Aktienmärkte

  • Wisdom Tree: Ausblick für Gold bis zum 4. Quartal 2020

    Handelsturbulenzen und Spannungen im Nahen Osten stehen weiter im Mittelpunkt

    von Nitesh Shah, Director, WisdomTree

    Ende 2019 konnte eine Krise abgewendet werden: Die für den 15. Dezember geplanten Zollerhöhungen zwischen den USA und China blieben aus, da sich beide Länder auf ein „Phase I“-Handelsabkommen verständigen konnten. Doch zum Jahreswechsel brach eine Krise aus, die sich seit geraumer Zeit im Hintergrund zusammengebraut hatte: Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erreichten Ausmaße, die zuletzt 1979 verzeichnet worden waren. Gold entwickelte sich weiter robust, als die Handelssorgen nachließen, legte es mit Beginn der Iran-Krise aber wieder zu. Der Goldpreis ist am 7. Januar auf 1593 USD/Unze gestiegen, im Jahr zuvor (9. Dezember 2019) lag er noch bei 1461 USD/Unze.

    Unseres Erachtens dürften die Spannungen im Nahen Osten und die Handelsstreitigkeiten den Goldpreis 2020 auch weiterhin stützen. Die Risiken, die wir in unserem Beitrag unter dem Titel „40-jährige Spannungen zwischen den USA und Iran im persischen Golf dauern an“ dargelegt haben, kommen derzeit zum Tragen. Da das Phase-I-Abkommen zwischen den USA und China nur einige wenige Themen aufgreift und daher nicht das gesamte Ausmaß der Beanstandungen der USA gegenüber China abdeckt, ist es nicht verwunderlich, dass sich der Goldmarkt weiterhin vorsichtig hinsichtlich weiterer Fortschritte im Handel zeigt. Ein Deal, der fürs Erste ausreicht, könnte die Verabschiedung weiterer Phasen in der Tat bis nach den US-Präsidentschaftswahlen (November 2020) hinauszögern. Schlimmer noch: Die Regierung Trump, die sich durch den Handelsdeal bestätigt fühlt und verfrüht von einem Sieg über China spricht (nachdem sie bereits Handelssiege gegenüber Mexiko, Kanada und eine Reihe asiatischer Länder verkündet hat), könnte ihren Fokus 2020 verstärkt auf das Handelsdefizit mit Europa legen und dadurch das Risiko einer Konjunkturverlangsamung in diesem Jahr erhöhen.

    In unserem jüngsten Marktausblick zum globalen makroökonomischen Umfeld unter dem Titel „Waffenruhe oder Weltuntergang im Handelskonflikt?“ vertraten wir die Ansicht, dass die Entwicklung von Gold und anderen Anlagen stark von den Fortschritten bei den Handelsgesprächen abhängen wird. Dies ist nach wie vor der Fall. Obschon einige Zölle abgewendet wurden, könnte der Handelsprotektionismus in Ermangelung eines umfassenden Handelsabkommens im Verlauf der weiteren Verhandlungen sowohl zu- als auch abnehmen.

    Unser internes Modell deutet darauf hin, dass der Goldpreis 2020 weiter steigen dürfte. Sie könnten das Jahr bei rund 1640 USD/Unze beenden. Dieses Basisszenario gründet auf Konsensprognosen für die Treasury-Renditen, den Dollar-Korb, die Inflation und konservative Schätzungen für die spekulative Positionierung bei Gold-Futures. Sollten jedoch die Spannungen im Nahen Osten anhalten oder der Handelsprotektionismus unkontrollierte Ausmaße annehmen und sich die Währungshüter dazu gezwungen sehen, radikale neue Instrumente einzusetzen, so könnte der Goldpreis über die Marke von 2000 USD/Unze steigen. Im Gegenzug könnte der Goldpreis bei einer gütlichen Lösung der Handelsstreitigkeiten bis Ende 2020 auf rund 1470 USD/Unze sinken.

