Gold Hunter Resources: Voll finanziertes 10.000-Meter-Bohrprogramm in Neufundland nimmt Fahrt auf

Die Hauptstadt von Neufundland und Labardor wo Gold Hunter aktiv ist

Gold Hunter Resources (WKN A2QPAL / CSE HUNT) stellt die Finanzierung und die technische Vorbereitung seines Great Northern Goldprojekts in Neufundland auf eine neue Grundlage. Das Unternehmen hat die verbleibenden Zahlungsverpflichtungen aus dem Optionsabkommen mit Magna Terra Minerals neu geordnet und gleichzeitig die Eckpunkte seines ersten Bohrprogramms auf dem Projekt vorgestellt. Für Gold Hunter Resources bedeutet das vor allem mehr zeitlichen und finanziellen Spielraum, während die Exploration gleichzeitig in eine neue Phase übergeht.

Im Zentrum der Vereinbarung steht die Verlängerung der Optionslaufzeit für den Erwerb eines 100%igen Anteils an bestimmten Claims des Great Northern Goldprojekts. Das ursprüngliche Abkommen aus dem Mai 2024 sah eine Gesamtgegenleistung von 9,5 Millionen Dollar in bar und in Aktien über zwei Jahre vor. Die zweite und letzte Jubiläumszahlung in Höhe von 4,925 Millionen Dollar, bestehend aus 675.000 Dollar in bar und 4,25 Millionen Dollar in Aktien, wäre ursprünglich im Juni 2026 fällig gewesen. Nun wird die Frist bis Juni 2028 verlängert.

Die neue Struktur verteilt die restlichen Zahlungen auf mehrere Termine. Nach bereits geleisteten Zahlungen bei Abschluss sowie ein Jahr später steht um den 19. März 2026 eine Zahlung von 1,25 Millionen Dollar in bar und 1,25 Millionen Dollar in Aktienwert an. Im dritten Jahr nach Abschluss folgen weitere 1,0 Millionen Dollar in bar und 1,0 Millionen Dollar in Aktienwert, im vierten Jahr noch einmal 500.000 Dollar in bar und 500.000 Dollar in Aktienwert. Zudem kann Gold Hunter Resources Aktienkomponenten nach eigenem Ermessen ganz oder teilweise in bar begleichen.

Gold Hunter Resources schafft finanziellen Spielraum für Great Northern

Für Gold Hunter ist die Neustrukturierung vor allem deshalb wichtig, weil das Unternehmen parallel den Übergang in die erste Bohrkampagne vorbereitet. Nach Abschluss einer nicht vermittelten Privatplatzierung über 6.749.894 Dollar sieht sich die Gesellschaft vollständig finanziert, um auf dem Great Northern-Goldprojekt ein erstes Programm über bis zu 10.000 Bohrmeter umzusetzen. Die gestreckte Zahlungsstruktur mit Magna Terra reduziert dabei den unmittelbaren finanziellen Druck in einer Phase, in der Kapital verstärkt in Bohrungen und Projektarbeit fließen soll.

Hinzu kommt, dass Magna Terra das Projektmanagement weiterhin aktiv unterstützt. Diese Unterstützung soll Zielgenerierung, Datenauswertung, Priorisierung von Bohrlöchern, Budget- und Personalfragen, Genehmigungen, Förderanträge, die Auswahl von Bohrunternehmen sowie die Erstellung und Einreichung von Berichten umfassen. Zugleich behält Magna Terra über seinen CEO einen Sitz im Board von Gold Hunter. Für das Unternehmen ist das deshalb bedeutend, weil damit Know-how zum Projektgebiet und zu den historischen Datensätzen eng in die nächste Arbeitsphase eingebunden bleibt.

Das Great Northern Goldprojekt selbst hat Distriktcharakter. Gold Hunter Resources kontrolliert dort 26.237 Hektar Fläche entlang von mehr als 35 Kilometern der Doucers Valley-Verwerfungsstruktur in der White Bay Area von Neufundland. Innerhalb dieses Korridors wurden mehr als 50 Kilometer potenzieller goldführender Verwerfungsäste und sekundärer Strukturen identifiziert. Das Projekt profitiert zudem von Infrastruktur wie Straßenanbindung, Strom aus Wasserkraft vor Ort und einer Hafenanlage.

