Auf ihrem Drayton-Black-Lake-Projekt hat die kanadische Heritage Mining (CSE: HML, FSE: Y66, WKN: A3DTM6) eine neue Goldzone identifiziert. Sie hat eine erhebliche Mächtigkeit von etwa 74 Meter, wobei die genaue Breite dieser Zone derzeit noch nicht abgeschätzt werden kann. Enthalten ist der neue Goldfund in einem ausgedehnten System von Quarzadern.
Der neue Fund korreliert mit vorangegangenen magnetischen Untersuchungen, durch die eine magnetische Anomalie mit einer Gesamtlänge von etwa vier Kilometer und einer Breite von 200 Metern identifiziert wurde. Als Teil des noch laufenden 2025er Erkundungsprogramms haben erste Bohrungen diese bislang noch nicht erkannte und deshalb auch noch nicht getestete Zone vor kurzem durchschnitten.

Das Erkundungs-Bohrprogramm 2025 auf der Lagerstätte „Zone 3 Extension“ zielte auf granithaltige mineralisierte Quarzaderstrukturen ab. Sie waren erstmals im Rahmen des HML-Bohrprogramms im August 2024 entdeckt worden. Niedergebracht wurden in den letzten Wochen insgesamt vier Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 1105,5 Meter.
Heritage Mining landet Treffer sowohl innerhalb als auch außerhalb der Quarz-Venen-Struktur
Die Bohrungen zielten auf ein in nordöstlicher-südwestlicher Richtung verlaufendes magnetisches Lineament ab, das offenbar die Quarzadern kontrolliert. Heritage Mining betrachtet die Bohrungen als einen technischen Erfolg, weil zwei der vier Bohrlöcher (HML25-011 und 013) eine gut entwickelte Quarzaderstruktur durchschnitten.
Mineralisiertes Gestein durchschnitten hat vor allem die Bohrung HML25-013. Sie bestätigt eine ausgedehnte Goldmineralisierung. Basierend auf der magnetischen Drohnenvermessung hat die „Mega-Quarzaderstruktur“ eine potenzielle Streichlänge von ungefähr vier Kilometern und rechtfertigt damit weitere Explorationsbohrungen.
Mit dem Bohrloch HML25-013 durchschnitt Heritage Mining eine etwa 74 Meter breite Aderstruktur. In einer Tiefe von 101,0 Meter wurden über eine Länge von fünf Meter 0,98 g/t Gold durchschnitten. Ab einer Tiefe von 115,91 Meter folgt eine weitere Vererzung. Sie erstreckt sich über eine Länge von 11,09 Meter und weist im Durchschnitt 1,11 g/t Gold auf. Dabei erhöht sich der Goldgehalt ab einer Tiefe von 125 Meter über eine Länge von 2,0 Metern auf 4,0 g/t.
Heritage Mining wird sich jetzt darauf konzentrieren, die Mineralisierung in Streichrichtung auszuweiten
Die auf dem Zielgebiet Zone 3 auf Drayton Black Lake niedergebrachten Bohrungen bestätigen damit nicht nur eine neue mächtige Goldmineralisierung, sondern knüpfen nahtlos an die positiven Bohrergebnisse an, die Heritage Mining bereits im Mai und Juli dieses Jahres veröffentlichen konnte.
Erfreulich waren auch die Ergebnisse aus dem Nachbarbohrloch HML25-014. Es durchschnitt in einer Tiefe von 310,82 Meter einen 0,46 Meter breiten Abschnitt, der mit 0,87 g/t Gold durchsetzt ist. Eine zweite mineralisierte Zone beginnt nur wenig tiefer in 315,75 Meter Tiefe. Sie enthält über eine Länge von 0,52 Meter durchschnittlich 0,63 g/t Gold. Dieser Erfolg ist deshalb von Bedeutung, weil er auf Gold auch außerhalb der Quarz-Venen-Struktur hinweist.
Neben den Bohrungen wurde auf dem Zielgebiet auch weitere Gesteinsproben genommen. Sie sollen wie die Bohrkerne nicht nur auf ihren Goldgehalt hin untersucht werden, sondern Heritage Mining hat für sie eine Multielementanalyse vorgesehen, um auch anderen interessanten Metallen auf die Spur zu kommen.
Insgesamt ist Heritage Mining verständlicherweise sehr erfreut über den Erfolg der jüngsten Bohrungen und die neuen Funde, denn sie deuten an, dass man auf eine breite, aber auch lange Quarz-Ader-Struktur getroffen ist. Das Potenzial dieser Zone ist groß und entsprechend gespannt blickt das Unternehmen auf die nächsten Schritte. Sie werden zunächst darauf ausgerichtet sein, die Quarzstruktur in Streichrichtung weiter zu testen. Heritage Mining plant zu diesem Zweck, zehn weitere Bohrlöcher abzuteufen. Sie sollen die Struktur über eine Länge von etwa zwei Kilometer testen und noch in diesem Jahr niedergebracht werden.