    Im Beitrag „Gold: So bewerten wir das Edelmetall“ legen wir unsere Einschätzung der Entwicklung von Gold in der Vergangenheit dar. Sollte sich der Goldpreis also auch in Zukunft entsprechend verhalten, können wir bei Betrachtung der wesentlichen Treiber die künftige Entwicklung des Edelmetalls vorhersagen. Nachfolgend finden Sie unsere Prognosen bei unterschiedlichen Szenarien:

    Quelle: Bloomberg, WisdomTree. Aktuelle Daten vom 31. Dezember 2019. Prognosen sind kein Maßstab für zukünftige Ergebnisse und Anlagen jeglicher Art unterliegen Risiken und Unsicherheiten.

    Annahmen:

    Quelle: Bloomberg, WisdomTree. Prognosen sind kein Maßstab für zukünftige Ergebnisse und Anlagen jeglicher Art unterliegen Risiken und Unsicherheiten. *Auf Grundlage von Konsensprognosen von Bloomberg vom Dezember 2019

    Zusammenfassung der Prognosen: Weltwirtschaft am Scheideweg

    Wie im makroökonomischen Marktausblick zum Ausdruck gebracht, befindet sich die Weltwirtschaft an einem Scheideweg. Seit Veröffentlichung des Ausblicks haben sich die USA und China auf ein als „Phase I“ bezeichnetes Handelsabkommen geeinigt, wodurch eine unmittelbare Eskalation der Zollstreitigkeiten abgewendet wurde. Allerdings zeichnet sich ein neues Risiko in Form einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran ab, das die Gold-Rally im vergangenen Monat beflügelte. Sollten die Handelskonflikte weiterhin auf versöhnliche Art und Weise gelöst werden, so könnte es bei einer Reihe zyklischer Anlagen zu einer weiteren Erholung kommen. Eine allgemeine Risikobereitschaft käme Gold nicht zugute. Dies stellt unser pessimistisches Szenario dar.

    Sollte es hingegen erneut zu einer Eskalation beim Handel kommen, die möglicherweise daher rührt, dass kein weiteres Abkommen geschlossen werden kann, könnten die Sorgen hinsichtlich einer Wirtschaftsstagnation wieder aufflammen. Die Bedenken in Bezug auf ein Übergreifen der Rezession der verarbeitenden Industrie auf die breitere Weltwirtschaft könnte ein umfassendes Eingreifen der politisch Verantwortlichen nach sich ziehen. Da sich der geldpolitische Spielraum derzeit in Grenzen hält, ist mit dem Einsatz neuer monetärer Instrumente und weiteren fiskalpolitischen Maßnahmen zu rechnen. Dies dürfte die Anleger verunsichern, wodurch die Nachfrage nach als sicherer Hafen geltende Anlagen wie Gold zunimmt. Sollten die Spannungen im Nahen Osten Bestand haben, könnte dies die Sorgen der Anleger verstärken. Dies ist unser optimistisches Szenario. Noch ist unklar, wie sich die Lage entwickeln wird. Angesichts der US-Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr gehen wir davon aus, dass die USA eine Fortsetzung der Handelsgespräche mit China anstreben werden, um eine Wirtschaftsrezession abzuwenden. Dies ist aber alles andere als sicher.

    Überdies könnten Trumps frühere Versprechen, die USA nicht an unnötigen militärischen Konflikten zu beteiligen, eine Deeskalation im Vorfeld der Wahlen bedeuten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, welche Punkte weitere Phasen des Handelsabkommens abdecken werden, weshalb nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Deal auseinanderbricht. Äußerungen des US-Präsidenten im Vorfeld des „Phase I“-Abkommens zufolge ist dieser gewillt, bis nach den Präsidentschaftswahlen mit dem Abschluss einer vollständigen Vereinbarung zu warten. Im Basisszenario legen wir die Konsensprognosen zu allen Makroinputs für unser Modell zugrunde und reduzieren dann die spekulative Positionierung auf 120.000 Kontrakte (dieser Wert liegt deutlich unter den aktuell erhöhten Niveaus, aber leicht oberhalb des historischen Durchschnitts). Darin kommt die Erwartung zum Ausdruck, dass die aktuellen Sorgen in Bezug auf die Spannungen im Iran und den globalen Handel nachlassen werden.