Drei Säulen sollen das Great Northern Goldprojekt voranbringen

Das erste Bohrprogramm von Gold Hunter Resources ruht auf drei strategischen Säulen. Die erste Säule betrifft die regionale Exploration entlang der goldführenden Struktur-Splays der Doucers Valley-Verwerfung. Diese Strukturen reichen bis zu zehn Kilometer vom Hauptkorridor weg und summieren sich über das gesamte Projektgebiet auf mehr als 50 Kilometer identifiziertes Streichpotenzial. Ein Großteil davon wurde bislang nur wenig oder gar nicht systematisch erbohrt. Bei der Priorisierung der Ziele half eine KI-gestützte Analyse von Windfall Geotek, die geophysikalische und geochemische Anomalien mit bekannten Goldvorkommen auf den Blöcken Jackson’s Arm und Viking abglich.

Die zweite Säule konzentriert sich auf die Erweiterung der Ressource der Thor-Lagerstätte und im Viking Block. Dort weist Gold Hunter eine Ressourcenschätzung von 879.000 Tonnen in der angezeigten Kategorie mit 1,79 g/t Gold, entsprechend 51.000 Unzen Gold, sowie 67.000 Tonnen in der abgeleiteten Kategorie mit 1,97 g/t Gold, entsprechend 4.200 Unzen Gold aus. Die Thor-Lagerstätte bleibt nach Angaben des Unternehmens sowohl entlang des Streichens nach Nordosten und Südwesten als auch in der Tiefe unterhalb von 200 Metern offen.

Frühere Bohrungen lieferten dort bereits markante Abschnitte, darunter 27 Meter mit 7,92 g/t Gold, einschließlich 4,8 Metern mit 41,7 g/t Gold und 0,5 Metern mit 135,9 g/t Gold, außerdem 58,70 Meter mit 2,8 g/t Gold sowie 73,50 Meter mit 0,79 g/t Gold. Die anstehenden Bohrungen sollen Erweiterungen der Thor-Lagerstätte entlang des Streichens und möglicherweise in der Tiefe prüfen sowie mehrere parallele mineralisierte Strukturen im Viking Block testen, darunter Quartzite, Asgard, Loki, Kramer und Odin’s Triangle.

Rattling Brook bleibt für Gold Hunter Resources ein zusätzlicher Schwerpunkt

Die dritte Säule betrifft die Weiterentwicklung der Mineralisierung im Zielgebiet Rattling Brook. Dort will Gold Hunter die historischen Schätzungsbereiche überprüfen, entlang des Trends erweitern und möglicherweise auch in der Tiefe testen. Ziel ist es, die zugrunde liegenden historischen Daten besser zu verifizieren und die mineralisierte Grundfläche weiter einzugrenzen.

Die historische Schätzung für Rattling Brook weist 5,46 Millionen Tonnen mit 1,45 g/t Gold für rund 255.000 Unzen Gold aus und wurde seinerzeit in die Kategorie „Inferred“ eingestuft. Zusätzliche Bohrungen, Datenverifikation und eine aktualisierte geologische Modellierung sind jetzt erforderlich, um sie zu überprüfen oder in eine aktuelle Ressource zu überführen.

Mit der gestreckten Optionsvereinbarung und dem vollständig finanzierten ersten Bohrprogramm verbindet Gold Hunter Resources nun Finanzierung, Projektmanagement und Exploration auf dem Great Northern-Goldprojekt enger miteinander. Die Kombination aus regionalen Zielen, Ressourcenerweiterung bei Thor und der Überprüfung von Rattling Brook zeigt, dass das Unternehmen das Projekt nicht als Einzelziel, sondern als Distrikt mit mehreren Wachstumspunkten behandelt.

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