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Mittelfristige Lösung: Der kanadische Goldproduzent Kinross (WKN A0DM94) teilt mit, dass man sich eine Beteiligung von 70% am Peak Gold-Projekt sichert, das rund 400 Kilometer südöstlich der Fort Knox-Mine des Konzerns liegt. Dafür zahlt Kinross 93,7 Mio. Dollar in bar an Royal Gold und Contango ORE.

Damit sollen auf mittelfristige Sicht Produktionsprofil und Cashflow gesteigert werden. Kinross geht davon aus, das Tagebauprojekt Peak Gold bis 2024 in Produktion bringen zu können. Insgesamt soll der Ausstoß verteilt auf viereinhalb Jahre rund 1 Mio. Unzen Goldäquivalent bei durchschnittlich 6 Gramm Gold pro Tonne betragen. Der Konzern schätzt dabei die anfänglichen Investitionskosten auf 110 Mio. Dollar und die so genannten all-in sustaining cost (AISC) auf 750 USD pro Unze Goldäquivalent.

Im heutigen Goldpreisumfeld sei Peak Gold ein attraktives Projekt mit hohen Margen, das robuste Renditen erzielen sollte, erklärte Kinross-CEO Paul Rollinson. Das Unternehmen will das Golderz von Peak Gold auf Fort Knox verarbeiten und von der Nutzung der vorhandenen Mühle und Infrastruktur sollen sowohl das Projekt als auch die Mine profitieren. Indem man das hochgradigere Peak Gold-Erz mit dem Erz von Fort Knox vermischt, würden die Betriebsdauer der Fort Knox-Mühle verlängert und gleichzeitig die durchschnittlichen AISC um 70 USD pro Unze Goldäquivalent gesenkt, hieß es.

Die verlängerte Betriebsdauer der Mühle soll zudem dazu führen, dass die Gewinnungsraten auf Fort Knox steigen, da Erz, dass ursprünglich mit Haufenlaugung gewonnen werden sollte, stattdessen in der Mühle verarbeitet werden kann.

Kinross Gold braucht also mehr Erz für seine Anlage auf Fort Knox, zumal der Konzern seine Gesamtproduktion bis 2023 um 20% steigern will. Unserer Ansicht nach dürfte die Suche nach weiteren Unzen für die Fort Knox-Mühle mit Peak Gold deshalb noch nicht beendet sein. Man könnte so spekulieren, dass in Zukunft auch das Estelle-Projekt (ebenfalls in Alaska gelegen) der australischen Nova Minerals (WKN A2H9WL / ASX NVA) von Interesse für Kinross werden könnte. Zumal Nova Minerals auf einem verschwindend kleinen Teil von Estelle bereits 2,5 Mio. Unzen Gold nachgewiesen hat – und Anfang nächster Woche eine neue Ressourcenschätzung zu einem weiteren Teilgebiet vorlegen will. Wie gesagt, ein mögliches Interesse von Kinross an Nova ist reine Spekulation, aber eine unserer Ansicht nach legitime Überlegung.

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