    Pessimistisches Szenario
    Im pessimistischen Szenario nimmt die Federal Reserve (Fed) zur Abwendung einer Wirtschaftskrise Zinserhöhungen vor und macht damit die Zinssenkungen aus dem vergangenen Jahr so wieder wett. Die Treasury-Renditen steigen, da sich eine Zinsnormalisierung abzeichnet. Die Inflation nimmt im Zuge der geldpolitischen Straffung ab und die Zölle werden gesenkt (diese hätten ansonsten die Warenkosten im Konsumkorb gesteigert). Die spekulative Positionierung bei Gold sinkt deutlich, da von einer experimentellen Geldpolitik abgesehen wird. Der US-Dollar wertet angesichts der rückläufigen Nachfrage nach sicheren Anlagen ab.

    Optimistisches Szenario
    Im Rahmen des optimistischen Szenarios lockert die Fed die Geldpolitik in Reaktion auf die Rezessionsängste, wodurch die Treasury-Renditen sinken. Die Inflation steigt, da die auf importierte Waren erhobenen Zölle die Kosten im Konsumkorb erhöhen. Überdies befürchtet der Markt aufgrund der unkonventionellen Geldpolitik einen möglichen erheblichen Inflationsanstieg. Der US-Dollar legt im Einklang mit anderen sicheren Anlagewerten wie Gold zu. Die spekulative Positionierung bei Gold verharrt auf den erhöhten Niveaus von September 2019, worin die weitverbreiteten Sorgen und Ängste im Hinblick auf das neue geldpolitische und wirtschaftliche Umfeld sowie die anhaltenden Spannungen im Iran zum Ausdruck kommen.

    Warum ist die spekulative Positionierung bei Gold derzeit erhöht, und hat dieser Umstand Bestand?
    Einer der Hauptunterschiede zwischen unserem drei Szenarien besteht in der Stimmung in Bezug auf Gold. Derzeit fällt die Positionierung bei Gold-Futures nach Erreichen eines Allzeithochs im September 2019 erhöht aus. Was ist der Grund hierfür und was könnte dieses Niveau aufrechterhalten?

