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Die Korrektur im Edelmetallsektor hält weiter an und versucht das Vertrauen der Anleger vor allem über die Zeitachse zu untergraben. Während der Goldpreis mit 1.860 US-Dollar gerade einmal 10% und der Silberpreis mit 24 US-Dollar immerhin 20% unter den Hochs von Anfang August notieren, sorgt das dreieinhalb Monate währende Seitwärts-Geschiebe zunehmend für Irritation und Ungeduld.

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Das ist es, was viele erwarten. Die Spekulationen über die Wahlergebnisse und ihre Auswirkungen auf die Märkte werden immer heftiger. Viele andere Aspekte kommen ins Spiel, und eine hitzige emotionale Debatte ist im Gange, da die eigene politische Zugehörigkeit mehr Emotionen auslösen könnte. Halt! Jede Debatte im Kopf ist für das Spiel der Märkte nicht hilfreich. Überraschende Nachrichten lösen typischerweise perfekte Stürme auf dem Markt aus. Dies ist im Moment nicht der Fall. Wir haben noch keine Gewissheit darüber, wer Präsident wird, aber es gibt viele fundierte Vermutungen, die bereits in die Marktpreise eingeflossen sind. Wahlen kommen nicht überraschend. Der perfekte Sturm?

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Nachdem es Anfang August zu einem wichtigen Hoch am Silbermarkt bei 29,80 US-Dollar gekommen war, korrigierten die Preise in der Folge deutlich und fielen Mitte September bis auf 21,66 US-Dollar zurück. Seit nunmehr vier Wochen bemühen sich die Edelmetalle an einer Gegenbewegung bzw. Erholung.

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1) Rückblick

Der Goldpreis konnte sich ausgehend vom letzten großen Panik-Tiefpunkt am 16. August 2018 bei 1.160 USD in den letzten zwei Jahren bis auf 2.075 USD am 7. August 2020 fast verdoppeln. Diese sensationelle zweijährige Aufwärtsbewegung muss als eine große Welle verstanden werden, die sich natürlich in zahlreiche Unterwellen aufschlüsseln lässt! Alle in dieser Aufwärtsbewegung enthaltenen Zwischenkonsolidierungen und Rücksetzer dienten letztlich nur dem massenpsychologisch typischen Ziel, diese übergeordnete Aufwärtswelle mit einer parabolischen Übertreibung (Finale) zu beenden.

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In seiner mit Spannung erwarteten Rede hat Notenbank-Präsident Jerome Powell am Donnerstagnachmittag auf dem Online-Symposium der amerikanischen Fed in Jackson Hole eine strategische Neuausrichtung der US-Geldpolitik angekündigt. Demnach strebt die Fed zukünftig ein Inflationsziel von 2% nur noch im durchschnittlichen Zeitverlauf an, welches zudem flexibel gehandhabt werden soll.