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Es scheint zu laufen, bei Aurora Solar Technologies (TSXV ACU / WKN A14T2F). Nicht nur, dass das Bewertungsprojekt der neuen Daten-Software Insight erste positive Ergebnisse bringt, auch das Interesse an den alten und neuen Messgeräten des Unternehmens für die Solarzellenproduzenten ist offenbar groß!

Insight Essentials, die erste einer ganzen Reihe geplanter Insight-Versionen, ist dafür gedacht, eine ganze Solarfabrik umfassendes Ertragsmanagement sowie die zugehörige Berichterstattung zu liefern. In Zukunft sollen neue Versionen auch die Einbeziehung von zusätzlichen Datenquellen wie den DM-Geräten von Aurora erlauben. Das, so das Unternehmen, werde entscheidenden Verfahrenskontrollbedarf erfüllen und ein komplett integriertes System für Ertrags- und Qualitätskontrollmanagement in der Solarzellenherstellung bieten.

Aurora testet Insight Essential bereits bei einem bestehenden Kunden und laut dem Unternehmen ist die erste Phase dieser Tests erfolgreich verlaufen. In der zweiten Testphase werden nun Nutzwert und kommerzieller Wert geprüft und derzeit, so Aurora, habe sich bestätigt, dass die Kennzeichnung von „problematischen“ Chargen, der Leistungsvergleich von Prozessequipment und deren Analyse erheblichen Nutz- und kommerziellen Wert aufweisen. Was Aurora auch so erwartet hatte.

Bei einer „problematischen“ Charge handelt es sich um eine Gruppe von Wafern, die auf Grund eines Fehlers oder einer Abweichung im Produktionsprozess fehlerhaft ist. Die Aurora-Software kann diese Charge schnell und effizient identifizieren, herausfinden, wo und wann das Problem auftrat und auch den (wahrscheinlichen) Grund benennen. Da solche fehlerhaften Chargen nicht selten sind, sondern zahlreiche Male pro Woche auftreten können, schätzt das Unternehmen, dass die Reduzierung oder Vermeidung solcher fehlerhaften Chargen allein in einer Anlage mit 5 Gigawatt (hier werden rund 900 Mio. Solarzellen pro Jahr hergestellt) Millionen Dollar an zusätzlichen, jährlichen Werten schaffen kann, wenn man die aktuellen Preise der Endprodukte berücksichtigt. Entsprechend wird das Unternehmen sich in der zweiten Phase der Insight-Tests auf diesen Bereich konzentrieren.

Anfang Juni hatte Aurora Insight Essentials auf der Shanghai New Energy Conference and Exhibition (SNEC) vorgestellt, dem größten kommerziellen Event der Branche. Insight zog dort bereits beträchtliches Interesse sowohl von führenden als auch von aufstrebenden Solarzellenherstellern auf sich! Das Unternehmen verfolgt diese Kontakte nun als Teil der Auswahl potenzieller, erster Kunden in China.

Aurora-Produkte gut für neue Solarzellentechnologien gerüstet

Schon Anfang des Jahres hatte Aurora gemeldet, dass die in der Branche weitverbreiteten Messgeräte des Unternehmens bereits in der Produktion der nächsten Generation hocheffizienter Solarzellen (Heterojunction Technology (HJT) und Tunnel Oxide Passivated Contacts (TOPCon)) verwendet werden. Jetzt führte das Unternehmen auf der SNEC neue Versionen seines Produkts zur Messung bei HJT-Solarzellen vor, die unter der Bezeichnung TCM-120 und TCM-121 vertrieben werden sollen. Wie die DM-Produktreihe basieren auch die neuen Geräte auf der patentierten IR-Technologie von Aurora.

Das führende Research-Haus für den Markt der Herstellung von Solarzellenprodukten, Solar Media, sagt nun voraus, dass die Produktionskapazität von HJT und TOPCon in kommenden fünf Jahren um das mehr als 20fache steigen wird, da sie die derzeit vorherrschende PERC-Solarzellentechnologie ablösen würden.

Aurora ist mit seinen TCM- und DM-Produkten bestens positioniert, um von diesem rasanten Wachstum zu profitieren und konnte für beide Produktreihen auf der SNEC ebenfalls großes Interesse von zahlreichen Solarzellenherstellern verbuchen. Darüber hinaus hat das Unternehmen vor Kurzem DM-Produktverbesserungen an ausgewählten Kundenstandorten installiert. Damit wurden sowohl Produkt-Performance als auch Nutzwert systematisch verbessert und wie das Unternehmen mitteilt, schreitet man in Richtung Akzeptanz voran, sodass man für den nächsten Einkaufszyklus Ende 2021 bis ins Jahr 2022 gut positioniert sei.

Aurora verstärkt angesichts guter Ausgangslage das Team

Während Aurora Solar sich auf die Einführung von Insight in den chinesischen Markt, die Lockerung von COVID-19-Reisebeschränkungen und steigende Absätze nach der abschließenden Akzeptanz bei bestehenden Kunden der Messgeräte vorbereitet, hat man das Team entsprechend erweitert. Dabei ging es vor allem um die Bereiche Produktentwicklung, Betrieb und Geschäftsentwicklung und Vertrieb in China.

Fazit: Aurora Solar Technologies scheint kurz vor einem Wachstumsschub zu stehen. Zum einen natürlich auf Grund der hoffentlich nicht mehr allzu fernen Markteinführung, zum anderen auf Grund der Aussicht auf steigende Absatzzahlen bei den chinesischen Kunden auf Grund der Einführung von Verbesserungen an bestehenden sowie ganz neuer Messgeräte. Wir sind gespannt!

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Gemäß §34b WpHG und gemäß Paragraph 48f Absatz 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass Auftraggeber, Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der Aurora Solar Technologies halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner besteht zwischen einer dritten Partei, die im Lager der Aurora Solar Technologies steht, und der GOLDINVEST Consulting GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ein Interessenkonflikt gegeben ist, zumal diese dritte Partei die GOLDINVEST Consulting GmbH für die Berichterstattung zu Aurora Solar Technologies entgeltlich entlohnt. Diese dritte Partei kann ebenfalls Aktien des Emittenten halten, verkaufen oder kaufen und würde so von einem Kursanstieg der Aktien von Aurora Solar Technologies profitieren. Dies ist ein weiterer, eindeutiger Interessenkonflikt.