämatithaltigen epiklastischen Gesteinen der Betty Creek Formation aus dem Unterjura oder möglichen Basalten der Iskut River Formation korrespondiert. In niedrigeren Lagen sind die magnetischen Signaturen weniger stark ausgeprägt und werden als Übereinstimmung mit grünem Feldspat-phyrischem Andesit und Argilliten des Unuk River-Abschnitts der Betty Creek-Formation interpretiert. Eine breite magnetische Hochanomalie tritt an der östlichen Grenze der Claims auf und bezieht sich auf das kartierte jurassische Summit Lake-Vorkommen. Weitere breite magnetische Hochanomalien treten auf und könnten weitere intrusive Lager und Deichschwärme entweder des jurassischen Summit Lake Stocks oder des eozänen Boundary Stocks darstellen.

 AUC Auf dem in Abbildung 5 dargestellten Orthomosaikbild

Abbildung 5: Auf dem in Abbildung 5 dargestellten Orthomosaikbild sind auch breite, heller gefärbte gossanhaltige Gebiete zu erkennen, einschließlich eines unmittelbar westlich des kartierten Summit Lake Stocks im Bereich der südöstlichen Exposition. Dies ist auch der Ort der anomalen 1,007 Gramm pro Tonne Gold Subcrop-Probe, die in der letzten Feldsaison entnommen wurde. Dieses gebleichte Gebiet wird als das Ergebnis einer serizischen und chloritischen Alteration des tonhaltigen Gesteins interpretiert und gilt daher ein weiteres aussichtsreiches, vorrangiges Ziel.

Zu den weiteren bemerkenswerten Beobachtungen gehört der aussichtsreiche, nach Norden verlaufende stratigrafische Kontakt, der die triassische Stuhini-Gruppe von der jurassischen Hazelton-Gruppe trennt und weniger als 2 Kilometer nördlich des Grundstücks auftritt. Dieser bekannte geologische Kontakt wird im Goldenen Dreieck als "Kyba Red Line" bezeichnet, und es wurde nachgewiesen, dass viele große Lagerstätten im Goldenen Dreieck innerhalb von 2 Kilometern dieses stratigrafischen Kontakts vorkommen.

Fazit: Goldplay Mining treibt die Exploration im alpinen Gelände auf Scottie West in einen neuen Grenzraum vor, der bis dato aufgrund der vorherrschenden Vergletscherung kaum zugänglich war. Das digitale Modell der Liegenschaft in Verbindung mit der geophysikalischen Auswertung von Satellitenaufnahmen liefert wichtige Hinweise darauf, wo in der jetzt beginnenden Sommersaison besonders intensiv exploriert werden soll. Alles ist möglich, nichts ist garantiert. Wie schnell aber eine neue Entdeckung auf die Bewertung durchschlagen kann, hat man zuletzt etwa bei Golden Goliath (TSXV: GOT; auch auf Goldinvest.de) gesehen. Es ist keine Frage: Goldplay liegt inmitten vieler historischer und aktiver Minenprojekte und die geologischen Großstrukturen scheinen jene von Scottie Resources in der Nachbarschaft fortzusetzen. Es dürfte für Goldplay ein aufregender Sommer werden. Wir freuen uns auf die kommenden Nachrichten.

 

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