Die Analysten von Goldman Sachs sind der Ansicht, dass die Zentralbanken weltweit auch im November große Mengen Gold erworben haben. Damit würden sie einen nun schon Jahre andauernden Trend fortsetzen, ihre Reserven zu diversifizieren, um sich gegen geopolitische und finanzielle Risiken abzusichern, so die Analysten weiter.
Nach Schätzung der US-Großbank kaufte der so genannte offizielle Sektor schon im September 64 Tonnen des gelben Metalls nach nur 21 Tonnen im August.
Gold erreicht Ende 2026 4.900 USD pro Unze
Die Goldman Sachs-Analysten bekräftigten zudem, dass sie weiterhin davon ausgehen, dass der Goldpreis Ende des kommenden Jahres die Marke von 4.900 USD erreichen wird. Sollten Privatanleger ihre Portfolios bis dahin weiter diversifizieren, sei zudem ein weiterer Goldpreisanstieg wahrscheinlich.
Aktuell kostet eine Unze des Edelmetalls rund 4.073 USD. Damit liegt Gold seit Jahresbeginn knapp über 55% im Plus. Vor allem die geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten der vergangenen Monate hatten das gelbe Metall nach oben geführt – sowie die Aussicht auf weitere Zinssenkungen in den USA.