    Die Positionierung bei Gold-Futures bewegt sich seit 28 Wochen bei über 250.000 Netto-Long-Kontrakten (zuletzt wurde dieser Wert 2016 für 21 Wochen überschritten). Am 31. Dezember 2019 lag diese Zahl bei 351.088 Netto-Long-Kontrakten und stellte damit den vierthöchsten jemals verzeichneten Wert dar. Die anderen drei Male, an denen dieser Wert noch höher ausfiel, waren im August und September 2019, als die Handelsspannungen zwischen den USA und China ihren Höhepunkt erreicht hatten. Die Märkte zeigen sich derzeit sichtlich beunruhigt über die Spannungen im Nahen Osten. Die Sorgen in Bezug auf den Handel haben die Anleger zusammen mit der Angst vor einer militärischen Auseinandersetzung zu Anlagen in Gold veranlasst. Obwohl sich zyklische Anlagen wie Aktien gut entwickeln, bauen die Anleger Absicherungspositionen über Gold auf. Das Risiko einer militärischen Konfrontation ist zwar der Grund für den jüngsten sprunghaften Anstieg der Gold-Positionierung. Doch selbst wenn es nachlässt, dürften die Sorgen um den Handelskonflikt in diesem Jahr weiter Bestand haben. Die Unvorhersehbarkeit in Bezug auf die Entscheidungen der politisch Verantwortlichen und die potenziellen schwerwiegenden Auswirkungen missglückter politischer Wagnisse belasten die Anlegerstimmung. Die Anleger gehen zwar nicht per se davon aus, dass etwas schief geht, doch das Risiko ist hoch und die Konsequenzen verheerend, weshalb der Aufbau von Absicherungspositionen sinnvoll ist. Um konkreter zu werden – was passiert, wenn die Handelskonflikte außer Kontrolle geraten und die politischen Entscheidungsträger reagieren müssen? Die traditionelle Geldpolitik stößt mittlerweile an ihre Grenzen, sodass möglicherweise unkonventionellere monetäre Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wie könnte sich diese unkonventionelle Politik gestalten? Könnte sie die bereits in der Wirtschaft bestehenden Ungleichgewichte beseitigen oder würde sie diese nur verstärken? Könnten dringend benötigte strukturelle Reformen in alternden und sich verlangsamenden Volkswirtschaften erneut zurückgestellt werden, da bereits ausführbare Projekte den gesamten politischen Spielraum und das gesamte Budget in Anspruch nehmen? Sowohl bei der Europäischen Zentralbank als auch bei der Europäischen Kommission kam es zu einem Führungswechsel. Damit könnte eine Phase kreativen Denkens in den politischen Institutionen Europas einkehren. Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt eine strategische Überprüfung vor, und einige Marktteilnehmer spekulieren, dass in der Folge unkonventionellere Maßnahmen ergriffen werden könnten. Sollte sich die Wirtschaft wieder erholen, sind neue Instrumente letzten Endes möglicherweise gar nicht vonnöten. Diese könnten wie bei der Finanzkrise 2008 auch mit Skepsis betrachtet werden. In Zeiten von Marktunsicherheit ist Gold oftmals der erste Hafen, der angelaufen wird.

    Die Antwort auf die Frage, wie lange die spekulative Positionierung noch erhöht bleibt, ist daher unglücklicherweise mit der Frage verbunden, wie lange die Unsicherheit beim Handel sowie die Sorgen in Bezug auf eine militärische Auseinandersetzung (und andere geopolitische Risiken) noch Bestand haben. Für diese Frage haben wir leider keine klare Antwort, doch unsere Szenarien bieten einen Anhaltspunkt für die Entwicklung von Gold, sollte die Positionierung abnehmen oder erhöht bleiben.

    WICHTIGE INFORMATIONEN
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  • Gold: Neue Hochs in US-Dollar nur eine Frage der Zeit

    Nach Ansicht der Experten von Bloomberg Intelligence ist Goldin einen neuen Bullenmarkt eingetreten. Einen ersten Widerstand auf dem Weg nach oben sieht man bei 1.700 USD pro Unze.

  • Gold angesichts schwacher Märkte weiter stark

    Der Goldpreisbegann die Handelswoche mit hohen Gewinnen, notiert auch heute Morgen im europäischen Handel noch an der Marke von 1.460 USD pro Unze. Angesichts der Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der Unruhen in Hong Kong stieg die Attraktivität des gelben Metalls als Sicherer Hafen erheblich.

  • Gold die beste Absicherung: US-Aktienmärkten droht Absturz um 50%

    Nach Ansicht der Experten des Hedge-Fonds Crescat Capital steht ein wirtschaftlicher Abschwung bevor. Die beste Versicherung gegen den erwarteten starken Einbruch der Aktienmärkte sehen sie in Gold, Silber und in Minenaktien. Deren Anteil in den Investmentportfolios der Anleger sei nach wie vor zu niedrig, hieß es.

  • Aktienmärkte weltweit unter Druck - Goldpreis profitiert

    Der Handelskonflikt übernimmt wieder die Hauptbühne und belastet DAX und Co

  • Gold: Spekulanten bauen Short-Positionen ab – Rallyepotenzial fraglich

    Großspekulanten zogen sich zuletzt weiter aus ihren Wetten auf einen fallenden Goldpreiszurück. Die Netto-Short-Positionen in den Gold-Futures sanken laut den jüngsten Daten der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) in den vergangenen zwei Wochen um rund zwei Drittel.

