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Vielversprechende Neuigkeiten liefert zum Jahresabschluss der australische Goldexplorer Kalamazoo Resources (WKN A2PTCL / ASX KZR)! Das Unternehmen, das auf der Suche nach der „nächsten Fosterville-Mine“ ist, scheint diesem Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen zu sein.

Kalamazoo Resources meldet heute nämlich, dass man auf dem South Muckelford-Projekt im Zentrum des australischen Bundesstaates Victoria eine breite Gold- und Antimonvererzungszone entdeckt hat – und diese sei der Vererzung, die auf Kirkland Lakes Fosterville-Mine –der aktuell hochgradigsten Goldmine der Welt – aber auch auf der Costerfield-Mine von Mandalay Resources vorherrsche, sehr ähnlich! Auch ein führender Experte, Dr. Chris Voisey, der sich seit Langem mit Fosterville beschäftigt, hat diese These bestätigt.

Fosterville, die Mine verfügt über 9 Mio. Unzen Gold, liegt in rund 50 Kilometer Entfernung zum South Muckelford-Projekt und weist durchschnittlich 12 g/t Gold in den Ressourcen auf, wobei der Goldgehalt in der Vermahlung bei 41,4 g/t Gold liegt! Mandalays Costerfield-Mine mit einem Goldgehalt bei der Vermahlung von 12,6 g/t Gold weist die sechsthöchsten Goldgehalte weltweit auf.

Map of the Central Victorian Goldfields showing the location of the South Muckleford and Castlemaine Gold Projects

Das Projekt Kalamazoo von Kalamazoo befindet sich zu 100% im Unternehmensbesitz, besteht aus zwei Explorationslizenzen und deckt eine Fläche von ca. 161 Quadratkilometern ab. In nur 10 Kilometern Entfernung liegt Castlemaine, das zweite Goldprojekt des Unternehmens in der Gegend. Bei dieser handelt es sich um die Central Goldfields von Victoria, aus denen bislang über 60 Mo. Unzen Gold gewonnen wurden. Wie Kalamazoo anmerkte, grenzt South Muckleford an das Maldon-Goldfeld, das siebtgrößte Victorias, das eine historische Produktion von 1,975 Mio. Unzen bei 28 g/t Gold sowie über 300.000 Unzen alluvialen Goldes vorweisen kann.

Location of the Castlemaine and South Muckleford Gold Projects. Note the location of the Fentimans Reef

Eine solche historische Abbaustätte ist Fentiman‘s Reef, die Teil von South Muckleford ist und zwischen 1860 und 1904 in der Produktion einen durchschnittlichen Gehalt von 1 Unze Gold (!) und bis zu 42% Antimon aufwies. Auch das nahe- und ebenfalls innerhalb von South Muckelford gelegene Smith’s Reef-Gebiet weist historische Abbauanlagen auf. Allerdings wurden hier keine Produktionsinformationen aufbewahrt.

Kalamazoo hat nun mit modernsten Techniken auf dem Projekt etwas entdeckt, von dem man ausgeht, dass es ein mächtiges Vererzungssystem ist, das sich sowohl über Fentiman‘s als auch Smith’s Reef erstreckt. Das Unternehmen wies darauf hin, dass beide Bereiche günstig in der Hangenden der Muckelford-Verwerfung liegen, die als in die Tiefe reichende Leiterstruktur für Goldvererzungsflüssigkeiten gelte.

Als Teil der ersten Arbeiten auf dem Projekt hatte Kalamazoo Bodenproben entnommen, die einer Analysen der Ultrafine+ Technologie der CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) unterzogen wurden – und „erhebliche“ Gold-, Antimon- und Arsenanomalien bei Fentiman’s Reef und Smith’s Reef aufzeigten. Und diese stimmten mit den historischen Arbeiten und Exploration überein!

UltrafineTM gold ppb with contoured Sb ppm in soil assays

Die höchsten Werte der Ultrafine+ Bodenanalyse waren 53 ppb Gold, 167 ppm Antimon und 1.740 ppm Arsen. Die Proben bestätigten zudem Charcoal Gully als Prospektionsgebiet. Gleichzeitig erbrachten Gesteinssplitterproben bis zu 2,9 g/t Gold, 117ppm Antimon, 7,6ppm Bismut und 3.140ppm Arsen.

Rock samples collected from the Fentimans South historic mine waste dump

Gesteinsproben von South Muckelford; Foto: Kalamazoo Resources

Wie geht es weiter?

Kalamazoo will im Januar und Februar weitere Arbeiten im Feld durchführen, darunter Kartierungen und die Entnahme weiterer Gesteinssplitterproben auf South Muckelford. Zudem sollen im Neuen Jahr geophysikalische Bodenuntersuchungen über Fentiman’s Reef und Smith’s Reefs sowie Charcoal Gully durchgeführt werden.

Zusätzlich wird Kalamazoo eine LiDAR-Untersuchung über dem nördlichen Teil des Projekts fliegen sowie mit der Modellierung der Daten beginnen. Ziel ist es, Informationen für ein späteres Diamantkernbohrprogramm zu gewinnen.

Fazit:

Die Arbeiten auf South Muckelford liefern erste, signifikante Hinweise darauf, dass Kalamazoo auch auf South Muckelford auf der richtigen Spur sein könnte. Die offenbar große Ähnlichkeit der jetzt identifizierten Vererzung zu den Minen Fosterville und Costerfield, die zudem von einem Experten für diese Region bestätigt wurde, betrachten wir auf jedenfalls als sehr vielversprechend. South Muckelford und die anderen, sehr spannenden Goldprojekte des Unternehmens dürften 2021 für einen starken Newsflow sorgen. Wir halten die Leser von GOLDINVEST.de auf jeden Fall auf dem Laufenden.

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