Nach Börsenschluss am gestrigen Donnerstag hat der größte Goldproduzent der Welt Newmont (WKN 853823) äußerst starke Zahlen für das zweite Quartal 2025 vorgelegt. Dank des hohen Goldpreises erreichte der freie Cashflow ein Rekordniveau von 1,7 Mrd. USD, obwohl die Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückging.
Der US-Konzern meldete für das Juniquartal einen bereinigten Nettogewinn von 1,6 Mrd. USD oder 1,43 USD pro verwässerter Aktie. Das ist ein erhebliches Plus gegenüber den 834 Mio. Dollar oder 0,72 USD je Aktie aus dem zweiten Quartal 2024. Analysten hatten im Schnitt mit nur 1,18 USD pro Aktie gerechnet.
Wie Newmont mitteilte, sind diese Ergebnisse auch darauf zurückzuführen, dass der durchschnittlich im Verkauf erzielte Goldpreis im vergangenen Quartal bei 3.320 USD pro Unze lag und damit 40% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Produktion gab der Konzern für das zweite Quartal mit 1,5 Mio. Unzen Gold an, was einen Rückgang von 7% im Jahresvergleich bedeutet. 2025 hat Newmont so bereits 3 Mio. Unzen des gelben Metalls gefördert. Man liege damit im Plan, um die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele zu erreichen, hieß es.
Newmont kann Kosten im Zaum halten
Wie Newmont weiter berichtet, konnte man bei steigenden Goldpreisen gleichzeitig die Kosten erfolgreich kontrollieren. Der US-Konzern meldete für den Zeitraum April bis Juni einen Rückgang der so genannten „All-in Sustaining Costs“ (AISC) auf 1.593 USD je Unze. Das sind 4% weniger als im ersten Quartal 2025. Dazu gehörte auch, dass man 81 Mio. USD weniger an erhaltenden Investitionen aufbrachte.
Angesichts der steigenden Finanzmittel will der Konzern auch weiterhin seine Aktionäre belohnen. Dazu gehört ein bereits genehmigtes Aktienrückkaufprogramm im Gegenwert von 3,0 Mrd. USD, nachdem zuvor bereits eigene Aktien für 1 Mrd. USD zurückgekauft wurden. Die Dividende von 0,25 Cents je Aktie behält Newmont zudem bei.