Es wirkt auf den ersten Blick nur wie eine Fußnote. Doch ein zweiter, tieferer Blick offenbart schnell, dass die Investoren von Gold Terra Resource (TSX.V: YGT, FSE: TX0, WKN: A2P0BS) in den letzten Tagen ein deutliches Zeichen gesetzt haben. Ihre Botschaft: Sie glauben an das Unternehmen, sein Projekt und seinen langfristigen Erfolg und um an diesem partizipieren zu können, zeichneten sie weit mehr Aktien als Gold Terra Resource zunächst ausgeben wollte.
Im Bereich der Explorer und Minenentwickler sind Kapitalerhöhungen ein sehr feiner Indikator, denn sie signalisieren, wie es um die allgemeine Stimmung des Marktes und das Vertrauen der Anleger in das jeweilige Unternehmen bestellt ist. Ist die Stimmung im Keller oder begegnen die Investoren dem Projekt bzw. den Plänen des Managements mit starken Zweifeln, haben die Unternehmen oftmals große Schwierigkeiten, die neuen Aktien zu platzieren und die erhofften Gelder überhaupt einzunehmen.
Stimmt hingegen das allgemeine Marktumfeld und begegnen die Anleger den Plänen des Unternehmens mit Vertrauen und großer Zuversicht, gehen die neuen Aktien wie im Fall von Gold Terra Resource nicht nur weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln, sondern sind die Kapitalerhöhungen oft auch stark überzeichnet.
Ein deutlicher Vertrauensbeweis für Gold Terra Resource
Für Gold Terra bedeutet dies, dass die jüngste Kapitalerhöhung nicht nur die ursprünglich geplanten 6,3 sondern am Ende 7,0 Millionen kanadische Dollar (CAD) an frischen Mitteln in die Kassen gespült hat. Ausgegeben wurden die neuen Aktien sowohl als normale Stammaktien zu einem Kurs von 0,10 CAD je Aktie wie auch als steuerbegünstigte Flow-Through-Aktie zu einem Kurs von 0,12 CAD.
Die jüngste Kapitalerhöhung spülte damit 10 Prozent mehr Geld in die Kassen als ursprünglich geplant. Eine Selbstverständlichkeit ist das nicht, wohl aber ein klarer Vertrauensbeweis für Gold Terra Resource. Gleichzeitig war der Umfang der Aktienplatzierung so klein bemessen, dass eine starke Verwässerung der Altaktionäre vermieden werden konnte. Damit berücksichtigt die Kapitalerhöhung sowohl die Ziele des Unternehmens wie auch die Interessen der alten und neuen Aktionäre.