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Ein Ausverkauf bei den Notenbanken und eine französische Bank, deren These nicht ohne Widerspruch bleibt. Dies sind einige Aspekte, die Goldexperte Frank Holmes in seinen regelmäßigen Statements zum Gold thematisiert.

Die vergangene Woche ist für Gold und Goldaktien gut gelaufen. Der Goldpreis hat um rund 0,8 Prozent zugelegt, Aktien bringen es auf ein Plus von rund 6 Prozent. Vor allem Asien treibt die Goldnachfrage voran. Die Statistiken aus China deuten auf einen großen Goldhunger der dortigen Mittelschicht hin.

Die Auslieferung von physischem Gold durch die Börse in Shanghai nimmt neue Dimensionen an. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres kommt sie auf fast 1.100 Tonnen. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren es 1.139 Tonnen. Dies untermauert erneut den Kaufrausch, in dem chinesische Verbraucher derzeit sind.

Trotz aller Gegenwehr der Regierung ist auch Indien weiter auf Kaufkurs beim Gold. Dies könnte sich in den kommenden Monaten noch weiter verstärken. Muthoot Finance will eine Banklizenz für seine Geschäfte erhalten. Die Gesellschaft ist seit mehr als sieben Dekaden in der Goldfinanzierung aktiv, vor allem in ländlichen Gebieten hat man viele Kunden. Dort investieren viele Landwirte ihre Ersparnisse in Gold. Bei vielen Krediten dient Gold als Sicherheit. Durch die anstehende Banklizenz kann dieses Geschäft weiter Gestalt annehmen. Mehr Gold wird als Sicherheit benötigt, daher kann die Einfuhr des Edelmetalls weiter steigen.

Der zweite Treiber in Indien ist die immer wieder zitierte Hochzeitssaison, die im August startet. Hier setzen Inder traditionell auf Gold als Geschenk, dies wird auch 2013 nicht anders sein. Da werden auch die Aufrufe des indischen Finanzministers an seine Landsleute wenig helfen. Dieser ruft zur Bescheidenheit bei Goldkäufen auf. Das dürfte nahezu ungehört verhallen, die Nachfrage wird wie in jedem Jahr steigen, mit den entsprechenden Folgen für den Goldpreis.

Investorlegende Eric Sprott glaubt, dass die Zentralbanken der westlichen Länder fast kein Gold mehr in ihren Tresoren haben. Seiner Meinung nach haben sie einen Großteil ihrer Schätze an andere Zentralbanken weitergereicht und setzen inzwischen fast nur noch auf Papiergold. Als Indiz dafür sieht er die Schwierigkeiten der Bundesbank, Teile ihres Goldbestands von New York nach Frankfurt zu holen. Für den Transport von 300 Tonnen sind sieben Jahre angesetzt. Bei ABN Amro scheint man ähnlich zu verfahren. Dort hat man Kunden mitgeteilt, dass diese ihre Goldschätze nur noch in cash ausgezahlt bekommen können.

Die französische Bank Natixis erwartet, dass Gold auf 800 Dollar je Unze fallen könnte. Der Grund sei ein Überangebot an Gold, das erst durch entsprechend fallende Kurse gestoppt werden kann. Holmes widerspricht den Franzosen jedoch deutlich, schon jetzt beobachtet er eine hohe Nachfrage.

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