Die Brent-Ölpreise gaben am Mittwochmorgen nach und bewegten sich zu Beginn des europäischen Handels knapp über der 100-Dollar-Marke. An den Finanzmärkten hat sich eine Trendwende vollzogen. Der US-Dollar und die Energiepreise, die im März gestiegen waren und auf hohem Niveau verharrten, gaben einen Teil ihrer Gewinne wieder ab, nachdem die US-Regierung am Dienstag signalisiert hatte, dass sie möglicherweise erwägt, sich aus dem Krieg gegen den Iran zurückzuziehen.
Diese Aussicht gab den Händlern Anlass zur Freude, steigerte die Risikobereitschaft und sorgte für Kursgewinne bei den Aktienindizes sowie bei allen wichtigen Währungen gegenüber dem US-Dollar.
Die zugrunde liegenden Bedingungen haben sich jedoch vorerst nicht geändert. Die Straße von Hormus bleibt praktisch gesperrt, und es ist unklar, wie sich der Schiffsverkehr im Persischen Golf normalisieren könnte, selbst in einem Szenario, in dem sich die USA aus der Region zurückziehen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass selbst das optimistischste Szenario aufgrund von Engpässen und reduzierter Produktionskapazität eine anhaltende Unterbrechung der Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten mit sich bringt.
Vor diesem Hintergrund ist es möglich, dass der am Dienstag zu beobachtende Optimismus einer realistischeren Einschätzung weichen könnte, was dennoch zu weiteren Kursgewinnen beim Ölpreis führen könnte.
Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades
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