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Waren die Ergebnisse, die Sitka Gold (CSE: SIG; FRA: 1RF) gestern von seinem Alpha Gold Projekt in Nevada veröffentlicht hat nun gut, oder waren sie schlecht? Der Markt hat sich eindeutig für das Votum „enttäuschend“ entschieden. Bei hohen Umsätzen von 4,5 Mio. Stücken brach die Aktie zum Handelsbeginn mit einem Gap bis auf 0,14 CAD ein. Immerhin konnte sich das Papier dann bis zum Handelsende wieder auf 0,18 CAD hochzuarbeiten.

Am Vortag hatte Sitka noch bei 0,23 CAD geschlossen. Die Marktreaktion war angesichts der niedrigen Goldgehalte keine Überraschung. Allerdings ist die Antwort auf die inhaltliche Frage, wie die Ergebnisse denn einzuordnen sind, nach wie vor offen. Immerhin glaubt das Management von Sitka Gold das Konzept einer Mineralisierung im Carlin-Stil bestätigen zu können. Das Unternehmen hat das Ziel, ein Goldrush-Analogon im Cortez Trend zu finden, keineswegs abgeschrieben, sondern hat aufgrund der neuen Daten seinen Landbesitz sogar erweitert. Neue Bohrziele sind schon ausgemacht.

Wir haben gestern unmittelbar auf die Meldung von Sitka reagiert und die Ergebnisse wie folgt eingeordnet:

Sitka Gold bestätigt Gold im Carlin Stil auf Alpha Gold in Nevada

Die Sitka-Story in Nevada lebt: Sitka Gold Corp. (CSE: SIG; FRA: 1RF) hat soeben die mit Spannung erwarteten Ergebnisse seiner zwei Bohrungen auf dem Alpha Gold Projekt in Nevada veröffentlicht. Beide Bohrungen AG21-02 und AG21-03 weisen lange Teilabschnitte von bis zu 100 Metern mit anomalen Goldgehalten auf, allerdings bewegen sich die Goldgehalte nur im Bereich von Bruchteilen eines Gramms. Die höchsten gemessenen Werte in AG21-02 beinhalten 0,105 g/t Au auf 93,0 m von 89,9 m bis 182,9 m. Teilabschnitte enthielten 0,162 g/t Au auf 12,2 m von 89,9 m bis 102,1 m und 0,164 g/t Au auf 27,4 m von 143,3 m bis 170,7 m. Die Goldabschnitte in AG21-03, ebenfalls im Horse-Canyon-Äquivalent, betrugen 0,100 g/t Au auf 57,9 m von 64,0 bis 121,9 m, einschließlich 0,147 g/t Au auf 24,4 m von 64,0 bis 88,4 m. Ein separater Abschnitt mit 0,197 g/t Au auf 4,6 m von 190,5 m bis 195,1 m kam in der Denay Fm vor und wird als Ausdruck einer mineralisierten Nord-Süd-Verwerfung interpretiert.

Cor Coe, CEO und Director von Sitka Gold kommentierte die Resultate wie folgt: „Die Ergebnisse bestätigen, dass wir uns in einem goldangereicherten System vom Carlin-Typ befinden." Cor bestätigte, dass Sitka weitere 21 Bergbau-Claims abgesteckt hat und damit das Landpaket auf 923 Hektar vergrößert hat. (Abbildungen 1 und 2). Die neuen Claims vervollständigen die Abdeckung eines neu identifizierten strukturellen Trends östlich und südöstlich des Bohrlochs AG21-03 (siehe Pressemitteilung vom 10. März 2021).

SIG Querschnitt durch die Zielzonen von Sitkas Bohrprogramm
Abbildung 1: Querschnitt durch die Zielzonen von Sitkas Bohrprogramm.

