Lake Victoria: Bohrungen verlängern Goldmineralisierung auf Imwelo deutlich in die Tiefe

Lake Victoria Gold Goldbohrung

Lake Victoria Gold (TSXV: LVG; Deutschland: E1K) meldet die ersten Analyseergebnisse aus dem laufenden Bohrprogramm auf dem vollständig genehmigten Imwelo-Goldprojekt im Lake-Victoria-Goldgürtel im Norden Tansanias. Die Resultate der ersten fünf Bohrlöcher deuten darauf hin, dass sich die Hauptvererzung deutlich unterhalb der bisherigen Tagebaugrenzen fortsetzt und zudem zusätzliche Zonen im Hangenden und Liegenden vorhanden sind. Damit untermauert Lake Victoria Gold seine Planungen, Imwelo von einer flachen Tagebaugrube aus in Richtung eines langfristigen Goldprojekts weiterzuentwickeln.

Lake Victoria Gold bestätigt Kontinuität der Vererzung unterhalb des Grubenmodells

Das aktuelle Bohrprogramm bei Lake Victoria Gold umfasst rund 4.000 Meter und kombiniert kostengünstige Reverse-Circulation-Vorbohrungen mit Diamantkernverlängerungen. Dieser Ansatz soll Bohrmeter sparen und gleichzeitig hochwertiges geologisches, geotechnisches und metallurgisches Datenmaterial für die endgültige Grubenauslegung und die frühe Minenplanung liefern.

Für die ersten fünf Löcher liegen inzwischen Analyseergebnisse des MSA-Labors im nahegelegenen Geita vor. Die Daten bestätigen, dass die mineralisierten Scherzonen unterhalb der bisher modellierten Grubenschale in vergleichbaren Gehalten und Mächtigkeiten angetroffen werden, wie sie der bestehenden Ressourcenschätzung zugrunde liegen. In mehreren Bohrungen wurde die Goldmineralisierung bis in mehr als 250 Meter vertikale Tiefe verfolgt; die historische Ressource war bislang nur bis etwa 200 Meter Tiefe modelliert.

Besonders auffällig sind einzelne höhergradige Abschnitte innerhalb der breiteren Zonen. So lieferte Bohrloch IMWDR_007 beispielsweise 2,56 Meter mit 6,96 g/t Gold, inklusive eines schmalen Intervalls von 0,25 Metern mit 65,02 g/t Gold. In IMWDR_009 wurden 6,30 Meter mit 0,62 g/t Gold angetroffen, gefolgt von 1,33 Metern mit 11,88 g/t Gold, einschließlich eines Spitzenwertes von 68,74 g/t Gold über 0,22 Meter. Bohrloch IMWDR_011 schnitt zudem 3,53 Meter mit 3,40 g/t Gold. Die angegebenen Mächtigkeiten entsprechen Bohrkernlängen; Lake Victoria Gold geht derzeit von einer wahren Mächtigkeit von etwa zwei Dritteln der Intervalllänge aus.

Diese Ergebnisse zeigen, dass sich die bekannten Erzstrukturen im Bereich „Area C“ im Streichen und vor allem in der Tiefe fortsetzen und legen nahe, dass die bestehende Grubenschale perspektivisch weiter nach unten erweitert werden könnte. Gleichzeitig entsteht mittelfristig die Option, unterhalb einer optimierten Tagebaugrube auch ein potenzielles Untertage-Szenario zu prüfen.

Imwelo-Goldprojekt: Erweiterungspotenzial in Hangenden und Liegende

Neben der Bestätigung der Hauptzone hat Lake Victoria Gold im Rahmen der ersten Bohrphase zusätzliche mineralisierte Lagen im Hangenden und Liegenden der modellierten Struktur angeschnitten. Diese zusätzlichen Linsen wurden in mehreren Bohrlöchern nachgewiesen und könnten bei künftigen Ressourcenschätzungen in die Modellierung einfließen, sofern weitere Bohrungen die Kontinuität bestätigen.