  • US-Dollar-Stärke setzt Goldpreis unter Druck

    Nach den deutlichen Verlusten des gestrigen Handelstages zeigt der Goldpreis auch heute kaum Erholungstendenzen. Eine Erholung des US-Dollars gegenüber anderen wichtigen Währungen sowie ein Anstieg der Risikobereitschaft unter Anlegern führten laut Beobachtern dazu, dass die Goldbären die Oberhand behielten.

  • Goldkommentar 28. März 2018

    Die gestiegene Volatilität könnte lediglich ein Vorbeben gewesen sein

    - Trotz Verkaufswelle am Aktienmarkt: Verbrauchervertrauen nahe Höchstständen, sichere Häfen bislang unbeeinflusst
    - Die Märkte vernachlässigen die Risken durch die in den USA begonnene Zinswende
    - Die positive Grundstimmung könnte noch in diesem Jahr kippen

  • Drohender Handelskrieg treibt Anleger in Gold

    Die Angst vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China und dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft macht sich nicht nur an den Börsen, sondern auch im Goldpreis bemerkbar. Das gelbe Metall kann am heutigen Freitag weiter zulegen, nachdem US-Präsident Donald Trump Milliarden Dollar schwere Strafzölle gegen die Volksrepublik verhängte.

  • Generic Gold: Mega-Finanzierung für Nachbarprojekt Eagle Gold

    Wie GOLDINVEST.de schon verschiedentlich berichtet hat, ist der kanadische Yukon derzeit eine der „heißesten“ Regionen weltweit für Gold und Goldexploration. Das zeigte sich in Akquisitionen und Beteiligungen von Gold-Majors an den im Yukon tätigen Juniors im Volumen von Hunderten Millionen Dollar. Und das zeigt sich nun erneut daran, dass Victoria Gold (TSX-V VIT / WKN A0Q7FX) vergangene Woche mehr als 500 Mio. CAD für das Eagle Gold-Projekt zusammenbekam!

  • AVZ Minerals – Video der Präsentation auf der Mining Indaba

    Auch die australische Lithiumgesellschaft AVZ Minerals (WKN A0MXC7 / ASX AVZ), die das Weltklasse Lithiumprojekt Manono in der Demokratischen Republik Kongo entwickelt, war natürlich auf der Mining Indaba in Kapstadt vertreten.

  • Höhere Volatilität: Gold könnte 2018 rund 1.500 USD erreichen

    Der Goldpreisdürfte 2018 im Durchschnitt bei 1.360 USD pro Unze liegen und später im Jahr ein Hoch bei 1.500 USD ausbilden. Das jedenfalls glauben die Experten von Reuters GFMS, die vergangene Woche ihre Übersicht zum vierten Quartal 2017 veröffentlichten.

  • Was bedeutet Quantitative Tightening für Gold?

    Die Märkte schätzen die Risiken durch das Quantitative Tightening (QT) der Federal Reserve (Fed) bislang als zu gering ein. Dieser Meinung ist Joe Foster, Portfoliomanager und Stratege für die Gold-Fonds des US-amerikanischen Asset-Managers VanEck. Seit Anfang Oktober reduziert die Fed ihre durch Anleihekäufe aufgeblähte Bilanz, indem fällige Anleihen nicht mehr ersetzt werden. „Wir befinden uns in einem weit fortgeschrittenen Wirtschaftszyklus, in dem massive Verschiebungen der Zentralpolitik hohe Risiken mit sich bringen und die Anleger auf kurz oder lang in sichere Häfen treiben werden“, sagt Foster.

