EcoGraf Limited (WKN A2PW0M / ASX EGR) hat die Ergebnisse der endgültigen Machbarkeitsstudie für sein HFfree™ Batterieanodenmaterialprojekt veröffentlicht – und die Zahlen können sich sehen lassen. Das Projekt erreicht einen Nettobarwert (NPV) von 282 Mio. US-Dollar nach Steuern, bei einer internen Verzinsung (IRR) von 37 %. Die Kapitalkosten (CAPEX) liegen bei 134 Mio. US-Dollar, während die operativen Kosten (OPEX) bei lediglich 508 US-Dollar pro Tonne Produkt liegen – ein branchenführender Wert.
Umweltfreundliche HFfree™-Technologie
Das Besondere am Projekt: EcoGraf setzt auf sein firmeneigenes HFfree™-Verfahren, das ohne den Einsatz von hochgiftiger Flusssäure auskommt. Dies reduziert nicht nur die Umweltbelastung, sondern verbessert auch die Arbeitssicherheit und Akzeptanz bei Kunden. Das Verfahren kombiniert eine mechanische Aufbereitung mit einer chemischen Reinigung auf umweltfreundlicher Basis.
Strategische Bedeutung und Zeitplan
Mit dem Projekt will EcoGraf die wachsende Nachfrage nach nachhaltigem Batterieanodenmaterial für die Elektrofahrzeugindustrie bedienen. Ab Produktionsstart ist eine Jahreskapazität von 20.000 Tonnen geplant, mit der Option auf Erweiterung.
Der Produktionsbeginn ist nach aktuellem Zeitplan für 2027 vorgesehen, die Bauphase soll 2026 starten.
Fazit
Mit niedrigen Produktionskosten, hohen Margen und einer umweltfreundlichen Technologie positioniert sich EcoGraf als potenzieller Schlüssellieferant für den rasant wachsenden Markt für Batteriematerialien. Die endgültige Machbarkeitsstudie bestätigt nicht nur die wirtschaftliche Tragfähigkeit, sondern auch die strategische Bedeutung des Projekts in der globalen Lieferkette für Elektrofahrzeuge.