Durch den Erwerb einer 75%-igen Beteiligung an der Melba-Mine ist Heritage Mining (TSX.V: HML, FSE: Y66, WKN: A3DTM6) nun auch im Kirkland Lake-Camp prominent vertreten. Die Exploration dieses Projekts reicht bis weit in das 20. Jahrhundert zurück. So gelang es dem damaligen Eigentümer Melba Gold Mines im Jahr 1936 auf dem Projekt die Blue Vein zu identifizieren und sie mit 20 Bohrungen zu durchschneiden. In zehn dieser Bohrungen wurde sichtbares Gold erkannt.
Drei Jahre später nahm der Nachfolger The Teck-Hughes Mines Limited Schürfungen vor und nahm zusätzlich eine vier Tonnen schwere Massenprobe auf der Blue Vein. Die Schürfung ergab 10,327 Unzen Gold pro Tonne über eine Länge von 1,37 Meter und die Massenprobe ergab 0,210 Unzen Gold pro Tonne Gestein. Heute enthält das Areal 2.000 Tonnen abgebautes, aber noch nicht verarbeitetes Material aus den untertägigen Abbaustätten. Für dieses Material und die weiteren Aktivitäten liegt eine ergänzende Bergbaulizenz vor.
Die Melba-Mine liegt im Nordwesten der kanadischen Ontario, südwestlich der Stadt Matheson. Der King’s Highway 11, der Kirkland Lake mit Cochrane verbindet, verläuft nur etwa sieben Kilometer westlich. Nicht nur mit Blick auf die Infrastruktur ist die Lage der Mine günstig. Auch geologisch ist das 1.522,70 Hektar große Grundstück interessant, da es im Zentrum eines über 100 Jahre alten Bergbaugebiets liegt zu dem u.a. der Abitibi-Grünsteingürtel gehört.
Die wichtigste goldhaltige Ader, die üblicherweise als „Blue Vein” bezeichnet wird, verläuft ebenfalls parallel zum Kontakt, liegt jedoch innerhalb der Sedimente. Sie erstreckt sich in Richtung Nord 55 Grad West und fällt nach Norden um 55 Grad ab. Die Ader wird von Scherungen und Alterationen begleitet und ist außerdem von einem Muster aus Querbrüchen durchzogen, die zu Verwerfungen in der Hauptader geführt haben und die Entwicklung unregelmäßiger Adern in den angrenzenden Gesteinen begünstigten.
Erfolgreicher Verlauf der aktuellen Bohrsaison bei Heritage Mining
Fortschritte machte auch die Entwicklung des Drayton-Black-Lake-Projekts. Hier konnte in der Zone 3 die Extension einer Goldmineralisierung bestätigt werden. Sie ist in eine breite Quarzaderstruktur eingebettet und erbrachte in Bohrloch HML25-011 eine 46 Meter breiten Quarzzone. In ihr enthalten sind in 237 Meter Tiefe u.a. 0,95 g/t Gold über eine Länge von 1,0 Meter.
Das Bohrloch HML25-012 wurde ebenfalls in der Zone 3 am Rand des Lake of the Bays Batholith niedergebracht. Durchschnitten hat Heritage Mining hier zwei schmale Zonen mit bis zu 0,43 g/t Gold über 1,0 Meter. Abgeschlossen wurden ebenfalls die Bohrungen auf Contact Bay. Hier hat das Unternehmen insgesamt zehn Bohrlöcher über eine Gesamtlänge von 2.726 Meter niedergebracht. Ihre Untersuchungsergebnisse stehen allerdings noch aus.
Ein neuer Investor steigt ein
Zuspruch erhält das Unternehmen auch von seinen Aktionären. Aktuell wird eine Kapitalerhöhung als sogenanntes „LIFE-Emission Offering“ durchgeführt. Ausgegeben werden sollen bis zu 18.187.725 Einheiten. Heritage Mining erwartet durch sie einen Bruttoerlös von bis zu 636.570 kanadischen Dollar (CAD). Ein neuer Großinvestor hat sich vorab bereiterklärt, für ca. 450.000 CAD einen großen Teil dieser neuen Aktien zu zeichnen.
Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklung können Heritage Mining und die investierten Aktionäre zufrieden auf die letzten Wochen zurückblicken. Die Bohrungen auf dem Drayton-Black-Lake-Projekt brachten Erfolge und mit dem neuen Melba-Projekt gelang dem Unternehmen eine attraktive Vergrößerung seines Projektportfolios. Bestätigt werden diese Erfolge durch die erfolgreiche Kapitalerhöhung und den Einstieg eines neuen Großinvestors.