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Die Analysten von IDTechEx schätzen in einem aktuellen Bericht, dass 2020 rund 330.000 Tonnen Abfälle aus Lithium-Ionen-Batterien anfallen werden – und sagen deshalb deutliches Wachstum im Recycling-Markt voraus.

Laut der Studie wird der größte Teil der Abfallprodukte im Bereich der Unterhaltungselektronik anfallen. Doch allein das Volumen der Elektromobilbatterien, die ihr Lebensende erreicht haben, werde zum Problem, sollte keine angemessene Lösung entwickelt werden, hieß es.

Trotz aller, nicht nur technischer Herausforderungen hat IDTechEx zahlreiche Unternehmen identifiziert, die bereits jetzt verschiedene Recyclingverfahren entwickeln und kommerzialisieren, um einen größeren Teil des Materials aus Lithium-Ionen-Zellen rückzugewinnen und so den größtmöglichen Wert zu realisieren.

Eine angemessene Behandlung der Batterien nach Ende ihrer Verwendungszeit zum Beispiel über Recycling und die Wiederverwendung recycelten Materials könne Energie- und Materialbedarf entlang der ganzen Fertigungskette senken und Unternehmen einen Vorteil im Marketing verschaffen, heißt es in dem Bericht.

Nach Ansicht von IDTechEx sind die Chancen, die das Batterierecycling eröffnet, nicht zu verachten, insbesondere in Europa und den USA nicht, da diese Regionen aktiv versuchen würden, ein heimisches Angebot an „kritischen“ Rohstoffen zu schaffen, wozu auch Materialien gehören, die in Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz kommen.

In den USA, so die Experten, seien zumindest einige der wichtigsten Rohstoffe wie Graphit und Lithium zu finden, während es in Europa schwieriger aussehe. Ein funktionierendes Recycling-System für verbrauchte Lithium-Ionen-Batterien könnte so eine gewisse Diversifizierung des Angebots erlauben, glaubt man.

Erfolg bei der Graphit-Rückgewinnung

Ein Unternehmen, das sich schon länger mit dem Thema Batterierecycling beschäftigt, ist die australische EcoGraf (ASX: EGR / WKN: A2PW0M), die erst vor Kurzem einen weiteren Erfolg in dieser Hinsicht meldete.

Das Unternehmen hat ein ebenfalls EcoGraf genanntes Reinigungsverfahren entwickelt, das sich als bestens geeignet erwiesen hat, um hochreines Anodenmaterial (Graphit) für Batterien aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batteriematerialien rückzugewinnen. Das ist das Ergebnis umfangreicher Tests, die das Unternehmen im Auftrag von Kunden vorgenommen hat.

Vereinzelt ist es gelungen, bis zu 100%-Kohlenstoffgehalt aus der EcoGraf-Reinigung von Anodenschrott aus Lithium-Ionen-Batterien zurückzugewinnen. Weitere positive Ergebnisse bestätigen die Rückgewinnung von hochreinem Anodenmaterial mit bis zu 99,6% Kohlenstoff aus eine Reihe von „Schwarzmassen“-Material aus recycelten Lithium-Ionen-Batterien am Ende ihrer Lebensdauer. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial zur Wiederverwendung von rückgewonnenem hochreinem Batterieanodenmaterial in höherpreisigen Industriemärkten für natürlichen und synthetischen Graphit.

EcoGraf scheint also auf dem besten Weg, um vom Wachstum des Batterierecyclingmarktes profitieren zu können, das IDTechEx erwartet. GOLDINVEST.de wird auf jeden Fall weiter berichten.

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