Geschichte ist langweilig und für die Zukunft nicht von Bedeutung? Keineswegs, denn Heritage Mining (CSE: HML, FSE: Y66, WKN: A3DTM6) ist auf dem besten Weg, zu zeigen, dass aus den Hinterlassenschaften der Vergangenheit ein positiver Cashflow in naher Zukunft werden kann. Untersucht wurden die Abraumhalden der historischen Split-Lake-Mine. Dabei wiesen die am Boden genommenen Proben durchschnittliche Goldgehalte von rund 3,72 g/t auf.
Die historische Split-Lake-Goldmine ist ein zentraler Bestandteil des Drayton-Black-Lake-Goldprojekts in Nordwesten der kanadischen Provinz Ontario und dies gleich in zweifacher Hinsicht, denn einerseits deuten historische Minen auf Mineralisierungen hin, die in früheren Zeiten als ausreichend für einen wirtschaftlichen Bergbau angesehen wurden.
Dass dabei mineralisierte Zonen übersehen wurden, die entweder nicht hochgradig genug waren, um zu den damaligen Preisen wirtschaftlich abgebaut werden zu können, oder die aufgrund der eingeschränkten Explorationsmethoden der damaligen Zeit gar nicht erkannt wurden, liegt auf der Hand. Deshalb sind historische Minen immer ein guter Grund, einen zweiten vertiefenden Blick auf die jeweiligen Liegenschaften zu werfen. Dies tut Heritage Mining bereits seit einiger Zeit.
Verwandelt Heritage Mining den Abfall der Vergangenheit in Zukunft in Geld?
Das Unternehmen richtete seinen Blick deshalb zusätzlich auch auf die in den 1930er Jahren aufgeschütteten Abraumhalden. Sie sind nicht nur störende Hinterlassenschaften des historischen Bergbaus, sondern könnten sich als wahre Geldquellen erweisen. Denn oft enthalten die Halden noch einen beträchtlichen Teil der damals geförderten Metalle. Sie konnten nicht aus dem Erz gewonnen werden, weil die Metallurgie der Zeit dies noch nicht zuließ. Heute ist es dank einer verbesserten Metallurgie und Aufbereitungstechnik jedoch möglich, einen großen Teil dieser Metalle zu gewinnen.
Diese technischen Verbesserungen machen deshalb auf vielen historischen Minen aus dem Abfall der Vergangenheit eine potentielle Geldquelle für die Zukunft. Heritage Mining war deshalb gut beraten, auch die Abraumhalden der historischen Split-Lake-Goldmine in seine geologische Exploration einzubeziehen. In den vergangenen Monaten wurden auf der Halde aus diesem Grund insgesamt 26 Bodenproben genommen.
Sie wiesen Goldwerte auf, die zwischen 0,009 und 27,0 g/t lagen. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Goldgehalt von ungefähr 3,72 g/t. 5.000 Tonnen Erz mit rund 3,72 g/t Gold direkt an der Oberfläche, die nicht mehr gefördert werden müssen, das klingt interessant und es rechtfertigt in jedem Fall auf der Halde weitergehende Untersuchungen.
Die Abraumhalden mehrerer historischer Minen versprechen einen konstanten Cashflow
Auf dem Drayton-Black-Lake-Projekt ist die Split-Lake-Goldmine allerdings nicht die einzige historische Mine, die über eine interessante Abraumhalde verfügt. Noch größer ist die Halde der Alcona-Mine. Ihre Bergbauabfälle werden aktuell auf rund 40.000 Tonnen geschätzt und im vergangenen Jahr genommene Proben wiesen ebenfalls attraktive Goldgehalte auf. In 20 der insgesamt 30 genommen Proben konnte Heritage Mining Goldgehalte von 0,006 bis 4,1 g/t nachweisen. Das entspricht einem durchschnittlichen Goldgehalt von 0,53 g/t. Damit weist auch hier etwa die Hälfte der Halde so hohe Goldgehalte auf, dass weiterführende Untersuchungen gerechtfertigt sind.
Wenn man nun noch bedenkt, dass Heritage Mining eine vollständig genehmigte Mühle zur Verfügung steht, die bereit ist, die Erze der Halden zur Verarbeitung aufzunehmen, setzten sich die unterschiedlichen Steine schnell zu einem in sich schlüssigen und äußerst attraktiven Gesamtbild zusammen. Die aktuellen Preise für Gold, Silber und andere Metalle sind so hoch, dass sie auch eine gewinnbringende Verarbeitung von Erzen mit niedrigen Goldgehalten zulassen. Da die zur Verfügung stehende Verarbeitungsanlage bereits genehmigt ist, kann sie recht zeitnah und nur mit einem geringen Kapitalaufwand wieder in Produktion gebracht werden.
Sobald die erneute Verarbeitung der Erzhalden angelaufen ist, wird Heritage Mining über einen stabilen Cashflow verfügen. Wie hoch dieser Cashflow ausfallen könnte, werden die weiterführenden Untersuchungen zeigen. Schon heute lässt sich allerdings bereits absehen, dass Heritage Mining mit diesem Geld zumindest einen Teil seiner Explorationsausgaben bestreiten kann. Für die investierten Aktionäre bedeutet dies, dass die obligatorischen Kapitalerhöhungen deutlich kleiner ausfallen werden, weil ein Teil der beabsichtigten Ausgaben mit den zur Verfügung stehenden Einnahmen finanziert werden kann.