Die breiten Abschnitte mit anomalem Gold stimmen mit einer Alteration und Mineralisierung überein, die ähnlich ist wie sie bei Goldlagerstätten entlang des Cortez-Trends gefunden wurden. Sitka leitet aus den Bohrergebnissen ab, dass man sich am Rand eines starken Goldsystems vom Carlin-Typ befindet. Die in Abbildung 1 dargestellten Ziele (pink) werden als die wahrscheinlichsten hochgradigen Kerne dieses Goldsystems vom Carlin-Typ interpretiert. Darüber hinaus haben die jüngsten Oberflächenerkundungen einen weiteren strukturellen Trend südöstlich von AG21-03 entdeckt, der die stärkste und umfangreichste Alteration auf dem Projekt aufweist. Das Landpaket von Alpha Gold wurde deshalb entsprechend erweitert, um dieses neue Zielgebiet abzudecken.

Bei den Bohrungen auf dem Projekt Alpha Gold wurden weite Zonen mit stark anomaler Goldmineralisierung im unteren Teil des devonischen Schiefers (Horse Canyon Äquivalent) direkt oberhalb des Devils Gate Kalksteins gefunden. Die Ergebnisse unterstützen die Annahme einer verstärkten Goldmineralisierung im Vergleich zu den Oberflächenaufschlüssen im Westen. Das primäre Ziel bleibt ein hochgradiges Goldrush-Analogon. Die Bohrergebnisse und neue Informationen haben das Zielmodell verfeinert, wie in Abbildung 1 dargestellt.

Das nördliche Ziel wurde immer als potenziell wichtig erkannt. Die breite durchgängige Goldzone in seiner Nähe im unteren Horse-Canyon-Äquivalentabschnitt von AG20-02 unterstreicht die Bedeutung dieser NNW-Umkehrverwerfung. Oberflächenarbeiten, die nach Abschluss der Bohrungen durchgeführt wurden, entdeckten ein zweites, größeres, strukturelles NNW-Ziel im Süden. Diese abgeleiteten Ziele haben eine potenzielle Streichenlänge von annähernd 5 Kilometern und der Abschnitt in AG21-02 deutet auf ein Mächtigkeitspotenzial von 100 Metern allein in der Horse Canyon äquivalenten Stratigraphie. Die strukturelle Ausrichtung stimmt mit dem Trend der Lagerstätte Goldrush-Fourmile überein.

Die Alpha-Gold-Ziele sind auch einzigartig flach im Vergleich zu ähnlichen hochgradigen Goldexplorationsgebieten des Carlin-Typs.

Der Markt verlangt nach einfachen Antworten und will „instant gratification“. Leider kann Exploration diese „sofortige Befriedigung“ nur in seltenen Fällen erfüllen. Die Erkenntnisse, die Sitka aus seinen beiden Bohrungen gewonnen hat, sind doppelt ermutigend: Ja, es handelt sich um ein Carlin-Gold-System und ja, die strukturelle Information liefern schon auf präzise Hinweise auf neue Bohrziele, die oberste Priorität besitzen. Konsequenterweise hat sich Sitka einen zusätzlichen Claimblock gesichert, der südlich an die bestehenden Claims angrenzt. Dort wurde an der Oberfläche eine starke Alterierungszone beoachtet (rot). Sitka wird wohl schon in Kürze erneut auf Alpha bohren. Die Sitka-Story ist mitnichten tot, sie hat gerade erst richtig begonnen!

SIG Sitkas neuer Claimblock grenzt südlich an die bestehenden Claims
Abbildung 2: Sitkas neuer Claimblock grenzt südlich an die bestehenden Claims.

Wie nach der allersten Bohrung auf Alpha Gold ist der Markt erst einmal enttäuscht, ob das in dieser Form gerechtfertigt ist, wird sich zeigen. Auf jeden Fall hat mit dem RC Goldprojekt im Yukon sowie dem Burro Creek-Projekt noch weitere Eisen im Feuer – und gut gefüllte Kassen.

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