Emperor Metals (CSE: AUOZ; Deutschland: 9NH) hat erste Analyseergebnisse aus seinem Bohrprogramm 2025 – 2026 auf dem Goldprojekt Duquesne West in Québec veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht ein langer Abschnitt aus Bohrloch DQ25-01: 107,7 Meter mit 0,5 g/t Gold.
Das Unternehmen wertet die neuen Daten als Hinweis, dass sich das mineralisierte System über den bislang im Fokus stehenden, höhergradigen Kern hinaus breiter und zusammenhängender darstellen könnte. Die Bohrkampagne läuft weiter, wobei bislang erst ein kleiner Teil der geplanten Proben ausgewertet ist.
Das aktuelle Programm ist von Emperor Metals als umfassende Explorationsinitiative angelegt: 15.000 Meter neue Bohrungen sollen niedergebracht werden, zusätzlich ist die Nachbeprobung von 8.000 Metern historischem Bohrkern vorgesehen. Zusammengenommen sollen so 23.000 Meter an zusätzlichen Datenpunkten in die Weiterentwicklung des geologischen Modells einfließen. Die bis dato eingegangenen Assays decken laut Emperor Metals erst etwa 7% der neuen Bohrmeter und rund 4% der insgesamt erwarteten Analysen aus der Saison ab – einschließlich der historischen Kern-Nachbeprobung.
Emperor Metals: DQ25-01 bestätigt 107,7 Meter mit 0,5 g/t Gold im konzeptionellen Tagebau-Umfeld
Das bislang wichtigste Ergebnis stammt aus DQ25-01. Emperor Metals meldet für dieses Bohrloch einen zusammenhängenden Abschnitt von 107,7 Metern mit einem Durchschnittsgehalt von 0,5 g/t Gold (von 155,1 bis 262,8 Meter). Innerhalb dieser breiten Mineralisierung liegen mehrere höhergradige Teilintervalle, darunter 6,8 Meter mit 1,7 g/t Gold (155,1 bis 161,9 m), 9,1 Meter mit 1,1 g/t Gold (242,2 bis 251,3 m) sowie 6,0 Meter mit 2,0 g/t Gold (256,8 bis 262,8 m). Emperor Metals betont außerdem, dass sich die mineralisierten Intervalle im Bohrloch insgesamt über etwa 170 Meter erstrecken und vier klar unterscheidbare Zonen umfassen.
Aus Sicht des Unternehmens ist das Ergebnis vor allem deshalb relevant, weil DQ25-01 gezielt in einem Bereich angesetzt wurde, der historisch nur lückenhaft beprobt beziehungsweise unvollständig ausgewertet war. Emperor Metals spricht davon, dass frühere Programme den Fokus stark auf höhergradige strukturelle Korridore gelegt hätten, während das umgebende, breitere mineralisierte „Hüllsystem“ nicht systematisch erfasst worden sei. Genau diese Lücken sollen die aktuellen Infill-Bohrungen adressieren, um Kontinuität zu belegen und zusätzliche Unzenpotenziale in einem konzeptionellen Tagebauszenario zu prüfen.
Über den Hauptabschnitt hinaus weist die Tabelle mit Highlights weitere mineralisierte Abschnitte aus, darunter 5,0 Meter mit 1,4 g/t Gold (296,0 bis 301,0 m), 41,3 Meter mit 0,3 g/t Gold (326,9 bis 368,2 m) einschließlich 6,9 Metern mit 1,2 g/t Gold (360,2 bis 367,2 m) sowie 15,3 Meter mit 0,3 g/t Gold (389,2 bis 404,5 m). Emperor Metals weist darauf hin, dass die wahren Mächtigkeiten aufgrund der interpretiert steil einfallenden Wirtsstrukturen im Allgemeinen mit rund 90% der gebohrten Länge abgeschätzt werden.