  • Starke US-Märkte und Gewinnmitnahmen drücken den Goldpreis

    Der Goldpreishat den gestrigen US-Handel mit klaren Verlusten beendet und auch heute steht bislang ein moderates Minus zu Buche. Marktbeobachter führen das unter anderem auf Gewinnmitnahmen zurück, nachdem Gold am vergangenen Freitag zwischenzeitlich ein 12-Monatshoch erreicht hatte.

  • Silber – Rallye im zweiten Halbjahr auf über 20 USD pro Unze

    Nach Ansicht der Analysten von Metals Focus wird der Silberpreisim zweiten Halbjahr 2017 eine Rallye hinlegen und die Marke von 20 USD pro Unze überwinden. Als Auslöser für diese Preissteigerung haben die Experten die langsame Erhöhung der Zinsen in den USA, einen schwächeren US-Dollar sowie wirtschaftliche und politische Risiken ausgemacht.

  • Defensivere Assets wie Gold kurz- und mittelfristig eine gute Wahl

    Jetzt, da die Aktienmärkte in der Nähe ihrer Rekordhochs notieren und mühsam versuchen, wieder Schwung aufzunehmen, empfiehlt eine Investmentgesellschaft aus Großbritannien Anlegern, etwas defensiver zu werden – und vielleicht sogar ihre Goldinvestments zu erhöhen.

  • Lucapa Diamond – Der Hubschrauber bringt es ans Tageslicht

    Bei Lucapa Diamond (WKN A0M6U8 / ASX LOM) ist man voller Tatendrang. In den vergangenen Monaten herrschte Regenzeit in Angola. Das behindert traditionell die Explorationsarbeiten vor Ort. Bei nassem Wetter kann man nicht gut bohren, solche Tätigkeiten erfolgen besser in der Trockenzeit. Das Ende der Regenzeit bedeutet zugleich die Aufnahme von neuen Bohrarbeiten.

  • Pasinex meldet 52 Prozent Zinksulfid bei Step-Out-Bohrung

    Pasinex Resources (CSE: PSE; FRA: PNX) meldet erneut einen spektakulären Explorationserfolg auf der Zinkmine Pinargozou in der Türkei. Bei einer so genannten Step-Out Bohrung zur Erkundung von neuen Zonen abseits der im Abbau befindlichen Zinkvorkommen wurde in einer vertikalen Tiefe von 184 Metern ein Bohrabschnitt von drei Metern Zinksulfidmineralisation mit einem Gehalt von 52 Prozent Zink entdeckt! Pasinex betreibt die hochgradige Pinargozou Zinkmine seit 2014 in einem 50/50 Joint Venture mit seinem türkischen Partner Akmetal A.S.

  • Group Ten Metals legt nach Landakquisition um 26 Prozent zu

    Diese News war offenbar ganz nach dem Geschmack der Anleger von Group Ten (TSXV: PGE; FRA: 5D32). Die Aktie reagierte gestern mit einem satten Tagesplus von 26 Prozent und setzt damit ein Ausrufungszeichen hinter die jüngste Landakquisition im Rainy Mountain Goldgürtel in Ontario. Das Unternehmen hat sich direkt neben dem Goldlund Projekt von First Mining (TSXV:FF) zusätzliche Explorationslizenzen gesichert und vergrößert seine Landposition in dem vielversprechenden jungen Goldcamp damit auf insgesamt 8900 Hektar. Group Ten hatte erst vor Kurzem einen Neustart mit frischer Finanzierung samt Aktienkonsolidierung gemeldet. In Deutschland ist das Unternehmen noch kaum gehandelt.

  • Steigender Goldpreis führt zu höheren Goldaktien-KGVs

    Liebe Leserin, lieber Leser, ganz egal, ob Sie schon lange ein Gold-Fan sind oder nicht, Sie sollten sich den folgenden Chart genau ansehen. Hier habe ich Ihnen den Goldpreischart über die vergangenen 21 Jahre mitgebracht:

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