Gold Terra Resource (WKN A2P0BS / TSXV YGT) hat mit den ersten Ergebnissen des Winterbohrprogramms 2026 in der Walsh Lake-Zone ein Signal gesetzt! Das Unternehmen von CEO Gerald Panneton erbohrte unter anderem 22,46 g/t Gold über 5,7 Meter, darunter 198 g/t Gold über 0,5 Meter!
Noch wichtiger für das Gesamtbild des Projekts ist jedoch, dass sich der bekannte Goldkorridor von Walsh Lake offenbar über die bisher definierte Streichlänge hinaus fortsetzt. Für Gold Terra bedeutet das neue Ansatzpunkte auf einem Areal, das nur 20 Kilometer nordöstlich von Yellowknife liegt und Teil des zu 100% vom Unternehmen kontrollierten Yellowknife-Projekts ist.

Die jetzt gemeldeten Analyseergebnisse stammen aus den ersten vier Bohrlöchern des Winterprogramms 2026 im Northbelt-Bereich. Das Programm wurde zwischen dem 22. Januar und dem 21. März 2026 mit zwei Bohrgeräten absolviert. Insgesamt brachte Gold Terra dabei 15 Bohrungen mit zusammen 4.904,9 Metern nieder. Ziel war es, die aus dem Winterprogramm 2022 hervorgegangene aussichtsreichste Zone weiter zu testen und den bislang bekannten Goldkorridor von Walsh Lake über seine aktuelle Streichlänge von 500 Metern hinaus auszudehnen.
Im Mittelpunkt der neuen Ergebnisse steht Bohrloch GTWL26-024. Es durchteufte von 119,6 bis 125,3 Metern einen mineralisierten Abschnitt mit 22,46 g/t Gold über 5,7 Meter. Darin enthalten waren 2,1 Meter mit 57,80 g/t Gold sowie ein besonders hochgradiger Teilabschnitt mit 198 g/t Gold über 0,5 Meter ab 119,6 Metern. Zusätzlich traf das gleiche Bohrloch in größerer Tiefe von 377,0 bis 380,5 Metern weitere 3,5 Meter mit 5,73 g/t Gold, einschließlich 38,7 g/t Gold über 0,5 Meter ab 379,0 Metern.
Gold Terra erweitert den Walsh-Lake-Korridor nach Norden
Für Gold Terra ist vor allem die Lage dieses Treffers von Bedeutung. GTWL26-024 bestätigte die nördliche Erweiterung des breiten Walsh-Lake-Goldkorridors in metasedimentären Gesteinen rund 150 Meter nördlich der bislang bekannten Mineralisierung. Nach Angaben des Unternehmens schnitt das Loch zwei sehr gute Goldzonen, die durch rund 200 Meter getrennt sind und mehrere sichtbare Goldkörner enthielten. Genau diese Kombination aus Ausdehnung und Gehalt verleiht dem Ergebnis zusätzliches Gewicht.
Die Arbeiten knüpfen an frühere Erfolge an. Das Winterprogramm 2022 mit 19 Bohrlöchern über insgesamt 6.011 Meter hatte den Korridor bereits auf eine Streichlänge von 500 Metern erweitert. Damals wurden drei voneinander getrennte Goldzonen umrissen: die Pickel-Zone, früher Mispickel genannt, mit 19,00 g/t Gold über 4 Meter in GTWL22-002, die MP-Ryan-Zone im nördlichen Bereich mit 7,63 g/t Gold über 3 Meter in GTWL22-004 sowie Zone 14 im westlichen Teil mit 31,89 g/t Gold über 3 Meter in GTWL22-014.
Die neuen Resultate zeigen nun, dass Gold Terra das Gebiet nicht nur bestätigt, sondern weiter ausdehnt. Direkt unterhalb von GTWL26-024 wurde bereits ein Folgebohrloch, GTWL26-031, angesetzt. Darüber hinaus wurden weitere Bohrungen nördlich und südlich niedergebracht, um das Programm 2026 abzuschließen. Das Unternehmen leitet daraus ab, dass die neue Erweiterung im kommenden Winter weiterverfolgt werden soll.
