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Das Quiulacocha-Absetzbecken ist 1,15 Quadratkilometer groß und enthält die Hinterlassenschaften von 100 Jahren Bergbau auf der Cerro de Pasco Mine in Peru. Das gleichnamige Junior-Bergbauunternehmen Cerro de Pasco Resources Inc. (CSE: CDPR; FRA: N8HP) will diese Altlast bereinigen und damit Geld verdienen.

Schätzungen zufolge enthält Quiulacocha 70 Millionen Tonnen Material mit gewinnbarem Silber, Zink, Blei, Kupfer, Gold und anderen strategischen Metallen. Als erster Schritt ist nun ein 40-Loch-Bohrprogramm geplant, das die enthaltene Ressource genau bestimmen soll.

Zur Finanzierung dieser Erkundung nimmt Cerro de Pasco kurzfristig 2,5 Mio. CAD frisches Kapital im Wege einer Privatplatzierung auf. Das Unternehmen will bis zu 7.142.857 Aktieneinheiten zu einem Preis von 0,35 CAD pro Einheit emittieren. Jede Einheit besteht aus einer Stammaktie und einem halben Aktienkauf-Warrant. Jeder Warrant berechtigt seinen Inhaber zum Kauf einer zusätzlichen Aktie zu einem Preis von 0,50 $ pro Aktie innerhalb eines Zeitraums von 24 Monaten ab dem Abschluss der Platzierung. Das frische Geld dient allgemeinen Zwecken, aber vor allem als Betriebskapital für die Weiterentwicklung des Quiulacocha Absetzbecken-Projekts.

CDR Abbildung 1 Draufsicht auf die Abraumhalde von Quiulacocha
Abbildung 1: Draufsicht auf das Absetzbecken von Quiulacocha.

Umweltverträglichkeitserklärung in Vorbereitung

Das peruanische Ministerium für Energie und Bergbau hat CDPR die Genehmigung erteilt, am 18. April 2021 einen Workshop mit der örtlichen Gemeinde durchzuführen. Der Termin wurde von der Landgemeinde Quiulacocha offiziell genehmigt und die Vorbereitungen für den Workshop sind im Gange. Bis Ende April 2021 will CDPR eine fertige Umweltverträglichkeitserklärung (DIA) einreichen, die von der Umweltabteilung des Ministeriums (DGAAM) geprüft und genehmigt wird. CDPR besitzt bereits die für die Arbeiten erforderliche Soziallizenz der Landgemeinde Quiulacocha. Ebenso bleiben die Bedingungen des 2019 unterzeichneten Vertrags über die Oberflächenrechte vollständig intakt.

Die Tailings von Quiulacocha umfasst eine Fläche von 115 Hektar und enthalten Abraum, der zwischen 1921 und 1992 abgelagert wurde. Die Absetzbecken bestehen aus Verarbeitungsrückständen aus dem Tagebau und der Untertagemine Raúl Rojas. Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Absetzbecken erstmals im Januar 1921 auf der östlichen Seite abgelagert wurden und aus der Verarbeitung von hochgradigem Cu-Ag-Au-Erz stammen, das laut historischen Berichten Gehalte von bis zu 10 % Cu, 4 g/t Au und über 300 g/t Ag aufweist und aus den in Ost-West-Richtung verlaufenden Adern der Untertagemine stammt. Die Hauptperiode der Abraumablagerung in Quiulacocha kam nach 1943, als die Paragsha-Anlage in Betrieb genommen wurde, die zunächst Cu-Erz und später Zn-Pb-Ag-Erz verarbeitete. Historischen Aufzeichnungen zufolge verarbeitete die Mine Cerro de Pasco zwischen 1952 und 1992 etwa 58,3 Mio. t Zn-Pb-Ag-Erz aus dem Tagebau und den Untertagebetrieben mit durchschnittlichen historischen Gehalten von 8,6 % Zn, 3,3 % Pb und 98 g/t Ag.

Das Bohrprogramm wird sich auf den zentralen und tieferen Abschnitt des Absetzbeckens konzentrieren und mit Schall- oder anderen geeigneten Bohrgeräten durchgeführt werden, um Kerne mit großem Durchmesser in PQ-Größe zu gewinnen. Die Bohrungen werden auf einem Raster von 100 x 100 Metern durchgeführt und werden die Basis der Lagerstätte erreichen. Ziel des Bohrprogramms ist es, die bereits festgestellten Gehalte im oberen Teil des Absetzbeckens zu bestätigen und gleichzeitig die erwarteten höhergradigen Absetzbecken in den tieferen Abschnitten der Lagerstätte zu durchteufen. Nach Abschluss des Probenahme- und Untersuchungsprogramms sowie der mineralogischen Untersuchungen werden Kompositproben erstellt, um detaillierte metallurgische Studien durchzuführen.

Die Wiederaufbereitung der Absetzbecken von Quiulacocha und die verantwortungsvolle Lagerung der Rückstände in einer genehmigten modernen Anlage sind Teil einer ganzheitlichen Lösung zur Sanierung des größeren Bergbaukomplexes Cerro de Pasco bei gleichzeitiger Wiederherstellung der wirtschaftlichen Aktivität.

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