Kupfernachfrage

  • Kupfer: Der Rohstoff der Energiewende

    Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Frühjahr zu Turbulenzen am Kupfermarkt geführt. Im März dieses Jahres brach der Preis für das rote Metall drastisch ein. Die Firma Aurubis, einer der weltgrößten Kupferproduzenten und Kupferwiederverwerter, schrieb in ihrer sogenannten Kupfermail 181, dass „die Auswirkungen von Covid 19 den Kupfermarkt fest im Griff“ hätten. Auch die Ursache für diese Entwicklung blieb das Unternehmen nicht schuldig: Durch die Pandemie verzögerten sich in China, dem mit Abstand wichtigsten Kupferabnehmer, zahlreiche Infrastrukturprojekte; viele wurden sogar auf Eis gelegt. Die Konsequenz: die Nachfrage nach Kupfer ging deutlich zurück. Das hatte auch Auswirkungen auf die Kupfer-Schmelzgebühren. Sie fielen auf einen Tiefststand seit 2011.

  • Kupfer legt dank steigender China-Importe weiter zu

    Der Kupferpreis kann seine Gewinnsträhne ausbauen. Am gestrigen Dienstag ging es den dritten Tag in Folge aufwärts – vor allem aufgrund der Nachricht, dass die Importe des größten Konsumenten weltweit, Chinas, wieder steigen.

  • Kupferdefizit in den ersten neun Monaten 2016 ausgeweitet

    Die jüngsten Daten der International Copper Study Group (ICSG) zeigen für die ersten neun Monate dieses Jahres ein Kupferproduktionsdefizit von 84.000 Tonnen auf. Das ist ein erheblich größeres Defizit als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damals lag es bei „nur“ 28.000 Tonnen.