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Während der Goldpreis mit den höchsten Notierungen seit fast sieben Jahren fulminant ins neue Handelsjahr gestartet ist, hängt der Silberpreis bislang recht deutlich zurück. Legt man die Goldkurse vom März 2013 zugrunde, müsste Silber eigentlich zumindest über 22 US-Dollar notieren! Aktuell handelt Silber jedoch um 18 US-Dollar und hätte demnach jede Menge Aufholpotenzial.

Insgesamt präsentiert sich die Situation beim Gold und Silber auf Sicht der kommenden Monate weiterhin extrem vielversprechend. Ein Ende des im August 2018 gestarteten Aufwärtszyklus ist noch nicht absehbar.

Daher bleibt es bei den Kurszielen von 1.800 US-Dollar beim Gold und mindestens 21,15 US-Dollar beim Silber für dieses Frühjahr.
Der Weg dorthin ist jedoch, wie immer an den Märkten, keine Einbahnstraße, sondern wird für die meisten Anlegern und Spekulanten wieder eine emotionale Achterbahnfahrt bedeuten.

Silberpreis-Chart in US Dollar – Bereits für den nächsten Anstieg positioniert!
Der Silberpreis in US-Dollar erreichte am 4.September 2019 mit 19,65 US-Dollar einen wichtigen Hochpunkt. Seitdem handeln die Kurse mittlerweile fünf Monate unterhalb dieser Kurs-Spitze. Dabei drückte die dreimonatige Korrekturwelle den Silberpreis bis zum 6.Dezember 2019 auf 16,53 US-Dollar.

Wie in unserer Analyse vom 19.November vermutet, wurde diese Korrektur in Form eines bullischen Keils gespielt. Im Anschluss an den Tiefpunkt folgte daher eine scharfe Aufwärtsbewegung, welche bislang mit 18,83 US-Dollar am 8.Januar allerdings ein tieferes Hoch als im September 2019 verbuchte.

Die derzeit noch laufende neuerliche Korrekturwelle scheint nun ebenfalls einen bullischen Keil zu bilden. Dabei ist der Silberpreis mit der 50-Tagelinie (17,45 US-Dollar) sowie dem unteren Bollinger Band (17,66 US-Dollar) bereits knapp unter dem aktuellen Kursniveau sehr solide unterstützt. Der Stochastik Oszillator wäre zudem bereits für die nächste Aufwärtswelle wieder bestens positioniert.

Einzig negativ bleiben die äußerst ungesunde Lage am Terminmarkt sowie ein noch aktives Verkaufssignal bei der Stochastik auf dem Wochenchart. Hier müsste der Silberpreis die seitwärtslaufenden Bollinger Bänder nach oben aufbiegen. Sollte dies gelingen, sind schnell 21,15 US-Dollar denkbar.

Zusammengefasst ist das Abwärtsrisiko beim Silber aktuell doch recht überschaubar.
Zwischen 17,35 und 17,65 US-Dollar dürften die Bullen bereits wieder die Kontrolle übernehmen. Vermutlich wird die moderate und gesunde Korrektur innerhalb des bullischen Keils allerdings noch etwas mehr Zeit benötigen. Auf Sicht der kommenden Woche dürfte dann aber mit einem nachhaltigen Ausbruch über 18,00 US-Dollar die nächste Stufe der Rally zünden.

Silber in Euro – Tiefstkurse um ca. 14,70 Euro denkbar

In Euro gerechnet setzte der Silberpreis wie erwartet zwischen dem 6. und 10.Dezember insgesamt viermal knapp unterhalb von 15 Euro zurück. Der Tiefststand wurde am 9.Dezember bei 14,95 Euro gesehen. Seitdem sind die Kurse steil angestiegen und erreichten am 8.Januar mit 16,90 Euro bislang ihren Hochpunkt.

In den letzten drei Wochen konsolidiert der Silberpreis auch in Euro diese deutlichen Zugewinne und scheint sich zunehmend an das Niveau oberhalb von 16 Euro pro Feinunze zu gewöhnen.
Die Konsolidierung hat bislang keine eindeutige Formation angenommen, kann sich bislang aber solide oberhalb einer wichtigen alten Trendlinie (gestrichelt in grün) halten. Die Stochastik auf dem Tageschart überzeugt zudem mit einem neuen Kaufsignal.

Insgesamt stehen die Chancen für weitere Kursanstiege in den kommenden Monaten auch in Euro gerechnet sehr gut. Innerhalb des seit September 2018 etablierten Aufwärtstrendkanals wären schon jetzt Kurse um 17,50 Euro möglich.

Würde der Silberpreis den neuen Allzeithochs beim Gold nacheifern wollen, wären theoretisch Silberkurse weit oberhalb von 34 Euro und damit mehr als eine Verdopplung notwendig. Alleine hieran lässt sich das gewaltige Potenzial beim Silber erkennen!

Der kleine Bruder des Goldes hinkt dem Geschehen bei den Edelmetallen bislang hinterher und wird wohl erst in den kommenden Jahren den Turbo zünden. Dann aber sind enorme Kursanstiege denkbar!
Kauflimit unterhalb von 15,00 Euro hat gegriffen
Mit etwas Glück hat das genannte Kauflimit unterhalb von 15 Euro gegriffen und Ihnen in der zweiten Dezemberwoche nochmals die Chance zu günstigen Nachkäufen geliefert. Aktuell gibt es jedoch keinen Grund, den gestiegenen Preisen hinterherzulaufen. Nur ein Rücksetzer an die weiter steigende 200-Tagelinie (14,97 Euro) würde aktuell neuerliche Zukäufe rechtfertigen.

Florian Grummes
Technischer Analyst
Goldnewsletter.de

Bitte erwarten Sie bei den Edelmetallen grundsätzlich keine fulminanten Kursgewinne, sondern machen sie sich nochmals klar, dass es sich bei den Edelmetallen um eine Versicherung gegen dramatische Verwerfungen an den Finanzmärkten handelt!

Auch wenn die Performance im Vergleich zu anderen Anlageklassen in den letzten Jahren ziemlich enttäuschend war, führt an den Edelmetallen als Stabilisator und ruhender Anker kein Weg vorbei. Die letzten Monate haben das mal wieder eindrucksvoll bewiesen.

©Florian Grummes & Gold.de

Quelle: Gold.de
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