Die ersten Bohrlöcher liefern ein gemischtes, aber aussagekräftiges Bild
Neben GTWL26-024 hat Gold Terra auch die Analyseergebnisse der Bohrlöcher GTWL26-020, GTWL26-021 und GTWL26-022 veröffentlicht. Diese Treffer weisen niedrigere Gehalte auf, tragen aber wichtige Informationen zum geologischen Verständnis des Korridors bei. GTWL26-020 erbrachte 1,02 g/t Gold über 5 Meter von 144 bis 149 Metern sowie 1,61 g/t Gold über 2 Meter von 228,7 bis 230,7 Metern. GTWL26-021 schnitt 1,08 g/t Gold über 1 Meter von 255,5 bis 256,5 Metern und 1,32 g/t Gold über 1 Meter von 283 bis 284 Metern. GTWL26-022 lieferte 0,41 g/t Gold über 2 Meter von 102,5 bis 104,5 Metern.
Diese Resultate zeigen, dass die Goldführung innerhalb des Walsh-Lake-Korridors unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Für Gold Terra liegt der Wert der ersten vier Bohrlöcher daher nicht allein im einzelnen Spitzengehalt, sondern im räumlichen Zusammenhang. Das Unternehmen sieht eine potenzielle Kontinuität der Zone nach Norden und interpretiert die neuen Ergebnisse als Grundlage für weitere Erweiterungsbohrungen.
Walsh Lake gehört zum Northbelt-Bereich des Yellowknife-Projekts, das vollständig im Besitz von Gold Terra ist. Das Projekt umfasst 836 Quadratkilometer zusammenhängende Flächen unmittelbar nördlich, südlich und östlich der Stadt Yellowknife in den Northwest Territories. Durch mehrere Akquisitionen kontrolliert das Unternehmen dort eines der sechs großen hochgradigen Goldcamps Kanadas.
Das Yellowknife-Projekt bleibt der strategische Rahmen für Gold Terra
Das größere Bild hinter den Walsh-Lake-Ergebnissen ist für Gold Terra das Distriktpotenzial rund um Yellowknife. Das Yellowknife-Projekt liegt weniger als 10 Kilometer von der Stadt entfernt und profitiert damit von bestehender Infrastruktur wie ganzjährig nutzbaren Straßen, Luftverkehr, Dienstleistern, Wasserkraft und qualifizierten Arbeitskräften. Aktuell konzentriert sich Gold Terra bei seinen Bohrungen vor allem auf die Campbell Shear, auf der in der Vergangenheit rund 14 Millionen Unzen Gold produziert wurden. Hinzu kommen die CMO-Claims unmittelbar südlich der früher produzierenden Con Mine, die zwischen 1938 und 2003 zusammen mit den Strukturen Con, Rycon und Campbell 6,1 Millionen Unzen Gold lieferte.
Sowohl das Yellowknife-Projekt als auch die CMO-Liegenschaften liegen auf dem Yellowknife-Grünsteingürtel und decken beinahe 70 Kilometer Streichlänge entlang des Haupt-Scherungssystems ab, das die ehemaligen hochgradigen Goldminen Con und Giant beherbergte. Gold Terra ordnet die neuen Walsh-Lake-Ergebnisse deshalb nicht als isolierten Einzelerfolg ein, sondern als Baustein eines größeren Explorationsmodells mit mehreren Zielzonen und Satellitenlagerstätten.
Mit GTWL26-024 hat Gold Terra nun ein Bohrloch vorgelegt, das zugleich starke Gehalte und Erweiterungspotenzial zeigt. Die Kombination aus einer nördlichen Ausdehnung des bekannten Korridors, zwei neu erfassten Zonen in einem Loch und weiteren bereits niedergebrachten Folgebohrungen verschiebt den Fokus im Northbelt erneut auf Walsh Lake. Für das Unternehmen ist das ein weiterer Schritt, um das Yellowknife-Projekt mit zusätzlichen Goldzonen systematisch auszubauen.