Die Geologie im Grubenbereich zeigt laut Unternehmen ein konsistentes Bild aus ausgeprägter Quarzvererzung, Alteration und struktureller Kontinuität. Die ersten Auswertungen stützen damit das geologische Modell, das der bisherigen Ressourcenschätzung auf Imwelo zugrunde liegt. Dass die Vererzung nun bis in Tiefen von mehr als 250 Metern nachgewiesen ist, stärkt das Vertrauen in die langfristige Entwicklungsperspektive des Projekts.

Lake Victoria Gold setzt bei Imwelo auf eine schrittweise Risikoreduzierung. Zunächst steht eine relativ flache, vollständig genehmigte Tagebaugrube im Fokus, deren Grenzen nun in der Tiefe überprüft und gegebenenfalls erweitert werden. Die aktuellen Bohrergebnisse, die eine Fortsetzung der Mineralisierung unterhalb der Grubensohle anzeigen, schaffen eine breitere Basis für zukünftige Planungen und mögliche Szenarien über den initialen Tagebau hinaus.

Bohrprogramm bei Lake Victoria Gold unterstützt Ressourcenumwandlung und Minenplanung

Insgesamt sind im laufenden Programm bei Lake Victoria Gold 24 Bohrlöcher geplant, fünf Löcher sind inzwischen abgeschlossen. Die Ergebnisse der ersten Bohrungen dienen mehreren übergeordneten Zielen. Zum einen sollen sie die Ressourcensicherheit erhöhen, indem Lücken in der oberflächennahen Bohrabdeckung geschlossen werden und bislang als „Inferred“ klassifizierte Bereiche – wo die Datenlage noch vergleichsweise dünn ist – bei entsprechender Bestätigung in höhere Ressourcenkategorien überführt werden können.

Zum anderen zielt das Programm darauf ab, Ressourcenzuwachs zu generieren. Dazu werden die mineralisierten Strukturen systematisch in Fallrichtung, also tiefer unterhalb der aktuellen Grubengrenzen, in etwa 100 und 200 Metern vertikaler Tiefe getestet. Ergänzend sind seitliche Step-out-Bohrungen entlang des Streichens nach Westen vorgesehen, um die Erzstrukturen über den Rand des bisherigen Grubenmodells hinaus zu verfolgen.

Ein weiterer Baustein des Programms ist die geotechnische Charakterisierung des Grubenkörpers. Mittels orientierter Kernbohrungen und detaillierter Beschreibung der Gebirgseigenschaften werden Daten zu Gesteinsfestigkeit, Trennflächen, Kluftsystemen und potenziellen Instabilitäten erhoben. Diese Informationen fließen später in die Feinplanung von Böschungswinkeln, Stützkonstruktionen und Rampengeometrie der endgültigen Grube ein.

Parallel dazu sammelt Lake Victoria Gold repräsentatives Kernmaterial für zusätzliche metallurgische Tests. Ziel ist es, die Ausbringungsraten über verschiedene Oxidationszonen – von Oxid über Übergangs- bis hin zu frischen Gesteinen – zu überprüfen und so die Abfolge der Förderphasen (Mine Sequencing) weiter zu optimieren.

Ausblick: Lake Victoria Gold erwartet kontinuierlichen Newsflow von Imwelo

Lake Victoria Gold positioniert das Imwelo-Goldprojekt klar als nächstes Entwicklungsprojekt im Lake-Victoria-Goldgürtel. Die Kombination aus bestehender Genehmigung für den Tagebau, bereits definierter Ressourcengrundlage und nun bestätigter Tiefenerweiterung der Mineralisierung bildet die technische Basis für die weiteren Schritte in Richtung Bauentscheidung.

Nach Angaben des Unternehmens sind zusätzliche Analysen aus weiteren Bohrlöchern bereits in Arbeit. Lake Victoria Gold rechnet damit, die eingehenden Ergebnisse fortlaufend zu veröffentlichen, sobald die Auswertungen abgeschlossen sind und QA/QC-Prüfungen durch das Labor in Geita bestätigt wurden.

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