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Die Zeichen mehren sich, dass die Nachfrage nach Graphit in Batteriequalität schon 2021 das Angebot übertreffen könnte. Was wiederum eine langerwartete Reaktion im Graphitpreis auslösen könnte.

Die Graphitnachfrage stammt zwar nach wie vor zum größten Teil aus dem Stahlmarkt, doch das starke Wachstum des Marktes für Elektromobile soll in den kommenden Jahren für einen signifikanten Anstieg der Nachfrage – und damit einhergehend der Preise - führen. Denn in einer Lithium-Ionen-Batterie wird ganz erheblich mehr Graphit als Lithium benötigt.

Und der Weg von der Mine bis zum batteriefähigen Material ist komplex. Es sind einige Schritte zu durchlaufen, bis dann batteriefähiges „Kugelgraphit“ vorhanden ist, das zudem auf eine Reinheit von 99,95% gebracht werden muss. Im nächsten Schritt werden die Partikel beschichtet und dann als „aktives Anodenmaterial“ bezeichnet.

Laut einem vor Kurzem veröffentlichten Bericht der Experten von Benchmark Mineral Intelligence haben die Anodenproduzenten bereits ihre Aufträge ausgeweitet, da sich die Stimmung in der Branche auf Grund steigender Verkaufszahlen bei Elektroautos verbessert habe. Die Hersteller hätten daraufhin angekündigt, ihre Kapazitäten auszuweiten. Laut Benchmark liegt die geplante Kapazität in der Anoden-Pipeline damit bei 1.124.100 Tonnen pro Jahr, was die Aussichten für die Graphitnachfrage verbessert.

Und die Preise reagieren offenbar bereits. So legte der Benchmark Graphite Price Index im Dezember um 6,2% zu, was den größten monatlichen Anstieg seit Mai 2018 bedeutet. Gegenüber der australischen Stockhead erklärte Benchmark Mineral Intelligence, dass man damit rechne, dass die Anodennachfrage 2020 bei rund 200.000 MWh gelegen habe. Und die Experten glauben, dass die Nachfrage in den kommenden 10 Jahren um 25% pro Jahr steigen und 2030 die Marke von 2.000.000 MWh erreichen wird!

Es gebe zwar ausreichende Kapazitäten, um Anodenmaterial zu produzieren, so Benchmark, doch seien dem Markt durch die Menge des Minenangebots an Rohgraphit Grenzen gesetzt. Man rechne deshalb mit einem steigenden Angebotsdefizit des am besten zur Herstellung von batteriefähigem Graphit geeigneten Flockengraphitkonzentrats, das 2030 bei mehr als 2,2 Millionen Tonnen liegen dürfte, so die Experten gegenüber Stockhead.

Und die Batteriehersteller wissen das und haben bereits begonnen, sich, wo es geht, zusätzliches Material zu sichern. Benchmark ist angesichts all dessen überzeugt, dass die Aussichten für qualitativ gute Graphitgesellschaften sehr gut sind.

Noch dominiert China den Graphitmarkt

Aktuell kontrolliert China ca. 71% des globalen Angebots an Naturgraphit, 65% des weltweiten Angebots an synthetischem Graphit und sogar 100% am kommerziellen Angebot von sphärischem bzw. Kugelgraphit für Anoden.

Die USA und Europa unternehmen zwar Anstrengungen, um ihre eigenen Angebotsquellen zu erschließen, also Angebot von außerhalb Chinas zu sichern. Was umso dringender wird, als China zuletzt sogar noch stärker die eigene Industrie gegenüber den Weltmärkten favorisierte. Die Notwendigkeit, mehr Angebot an Flockengraphit außerhalb Chinas zu erschließen, nimmt also zu.

Auch wenn die Weiterverarbeitung von Graphit aus der Minenproduktion zu Batteriegraphit komplex ist, gibt es wie im Lithiumsektor die Tendenz, dass Graphitexplorer und/oder Produzenten in diese nachgelagerten Bereiche eintreten, um größere Mehrwerte zu erzielen – erheblich größere Mehrwerte.

Denn während das am besten zur Veredelung geeignete Graphitkonzentrat am Markt zwischen 600 und 700 USD pro Tonne erzielt, können vor der Beschichtung ca. 3.000 USD pro Tonne und danach für das aktive Anodenmaterial abhängig von der Qualität um die 7.000 USD pro Tonne erzielt werden.

Die von GOLDINVEST.de seit Langem beobachtete EcoGraf (ASX EGR / WKN A2PW0M) hat auf diesem Weg „dowstream“ bereits große Fortschritte gemacht. Ecograf hat vor Kurzem einen umfangreichen Entwicklungsbericht für die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der geplanten EcoGraf™-Verarbeitungsanlage im strategischen Industriegebiet Kwinana-Rockingham in Westaustralien veröffentlicht. Der unabhängige Bericht ist Teil einer umfangreichen Due-Diligence an deren Ende ggf. eine der Darlehensfinanzierung durch Export Finance Australia stehen könnte. Export Finance hatte öffentlich erklärt, dass die staatliche Agentur bei einem positiven Ergebnis der Due-Diligence bis zur Hälfte der Investitionssumme per Darlehen zur Verfügung stellen könnte!

Ecograf plant die weltweit erste Anlage zur Verarbeitung von gereinigtem sphärischem Graphit außerhalb Chinas zu einer Zeit, da Hersteller von Elektrofahrzeugen, Batterien und Anoden wie gesagt aktiv versuchen, ihre Lieferketten für Batterierohstoffe zu diversifizieren. Die firmeneigene Aufbereitungstechnologie von EcoGraf™ bietet Wettbewerbsvorteile durch Umweltverträglichkeit, Produktqualität und niedrige Kosten mit zum Patent angemeldeten und eingetragenen Warenzeichen.

Die Finanzmodellierung zeigt starke wirtschaftliche Renditen mit einem Kapitalwert (NPV8) von 317 Mio. USD, einer Eigenkapital-IRR von 42,4% und einer Amortisationszeit von 3,3 Jahren. Das Recycling von hochreinem Kohlenstoffanodenmaterial durch den EcoGraf™ Reinigungsprozess zur Rückgewinnung aus Produktionsabfällen von Lithium-Ionen-Batterien und recycelten Batterien, hilft Anoden- und Batteriehersteller bei der Reduzierung der Produktionskosten, senkt zudem die Kohlenstoffemissionen und ermöglicht die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft -und würde eine weitere Umsatzquelle für EcoGraf darstellen.

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Gemäß §34b WpHG und § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH und/oder Partner, Auftraggeber oder Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der EcoGraf Limited halten und somit ein Interessenskonflikt besteht. Die GOLDINVEST Consulting GmbH behält sich zudem vor, jederzeit Aktien des Unternehmens zu kaufen oder verkaufen. Darüber hinaus besteht zwischen EcoGraf Limited und der GOLDINVEST Consulting GmbH ein Vertragsverhältnis, das beinhaltet, dass die GOLDINVEST Consulting GmbH über EcoGraf Limited berichtet. Dies ist ein weiterer, eindeutiger Interessenkonflikt.