DQ25-02 mit Teilergebnissen und Hinweise auf zusätzliche Bulk-Tonnage-Abschnitte
Neben DQ25-01 berichtet Emperor Metals auch Teilergebnisse aus DQ25-02, einem Bohrloch, das ebenfalls als Bestimmungsbohrung in historisch unterbeprobten Bereichen innerhalb der konzeptionellen Tagebauhülle konzipiert wurde. Für DQ25-02 sind laut Tabelle bislang 70% der Ergebnisse verfügbar. Gemeldet wird ein Abschnitt von 42,8 Metern mit 0,23 g/t Gold (240,0 bis 282,8 m), einschließlich 4,3 Metern mit 0,7 g/t Gold (276,5 bis 280,8 m). Darüber hinaus sind weitere, kürzere mineralisierte Intervalle aufgeführt: 2,0 Meter mit 1,1 g/t Gold (315,6 bis 317,6 m) sowie 7,0 Meter mit 0,6 g/t Gold (377,8 bis 384,8 m). Emperor Metals betont, dass mehrere Bohrloch-Assays noch ausstehen und zusätzliche Resultate mit weiteren Pressemitteilungen folgen sollen.
Auch wenn das Datenpaket noch unvollständig ist, hebt das Unternehmen hervor, dass in Bohrkernen wiederholt Mineralisationsabschnitte von über 50 Metern beobachtet wurden. Das sei ein Indikator für Maßstab und Kontinuität und spreche dafür, dass systematische Folgebohrungen notwendig sind, um die breiteren Zonen im Modell angemessen abzubilden.
Geologisches Umfeld, Ressourcengrundlage und nächster Fahrplan von Emperor Metals
Emperor Metals beschreibt die breite, niedriggradige Mineralisierung in DQ25-01 und DQ25-02 als disseminierte Pyritführung, eingebettet in und entlang der Ränder einer größeren Quarz-Feldspat-Porphyrintrusion. Die umgebenden mafischen Vulkanite seien entlang des Intrusionskontakts stark geschert und mineralisiert. Diese Scherung zeige sowohl spröde als auch duktil geprägte Deformationsgefüge, die als durchlässige Strukturen für goldführende Fluide gewirkt haben könnten. Damit skizziert Emperor Metals ein Setting, in dem nicht nur einzelne, hochgradige Linsen, sondern auch breitere, niedriggradigere Zonen innerhalb einer größeren mineralisierten Hülle auftreten können.
Strategisch ordnet das Management die neuen Daten in das Ziel ein, die Ressource sowohl im konzeptionellen Tagebau als auch perspektivisch in tieferen Bereichen (Untertage) weiterzuentwickeln. Aktuell weist das Projekt laut Emperor Metals eine aktualisierte geschlussfolgerte Ressourcenschätzung (Inferred) von 26,9 Mio. Tonnen mit 1,46 Mio. Unzen Gold bei einem Durchschnittsgehalt von 1,69 g/t Gold aus (Meldung vom 9. Juli 2025). Zudem verweist das Unternehmen darauf, dass im Umfeld der offenen Tagebauhülle auch hochgradige Linsen mit sichtbarem Gold identifiziert wurden, einschließlich eines zuvor berichteten Abschnitts von 21,7 Metern mit 35,2 g/t Gold (Meldung vom 25. Februar 2025).
Für die Saison 2025/26 setzt Emperor Metals den Schwerpunkt darauf, zusätzliche Unzen durch mehrere Hebel zu definieren: weitere niedriggradige Zonen innerhalb des Wirtsgesteins mit eingelagerten hochgradigen Linsen, eine Verbreiterung hochgradiger Linsen durch Einbeziehung von Randmineralisierung, die Ausdehnung mineralisierter Bereiche entlang Streichen und Einfallen sowie die Suche nach neuen Zonen – mit Augenmerk auf eine Erweiterung nach Osten. Entscheidend dafür sind die noch ausstehenden Analysen, denn bislang liegt erst ein kleiner Bruchteil des geplanten Datenumfangs vor.