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Max Resource Corp. (TSX.V: MXR; Frankfurt: M1D2) meldet von seinem CESAR Kupferprojekt im Nordosten von Kolumbien eine spektakuläre neue Kupferentdeckung nach der anderen und man fragt sich langsam, welchen Teil der Story der Markt eigentlich nicht versteht. Denn die Aktie dümpelt bei 0,23 CAD noch unterhalb des letzten Finanzierungspreises.

Max interpretiert die schichtgebundene Kupfer-Silber-Mineralisierung des 200 Kilometer langen Cesar-Beckens als analog zum Kupferschiefer-Becken in Polen und bestätigt dieses Konzept wieder und wieder. Schon die schiere Dimension der Entdeckungen ist herausragend: Das Team von Max vor Ort hat inzwischen fünf potenzielle Lagerstätten entlang einer 80 Kilometer langen Zone (CESAR North) identifiziert. Die Geologen vermuten, dass alle diese Lagerstätten zu demselben kontinuierlichen Trend mit Kupfermineralisierung gehören. Wie gesagt: 80 Kilometer! Und wir sprechen von hochgradigen Kupfervorkommen mit Spitzenwerten von >5 Prozent Kupfer nahe der Oberfläche.

Es stimmt, dass die Ergebnisse noch der Frühphase der Exploration zuzuordnen sind. Das Explorationsverfahren der Wahl sind nicht Bohrungen, sondern Proben von oberflächennahen Gesteinssplitterkanälen. Aber diese Resultate haben es in sich: In seiner jüngsten Meldung berichtet Max Resources von seiner neuen Entdeckung auf URU (siehe Abbildung 1). Dort wurden fünfzehn Gesteinssplitterkanäle mit einer Breite von 10 Metern entlang eines Streichens von 4 Kilometern untersucht. Die Werte lagen bei mehr als 1 % Kupfer, wobei Werte von 5,7 % Kupfer und 14 g/t Silber hervorzuheben sind.

Abbildung 1 Die jüngste Entdeckung auf URU rotes Quadrat

Abbildung 1: Die jüngste Entdeckung auf URU (rotes Quadrat) schließt sich in einer Reihe an die vorangegangenen Kupferentdeckungen in einem 80 Kilometer langen Abschnitt an. Alle Kupferentdeckungen liegen in einer Linie: URU, CONEJO, AMN und AMS.

Zu den Höhepunkte der Untersuchungsergebnisse der Zone URU gehören:

- 4,3 % Kupfer und 8 g/t Silber auf einer Mächtigkeit von 10 Metern (876065)
- 3,6 % Kupfer und 12 g/t Silber auf einer Mächtigkeit von 10 Metern (876687)
- 3,0 % Kupfer und 6 g/t Silber auf einer Breite von 10 Metern (876685)
- 2,2 % Kupfer und 5 g/t Silber über eine Mächtigkeit von 10 Metern (876064)
- 2,0 % Kupfer und 1 g/t Silber über eine Breite von 10 Metern (876097)
- 1,9 % Kupfer und 1 g/t Silber über eine Breite von 10 Metern (876072)
- 1,9 % Kupfer und 9 g/t Silber auf einer Mächtigkeit von 10 Metern (876067)

Die neu entdeckte URU-Zone erstreckt sich nun über 4 mal 1 Kilometer, ist in alle Richtungen offen und liegt entlang des südlichen Teils des 80 Kilometer langen Kupfer-Silber-Gürtels CESAR North. Geologisch bedeutend ist, dass sich die URU-Mineralisierung innerhalb von magmatischem Wirtsgestein befindet, das die sedimentgebundene Mineralisierung durchschneidet. Man scheint es hier also nicht mit einem klassischen Kupferschiefer zu tun zu haben.

 Abbildung 2 URU Kupfer Silber vererzte Aufschlüsse

Abbildung 2 URU Kupfer-Silber-vererzte Aufschlüsse.

Abbildung 3 Diese schematische Darstellung der URU Kupfer Silber Mineralisierung

Abbildung 3 Diese schematische Darstellung der URU-Kupfer-Silber-Mineralisierung soll die Entstehung der Kupfervorkommen erklären.

Erst im März 2021 hatte Max Resource die Entdeckung von CONEJO gemeldet, das ebenfalls in den 80 Kilometer langen CESAR North Korridor gehört. Die Entdeckung erstreckt sich über ein Gebiet von 3,2 km mal 1,6 km und ist in alle Richtungen offen. CONEJO lieferte Werte über 5,0 % Kupfer aus 23 Gesteinsplatten, die von 5,0 Meter mal 5,0 Meter bis 1,0 Meter mal 1,0 Meter variieren; 66 Gesteinsplattenproben lieferten Werte über 1,0 % Kupfer (24. März 2021 NR). Hervorzuheben sind Gehalte über 9 % Kupfer und 50 g/t Silber:

- 12,5 % Kupfer + 84 g/t Silber über 5,0 m mal 5,0 m
- 10,5 % Kupfer + 50 g/t Silber über 3,0 Meter mal 2,0 Meter
- 10,4 % Kupfer + 95 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter
- 10,2 % Kupfer + 62 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter
- 10,0 % Kupfer + 80 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter
- 8,7 % Kupfer + 89 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter
- 8,4 % Kupfer + 60 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter
- 7,9 % Kupfer + 21 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter
- 7,7 % Kupfer + 84 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter
- 7,4 % Kupfer + 47 g/t Silber über 5,0 Meter mal 5,0 Meter

Fazit: Die Entdeckungen von Max Resource legen nahe, dass das 200 Kilometer lange CESAR Becken im Nordosten von Kolumbien viele Merkmale einer Weltklasse Kupferdestination aufweist. Anders als bei den meisten Kupferexplorern dieser Tage geht es nicht um niedriggradige porphyrische Vorkommen in der Tiefe, sondern vorwiegend um sedimentgebundene Vorkommen nahe der Oberfläche. Die Kupfergehalte dieses Lagerstättentyps sind aufgrund ihrer natürlichen Vorkonzentration deutlich höher als jene von Porphyr-Lagerstätten. Statt zur Tiefe hin erstrecken sich diese Lagerstätten lateral entlang ihrer Ablagerungsschichten. Schließlich handelt es sich um ehemalige Meeressedimente. Die jüngste Entdeckung in URU scheint nun zu beweisen, dass zusätzlich zu diesen Kupferschiefern noch sekundäre Kupfermineralisierung vulkanischen Ursprungs vorhanden ist. Man darf gespannt sein, was da noch kommt. Zwar ist Max noch weit von einer Ressourcenschätzung entfernt, was vielleicht das Desinteresse im Markt erklärt. Klar ist aber auch, dass Entdeckungen von dieser Größenordnung nicht alltäglich sind. Es ist ungefähr so als würde gerade das gesamte europäische Kupferschieferbecken neu entdeckt. Wir drücken Max bei der weiteren Arbeit die Daumen. Hier könnte etwas ganz Großes entstehen. Die großen Bergbaufirmen, die schon im Land sind, dürften die Arbeit von Max Resource jedenfalls sehr aufmerksam verfolgen.

 

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